Kochen in Alaska




Auf unserer diesjährigen Alaska Paddeltour wurde jeden Abend gekocht. Allerdings unterschieden sich die Kocher gewaltig.
Während Andreas und Wolfgang mit einem Coleman Benzinkocher ihre Verpflegung zubereiteten, nutzte ich einen, klein zerlegbaren, Hobo Ofen und bei schlechtem Wetter (welches wir zum Glück fasst gar nicht hatten) einen Trangia Sturmkocher. Wobei der Vorteil eindeutig bei dem Hobo Kocher lag.
1. erwog nur ca. 800 gr,
2. er nahm, da er zerlegbar ist, kaum Platz ein,
3. Brennstoff brauchte nicht mitgeführt zu werden.



Auch beim kochen war der Hobo Ofen um einiges schneller, als z.B. der Benzinkocher. Auf jeder noch so kleinen Sandinsel, auf denen wir vorzugsweise unsere Camps aufbauten, lag genügend Holz herum. Teilweise war es schon so klein, das man es nur aufsammeln musste. Manchmal kam auch die kleine, aber feine Handsäge von Fiskars zum Einsatz.


In einigem Camps hatten wir auch fleißige Helfer. Die Biber! Mit ihren scharfen Zähnen fällen sie die
Bäume, um an die Rinde und an die zarten Triebe zu kommen. Für mich blieben die großen abgenagten Splitter zurück. Für den Hobo Ofen die ideale Befeuerung.
Für den Benzinkocher gab es überall die Galonen Coleman Fuell zu kaufen. Leider nahmen sie in unseren Wildwasserbooten, der Marke Prijon Taifun, viel Platz ein.

Für den Trangia Sturmkocher fanden wir nach einer kurzen Suche in der Tapeten- und Farbenecke eines Non Food Geschäftes in Whitehorse eine Literflasche mit Methyl hydrate (99,9 % pure). Dieser Brennstoff brauchte nicht verdünnt zu werden, er rußte nicht, wie das bei unserem Brennspiritus der Fall ist.
Gerne hätten wir auch Bannock gebacken. Doch leider galt auch hier, der Stauraum in unseren Booten war begrenzt. Schweren Herzen mussten wir auf das Mitnehmen von Mehl verzichten.
Alles in allem muss ich für mich sagen: In den letzten 4 Wochen Alaska hab ich 6 Kilo abgenommen!!!
Hier noch ein Paar Bilder mit dem Hobo Kocher.
Hier noch ein Paar Bilder mit dem Trangia Sturmkocher.
