- Einträge : Kategorie [ Lagerfeuer ]
20 Februar 2004
23 Februar 2004
Respiratory Syncytial Virus
Klasse.
Jetzt hat das Grauen einen Namen und ich eine Erklärung, warum ich seit ner Woche nicht mehr auf dem Wasser war.
Im Winter kann's jeden treffen und vermutlich habe ich's mir von Leon geholt:www.medknowledge.de
29 Februar 2004
Endlich
Zwei Stunden einfach nur rumpaddeln, stromaufwärts, Kreise fahren, dabei Jamiroquai auf den Ohrstöpseln: Jepp - so muss das.
Verschneite Ufer, glasklares Wasser und frische Luft!
07 März 2004
Bezirksfahrt auf der Alme
Die 1. Bezirksfahrt wurde kurzfristig aufgrund akuten Wassermangels von der Wenne auf die Alme verlegt. Auch nett.
Ebenso nett, dass wir diesmal mehr Kanadierfahrer als Kajakfahrer auf dem Wasser hatten.
Allerdings hat mich dieser Bach im Oberlauf jedesmal was gekostet. Vor zwei Jahren ist mir ein Klappmesser hopps gegangen und heute mein Ehering. Bei einer Baumdurchfahrt, die aufgrund der doch sehr niedrigen Höhe nur mit linkshändigem Stützen auf dem Flussgrund einherging, war er weg.
Suchen half nix.
Auf dem Bild isser noch dran.
Für den Trip habe ich übrigens meinen Solo13 verliehen und daher nur so am Rande: auf der Unterseite ist das Schiff normalerweise auch grün. Bei Royalite heisst es: nach weiss kommt nass.
13 März 2004
Drakkar Kayaks/Polen
Ein C1 Prototyp, produziert in Polen, entwickelt in Finnland: Wheelboy.
Herr der Ringe - Die Rückkehr des Rings
Heute war Ring Suche angesagt. Hingefahren, kleinen Wirtschaftsweg entlang (danke, Udo!) und schon stand ich an der besagten Stelle von Sonntag.
Trockenhose an, Taucherbrille auf, rein ins Wasser, kurz nachdenken: wo habe ich mich abgestützt. Dann ein Blick mit der Taucherbrile ins Wasser: BINGO.
Nu isser wieder da, etwas sauberer als vorher und mir ist etwas mehr als nur in Stein vom Herzen gefallen.
14 März 2004
Lippe - Kesseler Mühle / Hamm Uentrop
Heute ging's die Lippe runter - und das bei einem super Wetter.
Auf der Halbzeitstrecke - in Lippborg - gab's Lagerfeuer mit Würstchen Grillen.
Und hat Leon heute seine ersten 15 Vereinskilometer erpaddelt. Und das, obwohl er gut 5 km lang falsch rum in Kanadier sass und damit auch gegen mich & Ulli gepaddelt hat. Bremsen kann er also wie'n Bobfahrer.
Und hier sind die Bilder!
21 März 2004
Anpaddeln auf der Alme in der Hönne
Heute war anpaddeln angesagt. Auf der Alme.
Die aktuellen Wasserstände haben jedoch die Hönne nahe gelegt und so ging es mit Rainer, Willi, Matthias, Frank, Detlef und Mario (vlnr) auf den steinigen Bach.
Während man über die Steine poltert und die dicken Dinger mit den Knien spürt (was trotz der Kniepolster manchmal ordentlich zwiebelt), stellt man sich die schwersten Schäden am Boot vor. Aber die PE Schüsseln nehmen ordentlich was weg und auch die Stellen, an denen die Hönne eigentlich nur aus feuchten Steinen bestand, haben keine sichtbaren Schäden hinterlassen.
Hier das obligatorische Gruppenbild an der Aussatzstelle in Menden.
Den Mendener Kirchgängern bot sich nach ihrer Messe das Bild der sich umziehenden Paddler. Sieben mal Vollmond am hellichten Tag.
25 März 2004
Jetzt bloggt's richtig!
Die ersten paar Tage dieses Blogs waren mehr oder weniger ein Testbetrieb. Allerdings auf jeden Fall erfolgreich.
Damit das ganze mehr Schwumm, äh Schwung kriegt ist der Kreis der (potentiellen) Autoren erweitert worden und kann auch weiter wachsen.
MitschreibenWoller also melden.
29 März 2004
Mein Leben als ShuttleBunny
Zur gestrigen Bezirksfahrt bei traumhaftem Wetter und gerade noch erträglichen 55cm Wasser auf der Wenne habe ich nur zugeschaut. Da die Wenne für kleine Kinder nix ist, habe ich mit Leon zusammen zugeschaut und den Wagen gefahren.
Bei dem Wetter macht das Zuschauen auch Spass und die Jungs haben den Bach in Rekordzeit gemeistert. Mit nur drei paddelnden Nasen war das allerdings nicht gerade die Glanzleistung sonntäglichen Sportsgeists. Was muss denn noch alles passieren, damit mal jemand den Löffel in die Hand nimmt?
30 März 2004
Sommerzeit!
Hey, es bleibt abends wieder länger hell.
Das heisst, man kann nach dem Büro auch Wochentags nochmal 'n Stündchen aufs Wasser.
Heute reichte es nur für ne knappe Stunde - aber das wird jede Woche ein bisschen mehr.
Zeit, die Hornhaut auf den Handflächen wieder aufzubauen und für die Himmelfahrtstour (Lippe: von Anfang bis Ende in vier Tagen) fit zu werden.
Und anschliessend wird entweder gegrillt, SATC geguckt oder bei Tom's Chicken Wings gefuttert. Je nachdem wer fährt :-)
01 April 2004
Light Pollution
Heute abend wurde nach dem Nach-Büro-Paddeln noch ein bisschen am Lagerfeuer rumgelümmelt. Das eine oder andere Würstchen ist dabei auch angekokelt worden.
Auffällig ist nur, neben dem fantastischen Blick auf die Venus und die anderen Planeten, die derzeit sehr hell zu sehen, das hell am westlichen Horizont leuchtende McDonalds Schild der Filiale in Schwerte. Schade eigentlich, dunkel gefällt mir der Horizont besser.
04 April 2004
Spontanpaddeln
Hoenne und Ruhr
Spontane Fahrtenplanung: immer witzig.
Heute haben sich die zwei einsam versammelten Nasen für die untere Hoenne bei einem Pegel von 47cm (Menden) entschieden. Für einen Solo13 ist das noch ohne Materialschaden fahrbar, die Spanish Fly hat deutlich mehr Tiefgang und so musste ich einmal aussteigen und schieben.
Da die Strecke nicht der längsten eine ist haben wir noch die Rückfahrt bis zum Bootshaus auf der Ruh unten dran gehängt. Bei Gegenwind von 5, in Böen 6, sieht wenigstens keiner die Schweissperlen auf der Stirn.
Und auf einmal ist Fly gar nicht mal so viel langsamer als ein Langschiff von 13 Fuss. Dafür aber umso nasser, wenn der Gegenwind das Spritzwasser vom Vorschiff gleich dem Kühlkreislauf des Fahrers zuführt.
Die Zeitplanung hingegen passte optimal: 11:00 - 15:00 war geplant und um Punkt 15:00 sass ich im Wagen an der Einsatzstelle um's Auto wieder nach Haus zu fahren.
08 April 2004
Noch spontaner
Hönne
Heute habe ich das Wetter genutzt und früh Feierabend gemacht. Kurz noch ein paar Telefonate und um 18:05 war ich raus aus dem Büro, 18:35 am Bootshaus, 18:45 war der Hänger beladen, 18:55 sind die restlichen Paddelnasen aufgetaucht.
Schnell noch umziehen, ein Auto zum KC Fröndenberg, der Rest ging mit Hänger hoch nach Menden.
Und schon war die Nach-Feierabend-Quickie-Untere-Hoenne Tour auch schon wieder vorbei. Wasserstand: 72cm/Menden.
Viel zu kurz aber besser als nix.
Christian hat bei der Gelegenheit seine erste Fahrt im Kanadier auf bewegtem Wasser erfolgreich hinter sich gebracht aber leider den neuen Neopren nicht so richtig eingeweiht. Feuchte Knie zählen da nicht.
10 April 2004
Hochwasser & mieses Wetter
Ruhr
Typischer Samstag: mieses Wetter, Ruhr hat Hochwasser, nur wenig Zeit zwischen den Einkäufen.
Bei der Strömung habe ich fast eine Stunde gebraucht um die 1.100 m zur Surfwelle hochzuasten. Und dann: Paddeln mit Arme leer.
Anschliessend habe ich einen praktischen Versuch zum gnadenlosen Abbau biologischer Waffen gestartet: mein Neo war reif für den Conditioner. Schaun mer mal, wie lange es hält bis der NeoStench einem wieder die Tränen in die Augen treibt.
Schöne Osterfeiertage allen miteinander!
11 April 2004
Mendener Quickie
Hoenne
Zwischen dem Familienprogramm ist immer noch Platz für eine einsame Spritztour zwischen Menden und Fröndenberg.
Die untere Hoenne ist ja auch ein richtig schöner Spassbach. Auch bei 66cm.
13 April 2004
Badespass im Frühling
Ruhr
Interessante Versuche, einen Rennkanadier auf "Touren" zu bringen gab's heute am Bootshaus zu sehen.
Mehr Zeit im als auf dem Wasser verbrachten Erik & Christian bei ihren Fahrübungen in einem Racer.
Die Wassertemperatur betrug ca. 0,8 cm. Der restliche Holzschnitt wurde auf einem verspäteten Osterfeuer verheizt und hat beim Aufwärmen gute Dienste geleistet.
Und so kommt das Boot zurück an den Steg:
17 April 2004
Sonne auf den Bauch!
Ruhr
Das heutige, wunderbare Wetter, hat seine Wirkung nicht verfehlt: jetzt geht's wieder los.
Man trifft sich am Bootshaus, dreht ein paar mehr oder weniger grosse Runden mit den Kindern auf dem Wasser, klönen, grillen, und so weiter.
Und man kann tatsächlich auch mit dem Fahrrad zum Bootshaus fahren.
So wird das Wochenende zum Kurzurlaub.
20 April 2004
Das "Outdoor"-Training hat begonnen
Für Kai
Heute war das erste Kanutraining wieder auf der Ruhr. Nach dem langen Winter in der Schwimmhalle waren alle wieder froh auf den Bach zu können.
Einige meinten sogar, dass das Wasser zum Baden ausreichend warm sei. Es wurde sofort gerollt und geplanscht, als sei schon Sommer. Naja, hauptsache es macht Spass.
Ab nächste Woche ist der Spass vorbei, dann wird Kondition gebolzt für die Gepäckfahrt zu Pfingsten.
Ich bin mal gespannt ob jetzt nächste Woche jemand zum Training kommt.
Gruß
Frank
PS: Kai hat wieder heimlich trainiert. Ich glaube er will den
Rhein (60 Km) mit dem kleinen Canadier fahren.
25 April 2004
6 x Blech
Kanu Rallye NRW
Die Paddler des KV Holzwickede haben sich auf der Rhein Rallye 4 x die Goldstrecke und 2 x die Silberstrecke bei wunderbarem Wetter erkämpft.
Willi Hoffmann und Udo Reinecke sind die zwei Silberpiloten.
Christian Westphalen und ich haben einen gelb gedeckten Zweier-Wanderkanadier durch die Wellen bis ins Gold Ziel geschoben.
Mario Priss hat mit einem Taifun die Verfolgung von Erik Leistner im Solo-Wanderkanadier aufgenommen.
Für alle Teilnehmer gab's gratis das Einstimmen auf den Sommer dazu. Die Temperaturen waren sommerlich, Wind nur wenig und sporadisch von vorn.
26 April 2004
Paddler können auch laufen
Es ist vollbracht
Zwei Mitglieder vom Lauftreff des Kanu-Verein sind gestern beim Ruhrmarathon mitgelaufen. Nach Monaten der Vorbereitung sind Sylke (Halbmarathon) und ich (Marathon) gestern mitten drin, statt nur dabei gewesen. Dieses Gefühl mit ca. 20.000 anderen Läufern loszulaufen war schon so heftig, dass es einem kalt den Rücken herunter lief. Die Halbmarathonstrecke bis Herne ging fast durchgängig zwischen klatschenden Menschenreihen hindurch. Den einen oder anderen Bekannten konnte man grüssen. Insgesamt eine sehr schöne Erfahrung. Ab Herne ging es dann ans Eingemachte, sprich die Oberschenkel und das Publikum an der Strecke war auch nicht mehr so anregend (es ging durch Gelsenkirchen, für die BVB-Fans). Im Ziel wurde man wieder mit einem irren Applaus gefeiert. Nachdem man die Medaille und das Finischer-Tshirt bekommen hatte, konnte man sich von sehr netten und sehr jungen Damen massieren lassen. Man kann sagen es war hart, aber eine Erfahrung wert. Im nächsten Jahr werden wir wieder dabei sein. Wer kommt noch mit?
Und für Andreas und Detlef: Jetzt wird wieder gepaddelt, aber daneben auch mal laufen, hat noch keinem geschadet.
Gruß
Frank
03 Mai 2004
Zweiter Mai und kaum einer dabei
Mann oh Mann! Das Kanujahr hat schon lange angefangen und am Sonntag waren wir mit 5, in Worten fünf, Kanuten auf dem Wasser. Wenn Kai nicht noch soviele Freunde hätte, wären wir zu dritt gewesen. (Übrigens - Kanadierfahrer sind auch Kanusportler)
Von Neheim bis nach Wickede ist eine von uns selten befahrene Strecke. Daher waren Udo und ich sehr überrascht, wieviel Wasser es gab. Das hatten wir in unserer langen aktiven Zeit noch nicht erlebt. Etwas mehr als zwei Stunden und wir waren am Ziel.
Bleibt nur zu wünschen, daß künftig mehr Vereinsmitglieder ihren Spaß am Kanusport wiederfinden. Die Woche hat bekanntlich 7 Tage. Da kann an jedem Tag etwas anderes gemacht werden. Für mich jedenfalls ist Sonntag Paddeltag.
04 Mai 2004
OK - es funktioniert nicht
Die Anwendung eines speziellen Neopren-Shampoos hat bei bei meinem Shorty so gut wie keinen Erfolg erzielt.
Jetzt stinkt das Ding wieder wie zuvor.
Hat da vielleicht mal jemand ne Idee, die funktioniert?
07 Mai 2004
Auf die Bäche!
Wasser marsch!
Was geht am Wochenende?
Das östliche NRW kriegt ordentlich Regen ab:Wasserstände auf einen Blick
09 Mai 2004
Feier am Bootshaus
Silberhochzeit
Hoch her ging's gestern bei der gefeierten Silberhochzeit von Waltraud & Acki Wohlfahrt.
Freunde & Verwandte der beiden hessischen Immigranten feierten bei köstlichem Spanferkel, Salaten und jeder Menge nass - wie es sich für Wassersportler gehört.
Statt Geschenke haben die Zwei um Spenden gebeten. Immerhin 300 EUR kamen so für die Kinderkrebshilfe Frankfurt e.V. zustande.
Zu den Fotos der Feier geht's hier!
15 Mai 2004
Familienpaddeln 05/2004
Ruhr
Das heutige Familienpaddeln war ein voller Erfolg.
Bei trockenem und grösstenteils sonnigem Wetter haben sich gut 40 Personen die Ruhr von Menden bis zu unserem Bootshaus angesehen.
Dank der vielen Helfer gab es an den Umtragstellen in Langschede und Halingen keine Schwierigkeiten und so wurden die 6km in gut 90 Minuten bewältigt.
Bei Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen wurde dann das wohlverdiente Seemannsgarn gesponnen.
Zu den Fotos von heute geht's hier.
29 Mai 2004
Sauerländer Tigerkäfig
Sorpesee
Für Übungen des Canoedance ist ein Fliessgewässer nicht wirklich tauglich.
Aber es gibt ja noch den Sorpesee, der komischerweise oft vergessen wird. Sauberes Wasser, nicht so überlaufen (auf dem Wasser jedenfalls), kurze Anfahrt und keine Parkplatz- oder Zugangsprobleme.
Ein paar Runden mit dem Solo, Gummiboote überholen ohne das Paddel aus dem Wasser zu nehmen und Kringel fahren bei schönsten Wetter.
Ps: Canoedance ist hier sehr schön erläutert.
05 Juni 2004
Über viele Brücken mußt du fahren....
Zu Himmelfahrt konnte ich einige Paddelflüsse aus einer ungewohnten Perspektive bobachten. Seit dem ich vor zwei Jahren meinen Arbeitsort nach Hamburg verlagert habe, arbeiten meine graue Zellen an dem Projekt einmal mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren. Am 19.5. war es soweit, kurz nach 17 Uhr ließ ich die "Elbe" hinter mir. Um 20 Uhr passierte ich die "Böhme" bei Walsrode um mich auf den Weg in Richtung "Aller" zu machen. Bei starkem Gegenwind erreichte ich nach 110km Rethem. Am nächsten Morgen das gleiche Spiel, steifer Wind aus NW. Auf gehts nach Nienburg zur "Weser". 11 Uhr sehe ich schon den Fernsehturm von Minden. Auf dem Weserradweg begegnen mir Tausende Radler auf ihrem Himmelfahrtsausflug. Wie an einer Kette aufgefädelt, kommt mir einer nach dem anderen entgegen.
12.30 Uhr, die "Werse" ist erreicht. Durch die Kuranlagen von Bad Oeynhausen kürze ich ein Stück Richtung Herford ab. Nun wird es bergig, doch bald grüßt schon in der Ferne der Teuteburger Wald. Bielefeld war mein Tagesziel, welches ich kurz vor 15 Uhr erreichte. Doch was tut man mit einem angerissenen Tag? Ich beschließe noch bis Gütersloh zu fahren, wo ich die "Ems" überquere, ich bin gut in Tritt, weiter gehts nach Wiedenbrück, wo ich mir einen ordentlichen Milchkaffee schmecken lasse. Dieser setzt Kräfte frei, noch mal 8% Steigung nach Stromberg, bevor es nach Beckum geht. Der Zeltplatz Uentrop ist nun mein Ziel. Ich rechne kurz, "Noch zweieinhalb Stunden dürfte es hell sein".
Gegen 20.30 Uhr radle ich über die "Lippe", 21 Uhr ist die A2 in Sicht. Über Hilbeck und Hemmerde gehts dem Haarstrang entgegen, in Ostbühren endlich die letzte Steigung, nun noch einmal einen großen Gang auflegen. Kurz vor der Dunkelheit erreiche ich die Hohenheide. Obwohl ich an vielen Paddelgewässern war, war ich an diesem Tag nicht traurig, kein Boot dabei gehabt zu haben.....
27 Juni 2004
Rappelkiste am Bootshaus
Die Abschlusskinder der Unna'er Kita Rappelkiste haben heute das Gelände am Bootshaus unsicher gemacht und mit lautem Gejohle und Getobe dem Bauern nebenan seine Kühe ihre Milch sauer gemacht.
Bei Lagerfeuer mit Stockbrot und Schwenkgrill haben sich die Jungpiraten gestärkt für die Wasserspiele, Kanu- und Kajakfahren und erste erfolgreiche Badeversuche in der Ruhr.
Auf der Wiese wurde dann auch auf den Booten geklettert und getobt. Das abschliessende T-Shirt malen wurde dann plötzlich von ganz oben nass beendet. Der Gewitterguss war nicht ohne.
Und hier gibt's weitere Bilder.
29 Juni 2004
Feierabendtraining
Eigentlich ist es ein fester Termin: jeden Dienstag nach dem Jugendtraining trifft sich ab 19:00 eine locker flockige Gruppe um ein bisschen Spass auf dem Wasser zu haben.
Da die Ruhr jetzt auch gemessene 19 Grad Wassertemperatur hat, gibt's auch kein Problem mit freiwilligen und unfreiwilligen Badeeinlagen.
Und je mehr kommen, desto lustiger wirds. Also: markiert Euch den Termin.
30 Juni 2004
Kombination
Wisent, Salach, Isar, Ammer;
ganz allein, es ist ein Jammer!
Weisses Wasser, Bergesspitzen;
während andere nur am Bootshaus sitzen !
Es ist schon schön, wenn man eine Dienstreise auch mit ein paar Kanuaktivitäten spicken kann.
Wisent: sehr schön, leider sind die Anlieger und Angler sehr penibel, 17 Uhr ist für alle Kanuten Schluss auf dem Wasser!
Salach: Sehr hoher Pegel! Ich bin das erste mal von Salfelden nach Lofer gefahren - die schnellsten Wanderkilometer des Jahres!
Isar: Wie immer sehr schön, mußte gleich zwei mal sein.
Ammer: Ampel stand auf grün - trotzdem teilweise sehr flaches Wasser, direkt unter der großen Brücke lagen zwei dicke Bäume im Wasser, mußten rechts umtragen werden!
Die Kanjaktouren wurden kombiniert mit 150 km Biketour, dabei ca 1500 Höhenmeter.
Liebe Freunde, es lohnt sich auch mal nur ein Wochenende in die Alpen zu fahren!
Rainer
11 Juli 2004
18 Juli 2004
25 Juli 2004
Grüsse aus Lienz
Wasser satt
Ein erster Bericht aus Lienz.
Die Wasserstände sind super. Gepaddelt sind wir bisher die
obere und untere Möll bei guten Wasserständen. Auf der Isel
war auch reichlich eingeschenkt. Die ersten Kilometer waren
für uns Sauerlandpaddler schon sehr wuchtig.
Abends fahren die Jugendlichen noch auf der Drau in einer Rodeowelle. Dort wird gesurft und gekerzelt bis die Arme larm sind.
Heute waren wir auf der Lieser in Kärnten. Wir hatten mit 160 cm einen sehr guten Wasserstand. Dort hatten wir dann auch die ersten Kenterungen zu verzeichnen.
Der nächste Bericht kommt dann nächste Woche.
Gruß
Die Lienzer
Autor Die Lienzer Bande um 19:17
| Kommentare (2)
| TrackBacks (0)
01 August 2004
Die Wappen von Trier
Nach einigen logistischen Herausforderungen ist unser neuer Grosskanadier im heimischen Hafen eingelaufen.
Die Wappen von Trier wartet auf jetzt viele motivierte Freunde:

Auf dem obigen Bild sind die Sitzbänke 2, 5 und 9 besetzt.
Und man kann deutlich sehen: das Boot ist laaaaaang (11m) und nicht breit (1m). Grundsätzlich sollte also eine Gepäckfahrt mit 6 Personen und angemessenem Gepäck (Hollywood-Diva Ausstattung) rein passen.
Andererseits können auch 14 Personen rein, sobald die Sitzbänke restauriert sind.
A propos: an der "Wappen von Trier" sind noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. Dazu später mehr. Freiwillige vor!
21 August 2004
Sommerferien Familienpaddeln
Bootshaus
Ausgerechnet in den Sommerferien, ausgerechnet wenn wir uns am Bootshaus zu einer Rallye treffen, ausgerechnet dann schreckt die Wettervorhersage alle ab.
Die ganz harten schreckt natürlich nichts. Hier zeigen Nicole und Matthias einen erfolgreichen Versuch, den legendären Goldbären-Grab an der Langscheder-Stromschnelle auszuführen:
Desweiteren haben wir die Wappen von Trier mal mit 7 Personen beladen und gefahren. Eine kippelige, aber äusserst spaßige Angelegenheit.
22 August 2004
Ein Sonntag am Bootshaus
Ein Sommertag am Bootshaus! Nicht nur Kajakfahren wird im Verein betrieben. Nein es gibt auch noch Radfahrer!
Hier hat sich mal wieder einer ans Bootshaus verirrt (Auf dem Bild ganz rechts!).

Aber nicht nur das, auch Regina hat den Weg ans und auf das Wasser gefunden.


Ein schöner Sonntag ging bei Kaffee und Plätzchen zu Ende.
27 August 2004
28 August 2004
Ferienspass
Ferienspass extranass.
Der Wetterbericht hat schon wieder Ärger gemacht. Regen, nicht sehr warm und allgemein einfach irgendwie ungemütlich. Und das gegen Ende der Sommerferien.
Hallo! Sommer - habe ich irgendwo verpasst, das ein paar Jahreszeiten umbenannt wurden?
Rainer "Blubb" Döring hat die Badesaison am heutigen Tag eingeleitet und sein Kajak wieder ans Ufer geschoben um nochmal einzusteigen.
Den Kindern, die im Rahmen des Holzwickeder Ferienspass sich aufs Wasser trauten sind solche Kleinigkeiten aber glücklicherweise ziemliche egal. Denn merke: nass wird man sowieso. Und spätestens am Grill oder unter der heissen Dusche wird man auch wieder warm. Am Ende der Paddeltour wurde die Bootsrutsche der Nachbarn vom KK Unna ausprobiert.
Die Kajaks werden dazu auf eine schräge Rollenbahn gesetzt und rollten dem Wasser entgegen. Dummerweise endet die Bahn gut 1,50 m über dem Wasser. Den Rest erledigt die Schwerkraft.
Natürlich werden die meisten auch nächstes Jahr wieder dabei sein, denn Spaß macht's in jedem Fall. Ob mit oder ohne Sonne.
29 August 2004
Aland - ein Paddelparadies
Für Aland, diese wunderbare Inselwelt zwischen Schweden und Finnland, findet man kaum Routenbeschreibungen. Wenn man vor Ort ist, wird einem schnell klar warum. Bei einer Auswahl von 6500 Inseln gibt es so viele Möglichkeiten, dass man ständig variieren kann. In Hamburg losgefahren, wussten wir auch noch nicht viel mehr als unser anvisiertes Basiscamp. Uns schien der Camingplatz bei Bomarsund als geeignet, da er sehr zentral zwischen den Inseln liegt. Wie sich auf den Paddeltouren zeigte, war es eine richtige Entscheidung. Nach einer Erkundungstour rund um Prästö packten wir unsere Boote für eine 8-Tagesfahrt, wir wollten rund um das Hauptinselgebilde paddeln. Da beim Start der Wind straff von NO blies, entschieden wir uns zuerst nach SW zu paddeln. Vorbei an der Festung ging es durch die Brücke, die Sund und Prästö verbindet, zum Lumparn. Weit in der Ferne entdeckten wir die Windkrafträder bei Mariehamn.
Auf Grund des starken Windes mussten wir jedoch einen Umweg wählen, erst straff nach Westen und dann mit dem Wind im Rücken genau nach Süden. Froh und etwas paddelmüde erreichten wir den Lemströmkanal und zwei Stunden später den Campingplatz in Mariehamn. Am zweiten Tag paddelten wir gen Süden um später auf die Westseite zu gelangen. Wir konnten kaum auf´s offene Wasser, so straff pfiff der Wind. Die Wellen wurden immer höher, so dass wir versuchten, immer in Landnähe vorwärts zu kommen. Beim Anlanden passierte es - die komplette Steueranlage meines "Expedition" war aus dem Boot gerissen. Alles Fluchen half nichts, mit Moosgummi, Silikon und PU-Schaum wurde das Loch verschlossen, immer im Bewusstsein, dass ich nun den Großteil unserer Tour ohne Steuer fahren musste.
Nach dieser Zwangspause paddelten wir an Västerkläpp vorbei. Nun wechselten wir den Kurs in Richtung Norden, wo uns eine Durchfahrt durch den Marsund erwartete. Phantastische Biwakplätze auf sonnengewärmten Granitplatten erwarteten uns Tag für Tag. Leider waren nicht alle Lebensmittelläden, die auf der Karte eingezeichnet waren, als solche vorfindbar, so dass wir an der Brücke am Marsund eine kleine Paddelpause machen mussten. Per Anhalter ging es nach Katby, wo ich 5 Minuten vor Ultimo in den Supermarkt stürzte. Das Wochenende war gerettet und wir wieder etwas entspannter. Das Wasser wurde in Richtung Skarpatnö wieder offener. Das offene Meer nördlich von Geta war unser Ziel.
An diesem Tag paddelten Sylke und Louise besonders motiviert, denn eine kleine "Tasse" war als Symbol für ein Cafe zu finden. Nach unseren Erfahrungen mit den Einkaufsquellen waren wir allerdings skeptisch. Die Sorge war unberechtigt, denn in Enebö fanden wir ein kleines Paradies vor. Das Cafe zu beschreiben, würde Seiten in Anspruch nehmen, denn man käme aus dem Schwärmen nicht hinaus. Jeder der Aland ansteuert, sollte sich ein Bild machen und wird uns anschließend bestätigen, dass es wenig Plätze auf dieser Welt gibt, die so eine Harmonie ausstrahlen.
Nur schwer konnten wir uns lösen, um in Richtung Brändö zu fahren. Es sollte der schwierigste Abschnitt unserer Tour werden. Nicht nur aufkommender Sturm, sondern auch Nebel zwangen uns zu Überlegungen. Wir mussten weiter aufs offene Meer um der Brandung zu entgehen. Dabei orientierten wir uns streng nach Kompass und Uhr. Wenn wir nach einem Zeitschritt kein Land sahen, musste der Kurs in Richtung Küste gewechselt werden.
Als im Nebel das Hotel Havsvidden auf den roten Klippen auftaucht, wissen wir, dass das Schlimmste hinter uns liegt.
Wir konnten nun wieder etwas in´s gedeckte Wasser steuern. Nach einer Pause paddelten wir entspannt weiter. Es war das erste mal, daß wir uns vor 16 Uhr einen Biwakplatz suchten. Erst dort merkten wir, wie dick die Arme waren. Am nächsten Tag ging es zuerst nach Hamsundet. Schon von weitem grüßte der hohe Radarturm. Auch hier keine Lebensmittel. Ein freundliches Schild verweist auf eine Taximöglichkeit zum 15 km entfernten Supermarkt. Uns stört es diemal nicht, denn wir haben gut vorgesorgt. Wir übernachten noch einmal auf einem wunderschönen Platz. Wir können von diesem noch weit nach oben steigen um einen Blick hinaus aufs Meer oder zum Simskälfjärden zu werfen, wo wir am nächsten Tag in Richtung Bomarsund paddeln wollten.
"Dort, in dieser Richtung muss Finnland liegen", es erwachten Träume für weitere Paddelprojekte für die nächsten Jahre. Bei einem kleinen Feuer und unseren Rotweinresten freuten wir uns über die gelungene Tour. Am 8. Tag erreichten wir nach anstrengender Paddelei wieder unseren Zeltplatz. Von weitem grüßte schon die Festung Bomarsund, eine geschichtsträchtige Stätte Alands. Mit dem Sieg der Franzosen und Engländer 1854 und der Zerstörung der russischen Festung wurde der Grundstein für die Entmilitarisierung Alands gelegt.
Beim alandischen Pannkauken wurden Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen Alandfreaks ausgetauscht. Während Louise und Sylke sich einen Bummeltag am Strand gönnten, habe ich die Regionen Sund und Saltvik mit dem Rad erschlossen, ehe ich 12.30 pünktlich mit der Radfähre auf das Inselgebiet um Värdö übersetzen konnte. Bei Gluthitze radelte ich gen Süden, vorbei am Campingplatz Sandösund, zur Fähre nach Prestö.
Eine zweitägige Paddeltour rund um Värdö bildete den Abschluss unserer sportlichen Aktivitäten. Bevor wir in Eckerö auf das Schiff nach Schweden warteten statteten wir natürlich noch einmal Enebö einen Besuch ab. Beim Kaffee und aländischen Leckereien merkten wir, wie gut wir uns erholt hatten. Noch lange schauten wir vom Schiff nach Osten und sagen: "Auf Wiedersehen in Aland".
05 September 2004
HOCHzeit am Bootshaus
Wenn schon - denn schon!
Unter dem Motto könnte man die Hochzeitsfeier von Anett und Manfred beschreiben.
Gefeiert wird noch immer - das ist nur die Vorabmeldung.
Eines steht aber jetzt schon fest: Bei Kaiserwetter haben sich die vielen Gäste königlich amüsiert. Musik, Buffett und Organisation sind vom Feinsten.
12 September 2004
Kanadiertreffen 2004, Dranser See
Das diesjährige Treffen der "offenen Einarmigen" (nein, es eitert nicht) wurde regelrecht verwöhnt:
Guter und günstiger Campingplatz, angenehmes Wetter, toller See mit 20 Grad Wassertemperatur und glasklarem Wasser und viele gutgelaunte Teilnehmer.
Mit viel Platz lässt sich dann auch einiges veranstalten. Neben kräftemessendem Kanadiertauziehen, einem Slalomwettkampf, einer genialen CanoeDance Vorführung und praktischen Übungen zur Selbstrettung im Kanadier gab es wunderschöne Dias von Heinz' und Jans Befahrung des Ellice River und einem Outrigger Rennen auf Hawaii.
Obligatorisch natürlich, wenn mal viele Schlapphüte mit Mördermessern auf einem Haufen sind: Lagerfeuer satt und Bier vom Fass.
19 September 2004
21 September 2004
Touren am Wochenende
Am Wochenende war mal wieder viel los am Bootshaus. Insgesamt 3 Gruppen wurden vom Bootshaus des KC Menden bis zu unserem Bootshaus geführt. Bei herrlichem Wetter legten am Freitag die Mitarbeiter der Firma Landau & Lohmeyer die 6 km lange Strecke zurück.
Ebenfalls bei bestem Wetter traten am Samstag gleich zwei Gruppen die Fahrt an. Eine Jugendgruppe aus Dellwig wurde durch Udo geleitet. Unterwegs wurde die Fahrt am Halinger Wehr für ein zünftiges Picknick unterbrochen. Mit nur einer Kenterung erreichte diese Gruppe schließlich unser Bootshaus.
Durch die Mitarbeiter der Villa Pfiffikus aus Holzwickede wurde die zweite Gruppe an diesem Tag organisiert. Schon am Start hatten einige der Jugendlichen heftig mit dem Gleichgewicht zu kämpfen, es gab dann auch gleich vier Kenterungen, was aber wegen dem sehr guten Wetter sehr locker abgetan wurde. Anschließend wurde der Grill am Bootshaus angeworfen und der Abend ging gemütlich mit Bratwürstchen und Steaks zuenden.
Für alle drei Gruppen kann ich nur sagen, ich freue mich, wenn wir uns nächstes Jahr wieder zu einer Paddeltour treffen würden. Es hat mit allen sehr viel Spaß gemacht.
25 September 2004
Herbstfahrt an den Rhein
Als Ziel für die Herbstfahrt wurde diesmal der Rhein ausgewählt. Wir werden uns ab dem 15.10.2004 auf dem Campingplatz in Bacharach treffen.
29 September 2004
Bezirksfahrt auf der Diemel
Würdiger Saisonabschluss
Am vergangenen Sonntag ging es wie (fast) jedes Jahr zur Bezirksfahrt auf die Diemel. Zu unserer Freude liessen die Betreiber der Diemeltalsperre mehr Wasser laufen, als in den vergangenen Jahren. Bei ca. 5-6 qm floss die Diemel sehr flott. Neben den zahlreichen Wehren waren es tiefhängende Äste, die uns die Fahrt interessant machte. An einem Steilwehr, dass quer zu befahren war, hatten wir sogar eine Kenterung, wobei ein Paddel zu Bruch ging. Mit einem Ersatzpaddel konnte der Gekenterte, den wir hier nicht nennen wollen :-)), die Fahrt fortsetzen.
Nach drei Stunden erreichten wir das Ziel in Maßberg, wo der obligatorische Döner den größten Hunger linderte.
Mit zwei an diesem Tag noch geschaften Wanderfahrerabzeichen fuhren wir wieder Richtung Holzwickede.
02 Oktober 2004
Nen dicken Schluck Alsterwasser
Alster- und Grachtenfahrt/Hamburg
gabs zwar nicht, dafür aber erstmal Regen satt.
Bei strömendem Regen haben wir uns frühmorgens Hamburg genähert. Kaum waren wir aber mit etwas Verspätung auf dem Wasser, schon wurde das Wetter deutlich besser.
Bei noch bedecktem Himmel ging's zunächst durch die Hamburger Grachten, angefangen hat die Fahrt im Goldbek-Kanal. Über Aussen- und Innenalster ging's dann ab in die Schleusen am Hamburger Jungfernstieg.
Eng ist ja bekanntlich gemütlich. Noch eine weitere Schleuse und die Meute wurde in die Elbe entlassen: ins Barkassen-Inferno.
Munter haben sich gut 400 Boote verschiedenster Bauformen im Hamburger Hafen den Landungsbrücken genährt. Vorbei an der Cap San Diego und der Rickmer Rickmers.
Ein Abstecher in den Nicolaifleet rundete die Tour ab, bevor's wieder ins Süsswasser der Alster ging. Kurz vor Schluss gabs dann noch nen Schlach Erbensuppe und ab durch das Labyrinth der hinteren Hamburger Kanäle. Vorbei am Hofweg, Barmbek längs, Stadtpark rund, fertig.
04 Oktober 2004
Saisoneröffnung 2004/2005
Zur Saisoneröffnung 2004/2005 trafen wir uns am Sonntag bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Da einige Anfänger mit uns paddelten, wollten wir eine kurze Strecke befahren.
Die Strecke ab dem Bootshaus des KC Wickede bot sich dafür an. Die 13 Km hatten wir nach 2,5 Stunden ohne Kenterung geschafft.
Am Bootshaus angekommen wurde der Grill angezündet und einige Vereinsmitglieder grillten Würstchen und andere Leckereien.


29 Oktober 2004
Herbstfahrt an den Rhein
In der Zeit vom 15. Oktober bis zum 24. Oktober 2004 waren wir zu Gast auf dem Campingplatz Sonnenschein bei Bacharach. Bei herrlichem Wetter wurden der Rhein von Ingelheim bis Boppard sowie die Nahe ab Bad Kreuznach gepaddelt.
In Okenheim bei Bingen besichtigten wir das Weingut Bungert-Mauer. Nach einem Begrüßungssekt wurden wir durch das Weingut geführt. Anschließend ging es in die Probierstube. Hier wurde so manche Flasche Wein geleert.
Desweiteren wurde eine Besichtigung von Mainz durchgeführt. Regelmäßig Ausflüge nach Bacharach gehörten ebenso zum Programm.
Alles in allem muß man sagen, es hat sich eine gute Truppe zusammengefunden.
Wir wollen hoffen, dass die Beteilungen bei den nächsten Veranstaltungen / Vereinsfahrten wieder so ist.
Entlang der Elbe
Es ist eine alte Regel: Kraft wird im Herbst und im Winter gemacht!
Unter diesem Motto kann man auch mal das Boot gegen das Rad tauschen. Seit geraumer Zeit gibt es einen durchgehenden Radweg von Dresden nach Hamburg.
Am ersten Ferienwochenende habe ich mich von Hamburg aus auf den Weg gemacht. Da der Radweg keine Sehenswürdigkeit ausläßt, kommen für die Strecke 650 km zusammen. An einigen Kanten habe ich rationalisiert, so daß ich auf ca 550 km geradelt bin. Start: Freitag 15 Uhr in Hamburg, über Geesthacht, dann den Elbeseitenkanal weiter bis Uelzen, auf der B71 bei dunkler Nacht meinem 1. Ziel Suhlendorf entgegen. Morgens über Salzwedel quer durch die Altmark nach Stendal, über die Elbe bei Tangemünde und weiter nach Genthin. Von hier ging es durch den hohen Flemming durch hügeliges Gelände nach Wittenberg. Bei strömenden Regen ging es nach einer kurzen Pause links der Elbe Torgau entgegen. In Belgern wurde noch einmal übernachtet. Am nächsten Morgen wieder Dauerregen. Nach dem Motto "Was uns nicht tötet, macht uns hart!" ging es auf dem Elberadweg über Mühlberg, Strehla, Riesa dem meissner Weinland entgegen. Heimatliche Gefühle trieben mich vorwärts. Als der Dom von Meissen auftauchte, kamen auch erste Sonnenstrahlen durchs dicke Grau des Himmels.
Kleiderwechsel war angesagt, denn die Klamotten trieften vor Nässe. Obwohl das Wetter schöner wurde, war das Verlangen auf einen Schoppen Wein gleich "0". Nun rollte es von ganz allein, über Coswig und Radebeul ging es dem Ziel entgegen. Pünktlich 15 Uhr kam mir Sylke in Dresden entgegen geradelt. Drei Tage Kopf- und Beinarbeit lagen hinter mir, nun konnte der Urlaub beginnen!
Kanu Treff im Oktober
Wie jeden letzten Freitag im Monat wurde heute wieder gegrillt.
  Es wurden anstehende Arbeiten am Bootshaus besprochen. Dazu treffen wir uns am nächsten Samstag (der 06. November 2004) um 13.00 Uhr hier am Bootshaus. Frauke sorgt wie schon in den vergangenen Jahren für das leibliche Wohl.
Am Sonntag treffen wir uns um 10.00 Uhr am Bootshaus. Es wird die Lippe von Sande bis Mantinghausen befahren.
31 Oktober 2004
Lippe im Kreis Recklinghausen
Alzheim und Umgebung
Was bisher geschah:
Das Ende der Sommerzeit ist eine Zeit voller Missverständnisse: statt Sande bis Manthinghausen fuhren wir Waltrop-Bork bis Ahsen. Uns U. schont sein Paddel und lässt es sicherheitshalber im Bootshaus. Und der Schlüssel vom VW-Bus wird sicherheitshalber vor Verlust geschützt: im abgeschlossenen Wagen.
Nun der Reihe nach.
Die untere Lippe wird vom KV eher selten befahren. Warum ist nicht ganz sicher. Egal. Heute ging's jedenfalls auf die Strecke Waltrop/Bork bis Ahsen.
Nicht ganz vollzählig (es gab da ein Problem mit dem Aufenthaltsort eines Paddels) setzt die Gruppe ein, drei Kanadier, 4 Kajaks mit 11 Paddlern. Kurz nach Beginn kommt das Wehr bei Haus Dahl. Einfach zu fahren, direkt neben der Fischtreppe runterrutschen. Wer am Ende richtig kantet (nicht abgebildet) fährt die Abschlusswelle auch trocken.
Ein paar Kilometer weiter dann die Bauwerke der neuen und alten Kanalüberführung des DEK. Hier sind die letztens im "Kanu Sport" erwähnten und schon auf der Christi Lippefahrt ausgiebig bewunderten Schilder zu sehen: Lebensgefahr, Lippegewässer umgehend verlassen.
Ha - ha.
Nichtsdestotrotz: das Pausenziel Haus Vogelsang wird schnell erreicht. Grill an, Würstchen drauf und ab geht's durch die kurvige Schwallstrecke noch gut 2 km weiter bis zum abschliessenden Brückenschwall in Ahsen.
Interessantes Stück Lippe mit geringer Anfahrtzeit. Die Zeit zwischen Aussetzen und Heimkehr kann man, durch geschickten Umgang mit Autoschlüsseln auch optimieren.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Sven für's Nachbringen des Ersatzschlüssels!
01 November 2004
Schnell nach Schwerte
Ruhr
Akzeptables Wetter, freier Tag und gegen Mittag geht's zum Grünkohl bei Hoppi. Also schnell mal 10 km den Fluss runter.
Die gestrige Lippestrecke war nicht anstrengend genug und da wir früh auf den Bach gingen, hat Andreas die Gelegenheit zu einem erfrischenden Kurzbad beim Einsetzen in Villigst genutzt.
07 November 2004
Bottroper Herbstwaldlauf
Zum 32. Herbstwaldlauf war der KVH durch Sylke und Frank vertreten. Beide hatten sich für die 25km-Strecke entschieden. Bei sonnigem Herbstwetter starteten sie mit ca. 500 Laufbegeisterten über diese Distanz.
Während Sylke einen zufriedenstellenden 13. Platz ihrer Altersklasse belegte, konnte sich Frank über eine Verbesserung von 23 min gegenüber dem Vorjahr freuen.
Wir gratulieren beiden Sportfreunden für diesen Erfolg!
13 November 2004
14 November 2004
Der erste Schnee
Freitag 9 Uhr Geschäftstermin in Bad Aibling. Um 12 Uhr sind wir fertig. Bevor ich mich in die Staus zwischen Rosenheim und Ruhrgebiet einordne, suche ich nach Alternativen. Diese ist schnell gefunden - später fahren heißt die Devise. In Grainbach wechsel ich mein Sachen, Schlips ab - Bergstiefel an. Dicker Nebel, 30cm Neuschnee und 0°, nicht gerade ein Motivationsschub zum Wandern. Wenigstens eine Spur finde ich hinauf zur Mittelstation der Hochriesbahn. Nach 45 min taucht die Suppenhütte auf. Weiter gehts über den Mutterboden, es fällt schwer in diesem Nebel nicht die Orientierung zu verlieren. Nach einer weiteren Stunde wird es heller, ich komme aus dem Wald heraus und sehe tatsächlich die ersten blauen Schimmer am Himmel. Es wird wärmer, der Fön bringt warme Luftmassen zu den Gipfeln. Bald tauche ich aus dem dicksten Nebel ins gleisende Licht, keine Wolke ist mehr am Himmel zu sehen. An der Seitenalm raste ich kurz, der Gipfel ist schon in Reichweite. Mit vielen Gleichgesinnten schaue ich später vom Gipfel auf das Wattemeer, welches die Täler einhüllt. Im Westen der Wendelstein, im Osten der Geigelstein und die Kampenwand.
Nach Süden sehen wir weit über den Kaiser zum Großglockner. Arm sind die, die jetzt im Stau stehen!
17 Uhr stehe ich wieder auf dem Parkplatz, kurz darauf kämpfe ich mich durch den Nebel Richtung Autobahn.
22 Uhr Höllenwetter auf der A45, doch mich kann an diesem Tag nichts mehr erschüttern. Ich hab schon mal am Winter geschnuppert !
23 November 2004
Das fängt ja gut an!
2005
Für die Open Canoe-Fraktion (die Einarmigen also) gibt's einen Grund mehr sich auf's nächste Jahr zu freuen:
Einen Kalender nur mit Kanu-Bildern.
Produziert wurde er von anderen Enthusiasten und es sind einige schöne Bilder drin.
Matthias (!) hat's auch rein geschafft - mit einem Schnapschuss von der diesjährigen Christi-Lippefahrt (Bericht). Glückwunsch!
Der Kalender kann hier bestellt werden:Link.
Produziert wird er von Frank Mörke (Link).
29 November 2004
Trockenübungen
Konditionstraining
Heute schon ans Frühjar denken: damit der Neo nächstes Jahr nicht kneift, gibt's Montags in der Sporthalle der Nordschule das lockere Konditionstraining von 19:00 bis 21:00 Uhr.
Das heutige Training war mit gut 15 Nasen auch nicht schlecht besucht. Nächste Woche sollten es aber ein paar mehr sein!
26 November 2004
Grünkohlwanderung 2004
Und auch dieses Jahr wieder: volles Haus, wenn der Grünkohl ruft.
Bei durchweg trockenem Wetter (auch wenn's nicht danach aussah) und feuchter Stimmung wanderte der KV Holzwickede vom Weihnachtsmarkt bis zum Bootshaus um sich den verdienten Grünkohl einzuverleiben. Glücklicherweise war der diesjährige Glühweinboxenstopp vorverlegt worden.
Die Bilder.
20 Dezember 2004
Sommer 2005 in Alaska
 Der Anfang ist gemacht! Heute wurde das Weihnachtsgeld in Paddel umgesetzt. Andreas und ich kauften uns geteilte Werner Paddel.
 Am 09.Juni 2005 geht es damit in Richtung Whitehorse, um dann von dort weiter nach Alaska zu fahren. Yukon wir kommen.
29 Dezember 2004
Zwischen den Jahren
Niers/Niederrhein
Man kann durch eine strikte Organisation eine Menge Pleiten vermeiden. Was aber wenn man das nicht hat. Richtig, es regiert das Chaos. Nein so schlimm war es nun auch nicht. Es war eher lustiges Chaos. Es fing damit an das Erik Matthias aus dem Bett schmeißen musste, weil der seinen Wecker nicht gehört hatte. Und es hörte damit auf das Erik Vergnügen darin fand den Inhalt seiner Wasserbehälter in diverse Autos zu verteilen.
Nun kommen wir zum wesentlichen. Die Niers ist ein Kleinfluss des Niederrheins. Die von uns befahrende Strecke war circa 60 km lang. Wir starteten bei Süchteln im Schneetreiben mit zwei Solokanus und einem Zweier. Traumhaftes Winterwetter in einer schönen Winterlandschaft empfing uns. Die Niers hatte, laut eines einheimischen Führers namens Michael, wohl erhöhten Wasserstand. Sie floss mit mäßiger Strömung und reichlich begradigt der Maas entgegen. Nachdem wir die ersten ungläubigen Spaziergänger gesichtet hatten, waren wir warmgepaddelt. Den ersten Kurven folgte das erste Hindernis, Schwimmbalken die nur eine kleine Durchfahrt zuließen. Im Sommer wohl ein Problem, im Winter nur ein kleines für unseren Zweier. Irgendwann mündete die Nette links in die Niers und die Breite der Niers nahm zu. Bis kurz vor Geldern die Niers sich in die kleine Niers und Niers teilte. Die kleine Niers floss rechts weiter und war aufgrund eines Wehres am Anfang nicht zu befahren, außerdem bestehen Befahrungsverbote. Die Wehre waren bis auf zwei alle zu befahren, jedenfalls bei dem Wasserstand. Nach unserem ersten folgte eine kleine Eisfahrt durch einen Eismatsch bedeckten kleine Teich der von rechts in die Niers mündete. Ein Flussauengebiet kündigte den Zusammenfluss an. Dort wollten wir eigentlich zelten, aber es ist Naturschutzgebiet. So fuhren wir weiter durch die Dunkelheit. An einer weiteren Krautfanganlage schlugen wir unser Lager auf.
Mit Lagerfeuer in Kai´s Holzofen und Glühwein ließen wir den Winterpaddeltag ausklingen. Vor Wetten folgte das zweite unfahrbare Wehr. Ein Surfbett schwamm im Tosbecken. Wir trugen schnell um. Zehn Kilometer später machten wir eine wohlverdiente und gesegnete Mittagsrast. Spaziergänger schauten uns beim Kochen und Essen von Erikgese zu.
Da es langsam dunkel wurde und wir alle nach Hause mussten, strebten wir dem Ende Jan an de Fähr zu. Nach 60 Kilometer und einer kalten Nacht war die erste zwischen den Jahren zu Ende.
02 Januar 2005
15 Januar 2005
Eisfahrt 2005
Brrruhr
Besser hätte das Wetter doch gar nicht werden können.
Am Start der Eisfahrt haben sich die letzten Eisreste der gestrigen Nacht noch wacker im Schatten des Vereinshauses des Mendener Kanu-Clubs gehalten.
Zwischendurch wurde, wie jedes Jahr, der Glühwein am Halinger Wehr ausgeschenkt und dort auch jede Gelegenheit für einen netten Schwatz genutzt. Viel Sonne, so gut wie kein Wind und die innere Wärme haben dann auf dem letzten Stück so manche Jacke im Boot verschwinden lassen.
Und wem das nicht reichte, der nutzte schnell noch die Schrägtreppen an der Langscheder Umtragestelle für eine erfrischende Abkühlung.
In Holzwickede erwartete alle Teilnehmer ein kräftiger Schlag Erbsensuppe und eine Auswahl diverser Getränke von brennbar bis kinderfreundlich.
Einen herzlichen Dank an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern, die diesen netten Tag ermöglicht haben.
Allen Mitfahrern: bis zum nächsten Jahr!
23 Januar 2005
Hochwasser am Freitag
Freitag, der 21.01.2005, es regnet schon den ganzen Tag. Die Pegel steigen. Der Pegel für die Hönne zeigt schon deutlich über 100 cm (fahrbar ab ca. 50 cm). Er wird nachmittags die 180 cm Marke übersteigen. Dann der Rundruf. Kai sucht Leute zum Paddeln. Öse, Hönne und die Ruhr bis zum Bootshaus des KC Fröndenberg. Matthias und Kai machen sich auf den Weg. Schnell ein Auto beim KC Fröndenberg abstellen und weiter Richtung Hemer. Soweit so gut. Doch das Wasser steigt nicht nur auf den Flüssen! Nein auch in der Zufahrt zum KC Fröndenberg steigt langsam aber sicher das Wasser in der Bahnunterführung. Was solls ein Alfa schafft das schon. Hat er auch, aber leider nur durch das Wasser, dann ging garnichts mehr.
  Die ersten Rufe nach Hilfe erschalten. Man entschloß sich, das Paddelprogramm für diesen Tag etwas abzuändern. Der Alfa bleibt als Hindernis hinter der Unterführung stehen, der Canadier schnell zur Ruhr getragen und dann bis zum Bootshaus des KVH gefahren. Bei dem Wasserstand ging das sehr schnell. Der Steg war nicht mehr zusehen. Man konnte ganz bequem auf der Wiese anlanden und aussteigen. Schnell das Handy rausgeholt "Hilfe, wir brauchen einen Fahrer". Der war schnell gefunden, den Fotoapparat eingeladen und schon ging es nach Fröndenberg zurück. Dort stand schon ein Geländewagen der Bahn AG.
  Ein Abschleppseil gespannt und schon war Kai´s Alfa wieder auf der richtigen Seite.

PS: Nicht das Hochwasser war schuld, nein der Tank war schlicht und einfach leer!!!!!
28 Januar 2005
Kanu Treff
Gut besucht, gemütlich wie immer
Der erste Kanu Treff in diesem Jahr - ein voller Erfolg.
Die ersten Steaks und Würstchen wurden bei eisiger Kälte gegrillt.

Einig wurden wir uns über den Campingplatz für den Osterurlaub an der Ardéche. Die ersten Teilnehmer werden
am Karfreitag den 25. März 2005 am Platz sein. Die Sportsfreunde, die ein Mobilhome anmieten, werden ab Samstag den 26. März 2005 vor Ort sein. Hier noch mal der Link zum Campingplatz. Wir treffen uns auf dem Campingplatz PEYROCHE in der direkten Nähe von Ruoms. Der Campingplatz liegt rechts neben der Ardéche, knapp oberhalb der Mündung der Beaume. Zu Fuß sind es ca. 15 Minuten bis in das Centrum vom Ruoms. Als Basis liegt der Platz für die Befahrung der oberen Ardéche (von Vogué bzw. Balazuc bis zum C.-platz) sowie der Beaume absolut günstig. Auch zur Drobie und zur Ligne (auch diese Tour endet am C.-platz) ist es nicht weit.

In gemütlicher Runde zeigten Rainer und Sylke nochmals ihre Bilder von den Aland Inseln im Sommer 2004
05 Februar 2005
Wer sein Boot liebt, schwimmt nebenher...
Hönne/Menden
Die Gutmütigkeit seines neuen, kurzen Mohawk-RODEO (10,8 Fuss lang, ordentlich Kielsprung, flacher Boden) hat Christian nur kurz überschätzt.
Gleich nach dem Einsetzen am Mendener Bahnhof hat er die nicht nur die wärmenden Sonnenstrahlen genossen sondern auch das erfrischende Nass der Hönne. Ganz ehrlich: der Stein hat ihn mit voller Geschwindigkeit gerammt und ist danach ganz schnell wieder untergetaucht.
Die neuen Utensilien wie Schwimmweste und Helm sind damit eingeweiht.
Kaum war der Kram trocken, schon war wieder einer der heimtückischen Steine hinter Christian her und hat ihn natürlich auch erwischt und elegant um 180 Grad in der unangenehmen Achse gedreht.
Passiert ist nix, das Boot ist eingeweiht und jetzt steht auch fest, an welchen Stellen das Fitting noch verbessert werden muss.
Und: bei dem Wetter heute, wäre es fast schon eine Sünde gewesen, nicht baden zu gehen ;-)
06 Februar 2005
Saubere Boote
Nicht nur sauber, sondern rein sind jetzt die vier Boote, die heute mit in dem beschaulichen Schwimmbad in Altena-Dahle waren. Die Wanderschulung des Bezirk 2 ermöglichte uns das Winter-Training im Hallenbad. Und das haben an diesem Sonntag Anette, Andreas, Christian, Matthias, Andy und ich wahrgenommen.
Der angekündigte Mörder-Döner hat die Erwartungen erfüllt: 4:1 für den Döner. Beim nächsten Mal wird halt vorher etwas mehr trainiert!
Hallo Wallraben: und jetzt bitte noch das Rezept für das Tiramisu! Am besten gleich hier drunter setzen.
12 Februar 2005
Der Schuh des Manitu
Sie sind nicht umgekippt, sie sind gesunken.
Die Odysse von Kai und Erik
Eine Geschichte erzählt von Erik dem Wikinger
Am Samstag den 12.02.2005 begaben sich zwei Paddler auf die Tour zur Hönne.
Bei einem Wasserstand von gut 1,60m sollte es viel Spaß geben. Also rein ins Boot (Christians geliehenem Canadier) und dann los die Hönne runter.
Schon die ersten Wellen machten uns so viel Spaß das wir mitten durch gefahren sind. Natürlich haben wir dabei ordentlich Wasser genommen (der Schwerere saß vorne). Macht ja nix kippen wir einfach wieder aus. Nach ein paar Wellen war der Kahn dann leider voll und wir konnten auch nicht einfach ans Ufer (Bobbahn). Ok also weiter bis zu einer gescheiten Stelle. Stop: Der Kahn war nun richtig voll und sank! Damit hatten wir nicht gerechnet.
Also los ans Ufer und raus mit dem Boot. Leider hatten wir gegen das Wasser keine Chance. Kai hats beim Rettungsmanöver leider die Schuhe ausgezogen (fette Stiefel). Nachdem wir uns dann ans Ufer gerettet haben begannen die Berungsarbeiten. Ich konnte mit meinem Paddel vom Ufer einen der treibenden Stiefel bergen, vom anderen gab es leider keine Spur. Das Boot hatte sich in einem Baum verfangen und konnte auch geborgen werden, aber wo war der zweite Stiefel? Nachdem wir die Hönne heruntergefahren waren (mit meiden der Wellen gar kein Problem) gelangten wir zur Ruhr.
Super jetzt auch noch Regen, aber das macht einem Paddler ja nix aus. Ok den Wind hätten wir nicht gebraucht, hat uns fast die Ruhr wieder hinauf geblasen und das bei 2,2m Wasserstand. Kai's Fuß frohr.
Nach ca. 2 Km auf der Ruhr machte ich eine seltsame Entdeckung. Da schwam doch irgend etwas, ja genau Kais Schuh. Ein Wunder und das kurz vor dem Wehr.
Guter Laune, nachdem wir wieder alles an Bord hatten, machten wir nur noch Witze über das was wir Christian als SMS schicken wollten "dein Boot braucht dringend Auftriebskörper" und so was (man muß an dieser Stelle wissen, dass Christian sich gerade ein Boot mit Auftriebskörpern gekauft hatte).
Am Ende unserer Tour wurden wir auch noch mit Sonne belohnt und sind bester Laune wieder bei der KVH angekommen.
Zuletzt möchte ich noch erwähnen das diese Geschichte frei erfunden ist und wenn sie den statt gefunden hätte nur unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen statt gefunden hätte (Retungswesten, Helme, mehrer Wurfsäcke und viel hunger).
Also bis denne
EdW
05 März 2005
03 August 2005
Wintertraining in der Kleinschwimmhalle
Schade,schade jetzt ist das Training für diese Saison schon fast vorbei.Deshalb wird es Zeit den beiden Trainern Frank und Heiko mal ein dickes Dankeschön auszusprechen ,das sie so viel Geduld mit uns hatten.Wir können die Rolle zwar immer noch nicht aber Frank meint "das wird schon"
Eigentlich hätte der Dienstag Abend viel mehr Publikum verdient.
diewallraben
15 März 2005
Paddeln am Wochenende
Samstag und Sonntag
Bitte melden, wer am Samstag und/oder Sonntag paddeln möchte. Jeweils 09:00 Uhr treffen.
Was gepaddelt wird entscheidet am Freitag der Pegeldienst.
Gepaddelt werden auf jeden Fall Kleinflüsse mit Wildwasserkarakter also nichts für Anfänger und nur mit kompletter Wildwasserausrüstung. Auch Kanadierfahrer mit Helm, Schwimmweste, Auftriebskörpern und vorallem mit Diesel im Tank :-)).
Samstag möchte ich nur kurz und nah paddeln. Z.B. Hönne.
Gruß
Frank
Juuuuubiläum!!!
Auf der Jahreshauptversammlung am Freitag Abend gab es vier Ehrungen für 40- bzw. 25-jährige Vereinstreue! Die strahlenden Jubilare auf dem Foto (von links!):
Udo (40 Jahre KVH), Irmi (40 Jahre KVH) und Nele (25 Jahre KVH).
Leider nicht life geehrt, aber genauso treu: Ilse (40 Jahre KVH).

Herzlichen Glückwunsch nochmal an dieser Stelle!
19 März 2005
Kurzweilig wellig
Oese - Hönne - Ruhr
Wochenendpadden - 1. Teil:
Bei einem angenehmen Wasserstand von 95cm auf der Hönne bietet sich das schöne Stück Oese gleich mit an.
Natürlich wäre es keine KVH-Fahrt wenn nicht wenigstens einer ein wichtiges Ausrüstungsteil vergessen hätte. Christian und Heiko haben also ein wenig Sightseeing betrieben und den Helm von Christian geholt.
Anschliessend gings mit Marlene, Christian, Dirk, Frank, Heiko, Matthias und mir auf den Bach.
Glücklicherweise hat Christian mehrere Gelegenheiten genutzt und uns alle über den aktuellen Wasserpegel der Oese informiert. Brusthoch, Bauchhoch, Knietief - kann man alles auf der Oese finden.
Die Oese ist ein richtig netter Spassbach: klein, eng, schnell und spritzig. Und das bei milden Aussentemperaturen. Die Umbauarbeiten am Gewässer haben auch dazu geführt, dass nur noch ein Wehr auf der bekannten Strecke ab Gartencenter Blumen Risse in Hemer zu finden ist. Das letzte Stück ist dann Achterbahn mit fisseligen Links - Rechts - Links - Kombinationen.
Auf der Hönne schliessen sich noch die üblichen 6 km an und auf der Ruhr ist bei dem aktuellen Wasserstand das Stück bis zum Bootshaus in Windeseile abgepaddelt.
Man sollte allerdings auch wissen, wann Schluss ist - nächster Halt Duisburg!
20 März 2005
Freiluftschwimmen am Haarstrang
Möhne
Der zweite Teil der Wochenend-Paddel-Aktion ging auch nicht ohne zahlreiche Schwimmübungen.
Bei äusserst zügiger Strömung hat's einige erwischt: Matthias & Kirsten im OC2, Matthias im OC1 (dafür zweimal) und Udo. Da Udo bei seinem Schwimmer sich äusserst geräumig verkeilt hat, habe ich mich solidarisch mit ins Wasser begeben (mann, war das Ufer rutschig). Matthias und Dirk haben ihm sogar sein Paddel wieder geborgen und meine Pepsi gleich mit.
Matthias hat seinen zweiten Schwimmer gleich mit einer Kilometer langen Wanderung verbunden. Die Landschaft sollte einem das auch wert sein während Udo und Andy den Kanadier mit liebevollen Stupsversuchen wieder ans Ufer bugsierten.
Wenn gleich drei Matthias auf Fahrt gehen, ist natürlich auch der Bericht etwas unübersichtlich - ihr kriegt das schon klar!
Auf der Verlustliste:
- der OC2 (gfk) hat bei der Bergung einen Riss erlitten
- Matthias hat sein Paddel beim Umtragen verbummelt - weg ist weg
23 März 2005
Ein Forum! Ein Forum!
Augen links, da in der Menüleiste versteckt sich ein neues Feature unserer Homepage: ein Forum.
Hier ist Platz für spontane oder lang geplante Verabredungen, Gästebucheinträge oder ganz andere Themen.
Viel Spaß!
Erik & Kai
09 April 2005
Bootshausputz
Der Bootshauswart hat gerufen und zahlreiche Vereinsmitglieder sind zum Bootshausputz erschienen.
Wie jedes Jahr wurden die Außenanlage von wild wachsenden Pflanzen (Unkraut sagt man ja nicht mehr) befreit.
Auch wurde das Bootshaus von innen auf Hochglanz gebracht.
Die noch ausstehende Geräte- und Materialprüfung wurde durchgeführt. Gleichzeitig wurde der Zustand der Vereinsboote geprüft, sowie erste Reparaturen durchgeführt. Am nächsten Samstag werden die noch vorhandenen Mängel an den Booten abgestellt.
Bei Kaffee und frischen Kuchen ging ein arbeitsreicher Samstagnachmittag wieder dem Ende entgegen.
Ein Dank an alle die mitgeholfen haben.
10 April 2005
Bezirksfahrt auf der Möhne
Canadier versenken
Am heutigem Sonntag fanden leider nur vier Vereinsmitglieder den Weg zum Bootshaus. Udo wollte nur den Bus fahren. Als Gast stieß Clemens Krüssmann von den Kanu Freunden Lippe Wesel zu uns. Aufgrund der aktuellen Wasserstände wurde die Bezirksfahrt auf die Möhne verlegt.  So kämpften wir uns von Rüthen in Richtung Niederbergheim. Kleine Zweig- und Asthindernisse wurden geschickt mit den Kajaks umfahren. Unsere beiden Canadierfahrer hatten dabei eine etwas andere Technik: Den Canadier soweit auf die Seite legen, bis er voll Wasser ist und dann gemütlich unter den Zweigen herschwimmen. Natürlich hielt diese Art des Paddelns das ganze ein bischen auf, mußten doch die richtigen Baumhindernisse (und davon gab es viele) doch fast alle mühsam umtragen werden. Einige wenige konnte Überfahren werden. Unser Nebenherfahrer zweigte sich zwischendurch immer wieder am Wasser und geizte nicht mit gut gemeinten Ratschlägen.
Unser Dank gilt Udo, durch den wir anschließend wieder sicher nach Hause kutschiert worden sind.
24 April 2005
NRW Kanu-Ralley auf dem Rhein
Eine Rheinfahrt ist immer ein Erlebnis, aber die heutige Fahrt auf dem Rhein war ein besonders schönes Erlebnis. Der Kanuverband NRW hatte zur NRW-Kanu-Ralley eingeladen und wir wollten gerne an der Fahrt teilnehmen.
Pünklich um 09:30 waren wir am Rhein in Monheim angekommen. Dort besorgte uns Wolfgang die Startunterlagen und um 10:00 Uhr waren wir (Regina, Udo, Willi, Andreas, Frank) auf dem Wasser. Der Rhein überraschte uns mit einem ziemlich hohen Wasserstand.
Die Sonne schien und nur selten trübte Gegenwind unser Fahrvergnügen. Die Schiffe auf dem Rhein verursachten zum Teil recht hohe Wellen, die wir voller Genuss hoch und runter fuhren.
Nach 42 Km Fahrt in 4 Stunden erreichten wir die Fähre bei Kaiserswerth, wo wir unsere Silbermedaillie in Empfang nahmen. Bevor wir nach Hause fuhren, besuchten wir noch einen Biergarten an einem Campingplatz und genossen die herrliche Sonne.
Einen besonderen Dank noch an Heiko, der den Vereinsbus nebenher fuhr, statt zu paddeln.
01 Mai 2005
WW-Testboote in Hohenlimburg
Bei optimalem, fast schon zu heissem Wetter, war heute WW-Bootstest in Hagen Hohenlimburg.
Ich habe die Gelegenheit genutzt und einen der Prototypen des Robson Homes angetestet. Bei dem Werksfitting ist soviel leider nicht drin: meine Beine passen nicht in den unmodifizierten Bulkhead - da sind noch 500g zuviel Minicell drin.
Das Ding ist wirklich ziemlich leicht. Einen Fahrbericht gibt's hier.
02 Mai 2005
Kanu Treff
am 29. April 2005
Am 29.04.2005 war es wieder so weit. Man traf sich zum klönen, grillen und Bilder gucken am Bootshaus.
Kai spendete ein 30 Liter Faß Guinness. Es lag aber nicht nur am Bier, sondern auch am ausgesprochen schönem Wetter, daß diesmal der Andrang sehr groß war.
Eine kleine Auswahl von 211 Bildern der Ostertour an die Ardèche wurde insgesamt 5 mal gezeigt. Es zeichnet sich jetzt schon wieder ab, daß nächstes Jahr wieder eine Tour an die Ardèche geplant wird.
Letzte Absprachen wurde für die Emstour an Himmelfahrt und die Wesertour nach Oedelsheim um Pfingsten getroffen.
08 Mai 2005
Ems Wemms
Werse & Ems
Auch dieses Jahr machen sich wieder unerschrockene Fahrer auf in die Boote zur Himmelfahrt auf in Richtung Norden. Werse & Ems sollen uns der Nordsee ein gutes Stück näher bringen.
Mit 2 Kanadiern und einem Kajak kann man natürlich ordentlich Gepäck mitnehmen und so sind sowohl Proviant als auch Ausrüstung reichlich vorhanden.
Die Tour beginnt in Albersloh, einem kleinen Dorf südlich von Münster, bei schönstem Wetter. Die Werse hat hier immerhin schon eine Breite, die ausreicht ein Boot zu wenden. Drei Sohlschwellen stellen für das Kajak zwar kein Hindernis dar, die Kanader müssen schwer beladen jedoch umtragen oder getreidelt werden.
Die Ems erreichen wir nach gut 30 km stehenden Wassers (Klassifizikation: WW MINUS 4). Noch ein gutes Stück auf der Ems und das Nachtlager ruft.
Die Ems fliesst eigentlich recht zügig und so nähern wir uns dem Norden mit Spitzengeschwindigkeiten von gut 8 km/h. Und solange man ein paar gelernte Schleusenwärter (oder auch: Kurbeldreher) an Bord hat, geht das Schleusen auch wie von allein.
Der dritte Tag ist ein echter Abtörner. Der Dauerregen wird von gelegentlichen Schauern unterbrochen. Gegenwind? Durchgehend. Hanekenfähr ist die einzige Umtragestelle, aber dafür mit einer gut ausgestatteten Gaststätte. Preisfrage: wie lange dauert es, ein paar Socken, eine Hose und ein Fleeceshirt mit einem Heisslufthändetrockner zu trocknen? Genau und das jetzt mal 5.
Den Paddeltag beschliessen wir nach 26 km Tagesleistung am Bootshaus des Kanuclub Lingen. Moral:
Immerhin: wir entscheiden es jetzt langsam angehen zu lassen und für den letzten Tag Meppen als Ziel zu wählen. Eine gute Entscheidung, denn auch heute ist das Wetter wechselhaft wunderschön bis unausstehlich. Hagel im Boot macht aus einem Kanadier einen Canadian on the Rocks. In Meppen angekommen, besuchen wir noch schnell den Mittelalterlichen Markt bevor Ulli und Leon uns abholen und zurück nach Holzwickede bringen.
Insgesamt sind 163 km gepaddelt - und natürlich kam der Spass nicht zu kurz.
21 Mai 2005
Nochmal Paddeln auf der Sauer
Unsere Pfingstgepäcktour auf der Sauer.
Wir sind am Pfingstsamstag nach Luxemburg losgefahren, um dort zu paddeln. Die Fahrt hat 4 Stunden gedauert. Es war sehr doofes Wetter. Es hat ganz dolle geregnet. Wir hatten keinen Stau. Als wir angekommen sind, hat es immer noch geregnet. Wir mussten im Regen das Zelt aufstellen. Am nächsten Tag war besseres Wetter. Da sind wir zum ersten Mal gepaddelt.
Wir waren zu siebt in 4 Booten. Klemens und Jan(5) sind zusammen in einem Kanadier gefahren. Kai und Leon (4) auch. Ulrike ist alleine in einem Kanadier gefahren. Manchmal ist Leon in ein anderes Boot gestiegen. Florian (7) und Frank sind zusammen in einem Kajak gefahren. Florian hat fleißig gepaddelt, so dass Frank und Florian die Schnellsten waren. Beim ersten Wehr ist Jan ins Wasser gefallen. Es hat eine halbe Stunde gedauert, bis er umgezogen war.
Es war so warm, dass man ohne Jacke paddeln konnte. Wir sind weiter gepaddelt, als wir wollten. Wir wollten 23 Kilometer fahren, sind aber am Campingplatz vorbeigefahren. Also sind wir 30 Kilometer gefahren und es hat uns nichts ausgemacht. Abends haben alle Nudeln gekocht. Frank und Florian hatten Ravioli, Kai, Ulrike und Leon hatten normale Nudeln und Klemens und Jan hatten Nudelsnack.
Am Sonntag haben Jan und Florian eine Flaschenpost mit 2 Stücken Kohle und einem kleinem Stück Holz und ein wenig Asche und einem normalen Klee gemacht und in die Sauer geschmissen. Am liebsten würden sie wissen, wer die Flaschenpost findet und was er damit macht. Außerdem haben Jan und Florian Boote aus Gras gemacht, wo Steine drauf gelegen haben.
Am Montag sind wir die letzten 4 Kilometer im Boot gefahren. Das Einpacken hat länger gedauert als das Fahren. Als wir angekommen sind, haben Klemens, Kai und Frank die Autos geholt. Die Kinder und Ulrike haben Eis gegessen. Dann sind wir schnell nach Hause gefahren.
Gruß
Florian (7)
Autor Florian Scherding um 18:25
| Kommentare (1)
| TrackBacks (0)
Kanuwochenende der Villa Pfiffikus
Auch dieses Jahr hat sich die Villa wieder zum Paddeln eingefunden.
Auf dem Wasser betreut von Marlene, Andi, Christian und mir; zu Lande haben Detlef und Heiko noch mitgeholfen, wurde die Strecke von Menden bis zum Bootshaus ohne unfreiwillige Badeeinlagen bewältigt.
Da auch gleichzeitig nebenan Regatta-Wochenende war, musste die Gruppe kurz vorm Steg noch eine kleine Pause einlegen um nicht mitten durchs Feld zu kurven.
Kleine Pausen sind natürlich eine exzellente Gelegenheit um die Wassertemperatur mit einem Ganzkörpertest zu erkunden.
Abends noch Grillen am Lagerfeuer und Party nebenan machen das Wochenende perfekt.
Und hier ein paar Schnappschüsse.
27 Mai 2005
29 Mai 2005
30 Mai 2005
Das stylische Paddelwochenende im Berner Oberland
Mit 7 Vereinsmitgliedern machten wir uns diesmal auf den Weg ins Berner Oberland, um mal andere Bäche zu fahren, als Loisach und Co.
Unser Quartier schlugen wir am Thuner See in Spiez auf. Als erstes fuhren wir zur Simme und befuhren die klassische Wildwasserstrecke bis Erlenbach.
Am zweiten Tag sollte es auf die Grossen Emme gehen, aber leider reichte das Wasser bei weitem für eine Fahrt nicht aus. Nach einem Abstecher zur Aare in Thun, wo wir durch ein "Paddelverbotsschild" an einem Training auf der Rodeowelle in der Stadt gehindert wurden, fuhren wir dann den Abschnitt vom Vortag auf der Simme noch einmal. Dieses mal fuhren wir jedoch in jede Welle und Walze um uns für den Höhepunkt des Wochenendes auf der Saane fit zu machen.
Am Samstag fuhren wir dann zur Saane. Am Einstiegsort bei Saanen trafen wir ein paar sehr nette Paddelkollegen aus Ludwigshafen, die mit uns zusammen die Autos umsetzten. Auf diesem Weg konnten wir uns auch die schwerste Stelle unserer Fahrtstrecke ansehen. Nach der zweiten Klamm erwartete uns eine schwierige Stelle im WW IV+ Bereich.
Bei einem sehr guten Wasserstand stiegen wir in die Boote und paddelten direkt in die erste Klamm hinein. Dort erwarteten uns kräftige Walzen und pulsierende Kehrwasser.
Nach einem ruhigen Zwischenstück zwängte sich das Wasser dann, von ca. 15 m Breite auf 3-4 m zusammengepresst, in die zweite Klamm. In der Klamm wurden wir mehrfach durch Presswasser an die 100 m hohen Felswände gedrückt. Direkt am Schluss der Klamm fuhren wir ersteinmal in das Kehrwasser. Diese Stelle sah dann aus der Bootsperspektive doch anders aus, als von der hohen Brücke.
Nacheinander fuhren wir in die S-Kurve hinein und bewältigten die ersten Meter des schwierigen Flussabschnittes ohne größere Probleme. Nur Dirk musste seine Eskimotierkünste unter Beweis stellen. Danach folgte ein ca. 100 m langer Abschnitt mit starkem Gefälle und Walzen. Hier wurde der eine oder andere schwer durchgewirbelt. Lukas machte sogar einen Rückwärtsüberschlag.
Am Schluss des schweren Abschnitts stiegen wir aus und freuten uns über diese gelungene Befahrung. Nach uns kamen noch andere Gruppen, die mit etwas weniger Glück diese Stelle befuhren. Ausgerechnet unser freundlicher Fahrer aus Ludwigshafen hatte sich hier bei einer Rettungsaktion an der Schulter verletzt.
Wir halfen den anderen Gruppen noch bei der Personen, Paddel und Bootsbergung. Ein Boot konnten wir leider erst nach einem Kilometer an einer Kiesbank aus dem Wasser holen.
Gemeinsam mit der Gruppe aus Ludwigshafen (Schöne Grüße) erreichten wir schliesslich den Ausstieg vor der dritten Klamm.
Nachdem wir die Boote wieder gepackt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Hünningen. Dort wartete schon Kai mit kalten Getränken. Abends gingen wir gemeinsam Pizza essen und redeten noch lange über die gelungene Fahrt auf der Simme.
Am Sonntag fuhren wir noch auf den Wildwasserkanal in Hünningen und trainierten noch eifrig. Leider zerbrach Matthias noch sein recht neues Paddel. Ansonsten hatten wir viel Spass beim kerzeln und surfen.
Leider mussten wir uns dann auf den Weg nach Hause machen, können uns aber anhand der Bilder immer an dieses schöne Wochenende erinnern.
einige Bilder
PS. Ich musste unbedingt noch schreiben, dass ich meinen Stuhl vergessen hatte.
20 Juni 2005
Bootshaus im neuen Glanz
Mit der Fertigstellung des Ruhrradweges zwischen Langschede und der Kuhbrücke, erhält man einen direkten Blick auf die Bootshäuser des KV Holzwickede und des KC Unna. Während die westliche Front schon lange renoviert war, war der Blick auf die östliche Seite noch nicht der allerschönste. Dies ist nun anders, schon von weitem sieht man den "KVH-Paddler", der den neu gestrichenen Giebel schmückt. Ein herzliches Dankeschön dem Team um Andreas, Thomas und Martin, die sich dieser Aufgabe gestellt haben.
19 Juni 2005
Bezirksfahrt Baldeneysee
Ruhr
Wieso müssen von den 16 km Bezirksfahrt auf dem Baldeneysee, 15 ohne auch nur den Hauch eines Schatten gefahren werden. Und das bei lächerlichen 30 Grad im Schatten. Welcher Schatten?
Ok, mit Bratswurst und kalten Getränken am Ziel geht's dann wieder. Wer erklärt sich denn beim nächsten Jahr bereiten, den Bus nebenher zu fahren...?
02 Juli 2005
Urlaubsidylle an der Ruhr
Nachdem wir uns von unserem Urlaub am Bootshaus etwas erholt haben,hier unser Tagebuch für alle Erholungssuchenden!
Ankunft Dienstag 16 Uhr:
Himmlische Ruhe, Erholung pur.... für 1 Stunde. Erst kam die Jugend dann die Canadiergang. Das Lagerfeuer wurde entfacht. .....Bierchen, Grillen. Um 23 Uhr hauten alle ab (Sie mussten ja arbeiten). Wir mussten bis 3 Uhr Brandwache halten. Wir konnten ja ausschlafen. (dachten wir)
Mittwoch:
8:30 Uhr laute Stimmen, Getöse am Bootshaus. Willi und Udo im Heckenschneiderausch. Der eine oder andere schaute noch vorbei. .....Bierchen, Käffchen. Es wurde dunkel.
Donnerstag:
Himmlische Ruhe beim Frühstück. Punkt 13 Uhr (dickste Mittagshitze) Paddeltour mit den Senioren. Anschliessend ....Käffchen, Bierchen. Ruhe.... für 1 Stunde. Dann kamen Leon und Kai. .....Bierchen, Grillen, Lagerfeuer. Sehr lange Nacht mit filmreifem Mondaufgang und Glühwürmchen.
Freitag:
Frühstücksbesuch durch unseren Vorstand (Rainer D.). Danach Faltbootaufbau kommentiert von Udo "Man kann die Zeit nicht zurückdrehen, kloppt das inne Tonne" Abends Kanutreff. ....Käffchen, Bierchen, Grillen.
Samstag:
Nach dem Frühstück Familienpaddeln nach Schwerte incl.Wolkenbruch. Zur Belohnung ..... Kuchen, Käffchen, Bierchen.
Nichts desto trotz, abends noch die Jungfernfahrt mit unserem Lumpenkreuzer dem Sonnenuntergang und den Stechfliegen entgegen. ( Udo, das war sooooo schön)
Sonntag:
Nochmal Familienpaddeln, diesmal von Wickede. Anschliessend ...... Käffchen, Bierchen, Grillen.
Am Abend fuhren wir gut erholt nach Hause. Die Bücher, die wir uns mitgenommen haben, müssen wir wohl zu Hause lesen.
Diese Woche hat uns richtig Spass gemacht.
Ehrlich!!
diewallraben
10 Juli 2005
31 Juli 2005
Die Lippe mal ganz anders
Lippe
Jaja, die gute alte Strecke Paderborn-Sande bis Mantinghausen. Da ist ja nix neues mehr zu entdecken - von wegen.
Seit gut drei Monaten ist die Umflut des Lippe-Sees fertig gestellt und zur Durchfahrt freigegeben. Und dort befindet sich ein wunderschön verblockte WW-III Kanal. Es sind zwar nur 70 Meter, aber die hatten's heute in sich. Dafür sind jetzt Ulli, Seyhan, Christian und Claudia wieder sauber hinter den Ohren.
Einzig das schauerhafte Wetter hat den Spass bis zum Goldenen Hahn in Boke (Paddler-freundlicher Döner Imbiss, direkt hinter der Brücke links "einparken" und noch 80 Meter bis zum Goldenen Hahn) ein wenig getrübt.
Anschliessend noch bis Mantinghausen - und siehe da: jetzt ist das Wehr auf allen Toren geöffnet. Schade eigentlich.
07 August 2005
Villa Pfiffikus
Am frühen Freitag Nachmittag traf sich das Team der Villa Pfiffikus aus Holzwickede am Bootshaus. Schnell wurden die Boote ausgesucht und auf den Anhänger verladen.
Anschließend fuhren wir nach Fröndenberg, um am Bootshaus des KC Menden in die Ruhr einzusetzen. Schon ging es bei sehr starken Gegenwind Richtung Dellwig los.
 
Nach kurzer Zeit hörte auch der Wind auf und bei knapp 20 Grad wurde die Tour noch ganz gemütlich. Schnell waren die Wehre in Halingen und Langschede umtragen und schon sah man den neu gestalteten Gibel des Bootshaus in Dellwig vor sich.

Bei einer Flasche Bier, frischen Salaten und gegrilltem ging der Nachmittag gemütlich dem Ende entgegen.
Der Kanuverein Holzwickede freut sich schon jetzt auf den nächsten Besuch der Villa Pfiffikus.
20 August 2005
Dicke Backen!
Lippe
Die Lippe zwischen Waltrop/Bork und Ahsen war das Ziel des heutigen Familien-Paddelns. Und mit zehn Booten und 15 Teilnehmern auf dem Wasser haben wir das überraschend schöne Wetter auch ordentlich ausgenutzt. Wer weiss, wie lang's das noch gibt!
Das Stück Lippe ist selten befahren - vermutlich liegt's an der immer noch ausgeschilderten "Unfahrbarkeit" der Kanal-Unterführung. Aber am Wochenende ist die Wahrscheinlichkeit, dass man von herunter fallenden Werkzeugen oder Steinen erschlagen vernachlässigbar.
Das Wehr bei Haus Dahl wurde auch heute wieder souverän gefahren oder locker umtragen.
Erst die lange Schwallstrecke bei Haus Vogelsang hat dann ein Opfer gefordert: Ulla & Willi haben ihren Zweier erstmal mit quietschendem Polyester auf einer Steinreihe geparkt um sich nach dem Weg zu erkundigen. Käpt'n Willi: links an der Insel vorbei - dann scharf rechts. Nicht umgekehrt!
Zu den Bildern.
21 August 2005
Wildwasser auf der Lippe?
Lippe
Die neue Lippe Umflut in Paderborn Sande ist eine etwas klein gewachsene WW-Slalom-Strecke. Aber ideal um den Umgang mit den Booten in etwas weisserem Wasser zu üben.
Zu sechst haben wir uns aufgemacht, etwas Zeit dort zu verbringen. Und so wurde vom Dickschiff - einem 5,10 Meter langem Canadier (Mad River Horizon 17) bis zum Stummelboot alles in der perfekten Linie durch den Kanal gebracht. Neben Kenterungen und dem obligatorischem Bilgewasser im offenen Canadier hat auch das Schwimmen im Kehrwasser und der Umgang mit dem Wurfsack für nassen Spass bei 16 Grad Wassertemperatur gesorgt.
Und hier die Bilder.
25 August 2005
DICHTOMATIK zum Zweiten
Das die Mitarbeiter der Dichtomatik ein sportliches Völkchen sind, zeigten gestern Abend 10 "Paddelwütige" die die Gose Elbe erorbern wollten.
Bei der sehr freundlichen Firma Paddel-Meier, die uns ihren Steg zum Ab- und Anlanden zur Verfügung stellte, legten wir los. Alle waren erstaunt über die schöne Landschaft, kaum zwanzig Minuten von Hamburg entfernt findet man in den Niederungen zwischen Elbe, Gos- und Dove-Elbe ein sehr maritimes Flair. In Seerosen eingebettet, bei strahlender Abendsonne konnten sich alle, bei mehr oder weniger aufwendiger körperlicher Arbeit, entspannen. Natürlich wurde auch viel über den Paddelsport diskutiert: "Haben Seerosen magnetische Wirkung auf Boote?" oder "Warum werde ich auf der rechten Seite nasser als auf der linken?".
Einige Fragen konnten abschließend im Wirtshaus an der Tatenberger Schleuse geklärt werden, einige Fragen können wir sicher erst beim nächsten mal klären, wenn es heißt:
Dichtomatik- Leinen los...
28 August 2005
Sommerparty 2005
Juppheidi!
Einmal musste es ja klappen: mit Spitzenwetter und grosser Beteiligung hat das Sommerfest richtig Spass gemacht!
Der sportlich/fröhliche Höhepunkt war die Pappboot Regatte. 7 Mannschaften haben sich mit gestellten Materialien (Pappe, Klebeband, Messer) als Bootsbauer betätigt.
Wird sonst über Kielsprung, Entenschwanz, Rundboden und Heckvolumen gefachsimpelt, waren unsere Paddler eher über die Frage besorgt: ja kann das denn überhaupt schwimmen?
Ganz klar: schwimmen konnten sie alle! Erstmal...
Alle Teilnehmer, ob gross oder klein, haben mit sehr grossem Einsatz und Wagemut ihre Konstruktion auf die Strecke geschickt.
Nach dem Motto "runter kommen sie immer" war der Flussabwärtsteil einfach. Aber gegen die Strömung sehen die ca. 15 Meter auf einmal ganz anders aus. Rennpappen waren diesmal nicht dabei.
Das Siegerteam mit einer klassischen Konstruktion. Die Konstruktion hat nicht nur als einzige den Parcours vollständig absolviert, sondern noch eine grosse anschliessende Ehrenrunde. Ich würde sagen: zum trocknen aufhängen, Sprühlack drüber und bei ebay verhökern!
Auch die Kinder haben sich wieder über einen teilweise seeehr langen Abend auf dem Gelände gefreut. Im weiteren Programm gab es neben der alljährlichen Ehrung der Sportler, kulinarisches vom Grill, eine Diashow mit den Bildern der diesjährigen Wildwasser-Abenteuer in Spanien, brandaktuellen Zielfotos der Papppaddler auch Musik und Tanz bis in die späte Nacht.
Und hier die Bilder.
05 September 2005
KVH auf Goldkurs
Zum "Blauen Band der Weser" schickte Petrus sein bestes Wetter. Sonnenschein und Wärme waren die Basis für ein gelungenes Fest. Allerdings hieß es am Sonnabend früh aufstehen, denn zwei Bootsbesatzungen hatten sich die Goldstrecke von Hameln vorgenommen. Pümktlich 9 Uhr legten wir an der bekannten Startstelle ab um die 66km unter das Paddel zu nehmen. Während es Anette und Sylke nicht langweilig wurde - sie hatten Gesprächsstoff für mehr als 66km - wurde Louise aller Stunden mit einem Überraschungslos überrascht. Am Fährhaus in Veltheim wurde gerastet, bevor der große Weserbogen in Angriff genommen wurde. 17 Uhr war es geschafft, gerade recht um sich auf die abendliche Veranstaltung vorzubereiten.
Unsere anderen Teams waren die Silberstrecke von Rinteln gefahren und hatten schon die Autos nachgeholt.
Am Sonntag paddelten wir alle gemeinsam von der Veltheimer Fähre mit Zwischenstopp an traditioneller Stelle
(Pflauemkuchen mit Sahne) dem Ziel Minden entgegen.
Mit den gezeigten Leistungen konnten sich einige über das Erreichen des Wanderfahrerabzeichens freuen.
10 September 2005
Kinderpaddeln am Edersee
Am letzten Wochenende waren wir mit unseren Kindern am Edersee. Auf dem Campingplatz Teichmann hatten wir schnell einen „günstigen“ Platz gefunden, der nah am Spielplatz bzw. am See lag.
Nachdem die Zelte aufgestellt waren, packten wir die Boote ab und gingen zum See. Dort konnte man super Bootfahren und Schwimmen. Die Kinder konnten dort gefahrlos mit den Booten üben. Wir übten das normale Paddeln, das Kentern und das Retten mit dem Wurfsack.
Nach drei Stunden auf dem Wasser hatten alle großen Hunger und der berühmte HOBO-Kocher wurde wieder angefeuert.
Erst wurde gegrillt und danach wurden Holz und vor allem Tannenzapfen (brennen super) gesucht und verbrannt.
Bis in die Nacht hinein saßen wir so am schön warmen Lagerfeuer.
Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam und gingen danach wieder zum See.
Zum Abschluss unserer Fahrt fuhren wir noch zu einem großen Maislabyrinth.
Die Fahrt hat allen großen Spaß gemacht. Nächstes Jahr wieder.
09 Oktober 2005
Maulwürfe:2, KVH:0
Nachdem es am Abend des Sommerfestes Elke erwischt hat, war ich gestern an der Reihe: Fuss verknackst im Maulwurfsloch.
Höchste Zeit, dass die Winterhochwasser kommen und den verflohten Erdratten den Grundwasserspiegel etwas näher bringen!
12 Oktober 2005
Da war me dabei... das war prima....
Mit 1600km startet der KVH ins neue Paddeljahr
Nicht nur am Tag, auch bei Nacht war der KVH zu seiner Herbstfahrt in´s schöne Saaletal aktiv.
Alle erlernten Tugenden, die wir von den umliegenden Winzern und Küfern erfahren konnten, wurden umgesetzt. Manche Flasche wurde geleert und mit fortgeschrittener Zeit wurden die geölten Stimmen zum Chor erhoben. Laptop und Minilautsprecher sorgten für die musikalische Basis, den fehlenden Verstärker ersetzten die männlichen Bass-Stimmen.
Wein von der Saale und Musik vom Rhein bilden durchaus eine gelungene Cuvee (oder wie das heist!).
Tags wurde eifrig gepaddelt, wobei sich die Saale als ein wunderschöner Wanderfluss entpuppte. Im Gegensatz zur Unstrut floß die Saale zügig vorbei an Burgen(manche nennen diese deutschen Festungen auch diskriminierend "Trümmer") und Bergen.
Bei einer Beteiligung von über 25 Sportfreunden konnte Petrus uns nur hold sein, kein Tropfen störte unsere Aktivitäten auf dem Wasser, auf dem Rad oder zu Fuß.
Erstaunlicher Weise haben wir alle Sportfreunde wieder mit nach Hause gebracht, denn der Irrgarten bei der Eckhardsburg war eine echte Herrausforderung für Jung und Alt.
Fazit: Super Wetter, super Truppe, super Wein.... da können wir nur noch mal anstimmen "Da warn me dabei, es war prima.."
Musik ist Trumpf
Freut euch auf die zukünftigen Feiern in unseren heiligen Hallen. Seit dieser Woche haben wir eine eigene Musikanlage für unsere Feiern.
Verwaltet wird diese durch unseren Bootshauswart Udo.
Wer die Anlage einmal privat nutzen möchte, kann dies beim geschäftsführenden Vorstand beantragen. Die Basis dafür ist ein Nutzungsvertrag(Download auf unserer Hompage)
der ausgefüllt an den Vorstand gerichtet wird.
Vorrangig wollen wir natürlich die Anlage selbst im Bootshaus nutzen.
27 Oktober 2005
National Walking Day Köln 2005
Am 23.10. fand in Köln der 2. NWD statt. 8250 Walker trafen sich um ihre persönliche Leistung in sportlicher Atmosphäre zu testen. Dabei standen die Strecken über 10, 20 oder 30 km zur Auswahl. Pünktlich 11 Uhr starteten die 3okm- Walker, 10 min später ging ich mit den Nordic-Walkern auf die Strecke.
Eine schöne Strecke entlang der Rheinufer und Promenaden führte uns auf der ersten 20km-Runde zurück zum Messegelände. Ein bisschen neidisch habe ich schon geschaut auf die Walker, die nach 20km die Kurve in Richtung Ziel nahmen, während wir noch einmal 10km gehen mußten. auf dieser Strecke kam sogar die Sonne herraus und begleitete uns hin zum Dom, ehe wir diesmal über die Deutzer Brücke dem Ziel entgegen walken konnten. Nach 4,5 Stunden war ich im Ziel und merkte erst dort, wie die letzten Stunden gezehrt hatten. Heute bin ich wieder gut regeneriert und freue mich auf die nächsten Trainingseinheiten.
29 Oktober 2005
Paddelsaison 2004 / 2005
Ein kleiner Rückblick auf die letzte Saison
In der abgelaufenen Paddelsaison hat unser Verein 16.302 km erpaddelt.
Angefangen hat die letzte Saison mit der Herbstfahrt nach Bacharach am Rhein. Ostern ging es dann nach Südfrankreich an die Ardéche. Hier wurden leider nur wenige Kilometer erpaddelt. Es war kaum Wasser in den Bächen.
Pfingsten war Oedelsheim an der Weser angesagt. Neben der Weser wurde auch die Diemel unsicher gemacht.
Fast 3.000 km wurden alleine in Alaska gepaddelt.
Bericht 1 Alaska
Bericht 2 Alaska
Bericht 3 Alaska
Bericht 4 Alaska
Bericht 5 Alaska
Die Sommerfahrt ging dieses Jahr dann nach Spanien in die Pyrenäen.
Natürlich darf auch unser Hausbach, die Ruhr, nicht unerwähnt bleiben. Auf ihr und auf vielen anderen Bächen, sowie Flüssen in der näheren und weiteren Umgebung waren unser Paddler zu sehen.
Auch viele Touren mit "Anfängern" wurden in der vergangenen Saison, unter anderen mit der Villa Pfiffikus sowie den Handballern des Tus Jahn Dellwig, durch uns Organisiert und Durchgeführt.
Regelmäßig trafen wir uns, am letzten Freitag eines jeden Monats, zu unserem Kanu Treff am Bootshaus. Hier wurden in gemütlichen Runden, teilweise am Lagerfeuer, die nächsten Bootstouren geplant, organisiert und besprochen und natürlich bereits durchgeführte Paddeltouren nachbereitet.
Einer der vielen Höhepunkte war auch unser Sommerfest, daß bei bestem Wetter am Bootshaus an der Ruhr statt fand.
Dieser Rückblick auf die letzte Saison gibt natürlich nur einen kleinen Ausschnitt aus unserem Paddelalltag wieder.
30 Oktober 2005
18 November 2005
Paddeln am Sonntag den 06.11.2005
Unterwegs auf der Ruhr
Wieder ein Sonntag mit Bilderbuch-Wetter. Bei Temperaturen um 12 Grad, dafür aber wolkenfreier Himmel, trafen wir uns um 09.00 Uhr am Bootshaus. Schnell waren die Boote aufgeladen. Nach kurzer Anfahrt waren wir in Wickede, wo wir direkt in den Obergraben einsetzten. Schon nach einem knappen Kilometer mußten wir die Boote schon wieder verlassen. Umtragen beim KC Wickede war angesagt. Nach ein paar Plauderminuten ging es in zügiger Fahrt weiter Richtung Fröndenberg. Noch insgesamt 4 mal mußten wir an Wehren die Boote verlassen.


30 Dezember 2005
Schwedenfeuer und Glühwein vom Hobo-Kocher
Kanu Treff am Bootshaus
Heute fand der letzte Kanu-Treff am Bootshaus in Dellwig statt. Glühwein wurde auf dem Hobo-Kocher zubereitet. Im Schein eines Schwedenfeuers wurden Bratwürstchen gegrillt.


In gemütlicher Runde wurden die nächsten Fahrten im neuen Jahr besprochen.

An dieser Stelle weise ich noch mals auf unsere Eisfahrt am 21. Januar 2006 hin. Auch die Schar derer, die Ostern mit an den Allier nach Frankreich fahren hat sich gefunden. Die ersten Wohngemeinschaften für die Mietbungalows fanden sich am heutigen Abend zusammen.

An dieser Stelle noch mal Dank an Willi. Er hat für unsere Canadier-Fahrer ein neues Regal in der Garage geschaffen.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsch ich euch allen.
15 Januar 2006
Paddeln bei minus 7 Grad
Schönstes Wetter auf der Lippe
Am heutigem Sonntag trafen sich insgesamt 9 Paddler bei minus 7 Grad am Bootshaus. Schnell waren die Boote aufgeladen. Die Kälte trieb. Dann ging es Richtung Autobahn. A1 - A2 B54 Lünen. Wo geht´s jetzt weiter, dann ein kleiner Umweg über Waltrop und schon haben wir die Einsatzstelle an der Straßenbrücke zwischen Waltrop und Bork gefunden. Die Boote ruck zuck abgeladen, ein Auto vorgebracht, mit Schwung wieder zur Einsatzstelle (es war übrigens nur noch minus 3 Grad). Bei strahlenden Sonnenschein ging es dann auf die Lippe Richtung Ahsen. Nach 18 km in nicht ganz 3 Stunden, waren wir auch schon wieder an der Aussatzstelle. Hier trafen wir auf eine ausgeschilderte Aussatzstelle für die wir leider nicht ausgestattet waren. Denn wir waren paddeln und wollten eigentlich keine Klettertour machen, bei der wir Spikes oder Bergsteigerausrüstung gebrauchten. Trotzallem wieder eine gelungene Paddeltour bei bestem Wetter. Beim nächstenmal nehmen wir auch wieder einen Fotoapparat mit.
Fahrtenbuch
20 Januar 2006
News von der Bezirksversammlung
Von der heutigen Bezirksversammlung gibt es in Richtung Gewässer einige Neuigkeiten.
Hönne/Volme: hier konnte ein Befahrungsverbot aufgehoben werden, so daß bis 28.2. bei entsprechenden Pegelständen uneingeschränkt gefahren werden kann.
Ruhrstau Echthausen: Das Winterfahrverbot soll in einer Verhandlung abgewandt werden, die Signale stehen günstig.
Ruhr bei Neheim: Auf diesem Gebiet werden Umbauarbeiten des Wasserlaufes vorgenommen, d.h. die Schwelle werden begradigt. Die Slalomstrecke soll erhalten bleiben, die Hindernisse sollen durch Totholz naturisiert werden.
Im übrigen haben wir zur Bezirksehrung 2007 die Kanuten des Bezirkes am 10.3.2007 zu Gast in unserem Bootshaus.
21 Januar 2006
Eisfahrt 2006
Ruhr
So richtig prächtig hat sich das Wetter auf der diesjährigen, traditionellen Eisfahrt nicht gezeigt. Und so richtig eisig auch nicht. Jedenfalls konnten die die üblichen Verdächtigen auch diesmal nicht auf ein paar nasse Spasseinlagen verzichten.
Und die herzlich warme Stimmung am Zwischenstopp in Halingen lag nicht nur an den Getränken.
Mit kräftigem Gegenwind ging's dann weiter - etwas Regen noch, damit auch keiner am Hitzschlag leidet und ab ins Bootshaus zu Suppe und noch mehr Getränken.
Bis zum nächsten Jahr!
Ein paar Eindrücke...
22 Januar 2006
Kaufrausch?
boot 2006 - Düsseldorf
Ok, das wars. Die diesjährige Boot ist - was den Kanusport betrifft - unterirdisch tief abgesunken. Nicht nur die passionierten Kanadierfahrer wurden enttäuscht, dass nur zwei Hersteller überhaupt den Weg nach Düsseldorf gefunden haben, auch für den Kajaksportler hat sich da nicht gerade Glanz und Gloria präsentiert. Wenn der Trend anhält (und die Beteiligung weiter runter geht), treffen sich die Kanu-Aussteller in drei Jahren auf dem Parkplatz und verkaufen von der Pritsche eins Bulli.
Dennoch gibt es genug Möglichkeiten, ordentlich Geld europaweit zu verteilen.
Die Briten haben offensichtlich die niederländische Vorherschaft im Bereich Neoprenanzüge gebrochen und unterbieten sich gegenseitig (auch mal in die Surfer-Halle gucken - da sind die Angebote!). Im Ausrüsterbereich, wo's Kleinkrams und sonstige gibt, ist mittlerweile auch ein Trend in Richtung "Outdoor allgemein" zu beobachten und das Angebot etwas breiter geworden. Sehr schön: ein Ulfrotte Stand in Halle 4 (aber ganz schlecht für's Konto). Die dortige Mütze (doppeltes 400er Gewebe) ist was für richtig warme Ohren.
Was gibt's sonst noch zu berichten?
28 Januar 2006
Kanu Treff am 27.01.2006
Schweden - Dalsland Kanot Maraton, Frankreich - Allier
Bei eisigen Minusgraden traf man sich am Freitag zum Plaudern am Bootshaus. Wichtigstes Thema war erst mal: Wann kommt das zugesagte Tiramisu? Leider erst um 19.00 Uhr! So hatten wir Zeit um über die Teilnahme am Dalsland Kanot Maraton zu sprechen. Mit voraussichtlich 8 Paddlern werden wir in Schweden am diesjährigen Dalsland Kanot Maraton teilnehmen. Noch diese Woche wollen wir uns anmelden. Ab nächsten Monat steigt die Teilnahmegebühr um 200 schwedische Kronen auf dann 600SKr. Auch die Flüge nach Göteborg werden noch dieses Wochenende gebucht.
Als nächster wichtiger Punkt stand die Ostertour zum Allier nach Frankreich zur Debatte. Auch hier stehen wir kurz vor der Buchung der Chalets.
Dann endlich um kurz vor 19.00 Uhr stieg die Stimmung. Annette und Andreas brachten endlich den lang erwarteten Tiramisu. Nach nur kurzer Zeit waren die zwei großen Schalen auch schon fast geleert. Unser aller Dank gilt den Spendern.
Der nächste Kanu Treff am Bootshaus findet am 24. Februar statt.
Fahrtenbuch
19 Februar 2006
Wehr Halingen
z.K.
Aus dem Flussführer:
114,9 Wehr Halingen, X, l Rampen zum Aussteigen und Einsteigen. Das Anlegen am Wehr-Pfeiler ist verboten. Die Ruhr ist in diesem Bereich Trinkwasserschutzgebiet, das Wehr und das folgende Wehr werden von den Wasserwerken betrieben. Es sind Bestrebungen in Gang, die Ruhr zu sperren. Durch unauffälliges Benehmen sollte versucht werden, keine weiteren Argumente für eine Sperrung zu lieferen. Es sollte daher zügig umtragen werden und in der näheren Umgebung der beiden Wehre nicht gelagert oder gerastet werden. Bei HW im Unterwasser Pfähle, bei NW flach.
Ein sonniger Wintertag auf Hönne und Ruhr
Hönne/Ruhr
Ich dachte immer, "wer saufen kann, kann auch paddeln". Scheint aber nur für Kanadierfahrer zu gelten, denn an diesem wunderbar sonnigen Wintertag waren gerade mal zwei Boote unterwegs auf dem kurzen Stück Menden Bahnhof bis zum Bootshaus.
Mit 90cm stand der Bach gut im Saft und die Fahrt ging zügig Richtung Ruhr. Es scheint, wir hatten einen Urlaubsgast in unseren Gefilden: das Ungeheuer von Loch Ness. Jedenfalls sieht es ganz so aus, als hätte Seyhan es gesehen.
War aber wohl doch nur ein kleiner Schwall.
Mit dem ganzen Schmelzwasser aus dem Sauerland (tja, lieber Holländer, alle Skibrillen und so weiter, die ihr in Winterberg verloren habt, könnt ihr dann in 2 Wochen in Rotterdam aus dem Rhein fischen!) ging's auf der Ruhr dann im D-Zug Tempo weiter. Gute 90 Minuten für knapp 12 km inkl. 2 x Umtragen sind ein netter Schnitt.
Und hier die Details.
Ein Bootshaus voller Narren
Naumburg Herbstferien 2005. Zu fortgeschrittener Stunde wurde dort die Idee zu einer Karnevalsfete lautstark geboren (Da simmer dabei)! Gestern war es nun soweit. Etwa 40 verwegene Gestalten liefen nach und nach erst ins Bootshaus ein und danach zur Höchstform auf. Da einige Narren ihr Narrenschiff (Wohnwagen) gleich mitgebracht haben, wurde auch hemmungslos gezecht. Ein gemeinsames Frühstück mit Brötchen, Aspirin und Kaffee, ließ die Lebensgeister der Helden von gestern neu erwachen, so das aus der Räuberhöhle wieder ein strahlendes Bootshaus wurde. Nach dem Motto "gemeinsam sind wir stark".
Und hier die Bilder.
05 März 2006
Vogelgrippe und Kanusport - Hinweise des DKV
Vogelgrippe und Kanusport - Hinweise des DKV
06 März 2006
Alaska im Sommer 2005
1440 Kilometer mit dem Kajak durch Alaska
Teil 1
 
Am 09.06.2005 war es endlich soweit, wir, das sind Wolfgang Schwarzer (KC Wickede), Andreas Zorn und Detlef Schumann (beide KV Holzwickede), starteten Richtung Alaska. Via Frankfurt ging es nach Whitehorse in Kanada. Dort wurden wir am Flugplatz schon von Torsten Eder von Nature Tours of Yukon erwartet.
Sofort ging es los. Die eingelagerten Boote wurden auf das Autodach geladen, anschließend ging es für eine Nacht ins Hotel. Abends nochmal gemütlich Essen gehen. Am nächsten morgen ca. 280 Meilen mit dem Auto auf dem Alaska Highway nach Alaska. Dort ging es kurz hinter Beever Creek über die Grenze nach Alaska.

 
Schon nach ca. 1 km kam der Scottie Creek. Ein Blick, der Bach hat genug Wasser. Die Boote wurden sofort abgeladen. Kaum lag die Ausrüstung rund um unsere Boote, war Torsten auch schon wieder auf dem Rückweg nach Whitehorse. Riesige Mengen Ausrüstung lag zwischen den Booten, aber was soll´s, es musste alles mit. Nach knapp einer Stunde war alles Wasserdicht verpackt, die Boote waren bereit. Wir auch. Das Abenteuer konnte beginnen.
 
 
Leider fing es auch sofort nach ein paar Kurven an. Die ersten Baumhindernisse tauchten vor uns auf. Mühsam wurden die schwer beladenen Booten darüber hinweg gehoben. Dies wiederholte sich an diesem Nachmittag noch mehrmals.
  Diese Mühen wurden aber durch eine grandiose Landschaft entschädigt. Überall Weißkopfseeadler. Nach 28 km kam dann der Chisana River. Dort angelangt wurde die erste Insel als Camp in Besitz genommen. In absoluter Ruhe, nur durch Wassergeräusche und Vogelgezwitscher, verbrachten wir unsere erste Nacht in Alaska.
 
Am nächsten morgen wurden die Boote wieder mühsam beladen. Mit sehr flotter Strömung ging es dann die nächsten zwei Tage Richtung Tanana River, den wir dann nach einem ausgedehnten Flußdelta erreichten. Genau wie der Chisana River, war auch der Tanana River eiskalt und sehr trüb. Nach 212 km sahen wir dann ein weißes Band bis an den Fluß heran kommen. Hat da wer eine riesige Plane gespannt? Oder hatte da einer Salz abgelagert? Lange Zeit Ratlosigkeit. Doch was wir als Plane oder Salzablagerung gesehen hatten, entpuppte sich als Eisband, welches sich im Robertson River bis an den Tanana heranschob.
  Neben dem Robertson River, dem Johnson River brachte der Delta River, bei km 401, gewaltige Wassermassen, sodass der Tanana sich mittlerweile auf mehr als das doppelte verbreitert hat.
Gerade auf den ersten 400 km sahen wir teilweise bis zu 10 Elche am Tag, die Weißkopfseeadler zählten wir schon gar nicht mehr. Sie hatte ihre Horste alle paar Kilometer in den Baumkronen.
Am 19.06.2005 war es dann soweit. Der erste Tag ohne paddeln. Morgens aus dem Zelt geguckt, puh, Regen. Das Wasser stieg immer mehr. Wir entschloßen uns, an diesem Tag wird nicht gepaddelt, wir bleiben in den Zelten. Dies war auch der einzige Tag an dem wir nicht paddelten. Am nächsten Tag wurde Fairbanks erreicht. Ein kleiner Fußmarsch (zum Glück nahm uns das erste Auto mit in die Stadt) und wir haben unsere Vorräte im Supermarkt ergänzen können. Doch bevor es zu den Booten zurück ging, wurde erst mal ein Steak verzehrt.
Aufgrund des gestiegenen Wasserstandes, viel es immer schwerer Mückenfreie Inseln zu finden. Wir waren gezwungen, das erste Mal auf Festland zu campieren. Dazu suchten wir uns eine Cabin aus. Hier hatten wir das erste mal fließend Wasser aus einer Schwengelpumpe. Auch Sessel und Couch fanden sich unter einer nicht mehr ganz dichten LKW-Plane.
 
Hier noch ein Paar Bilder.
Teil 2
 
Nach der letzten Nacht bei der Cabin, jagten uns die Mücken schnell in die Boote. 30 Minuten später tauchte die Eisenbahnbrücke von Nenana vor uns auf. Schnell ans linke Ufer und schon lagen wir im Hafen an Land.

Keine Mücken! Direkt am Hafen ein Restaurant. Wir wurden freudig begrüßt. Schnell hatten wir uns für ein zweites Frühstück entschieden. Es gab Rühreier mit Schinken, Pfannekuchen, Toast und den bisher besten Kaffee. Welch ein Genuss nach tagelangem Frühstück nur mit Vollkorn- bzw. Schinkenbrot.

Nachdem wir gesättigt waren, ging es zur Besichtigung und zum Einkaufen quer durch Nenana. Schon während des Frühstücks hatten wir Postkarten geschrieben, jetzt wurden im Postoffice die passenden Briefmarken erstanden. Auch den Generalstore fanden wir sehr schnell.
  
Nach fast 3 Stunden ging es dann wieder in die Boote. Sofort nach der ersten Kurve, in Höhe der Einmündung des Nenana River, kamen uns die ersten Schiffe entgegen.
 
Zwischendurch noch einige Bilder.
Auch die nächste Nacht wurde wieder auf Festland verbracht. Wir kamen nach Old Minto. Das Wetter ist mittlerweile absolut Spitze, nur noch Sonne. Und für uns ganz überraschend, es waren keine Mücken da. Dafür gab es reichlich kleine Mäuse. Es geht am nächsten Morgen mit dem super Wetter wieder los. Langsam wird das Paddeln zäh. Die Fließgeschwindigkeit lässt deutlich nach, dafür wird der Tanana River immer breiter.
 
 
Den ganzen Tag sind kaum geeignete Zeltinseln zu finden. Dann abends eine Insel mit Cabin. Leider auch mit tausenden Mücken. Einsprühen ohne Ende. Überall auf der Insel haben die Biber gearbeitet und zahlreiche Bäume gefällt. Ich sammle die sehr trockenen Späne um den Hobo Kocher damit einzuheizen. Es gab ein Höllenfeuer. So schnell wie heute war das Essen noch nie fertig.
  
Leider fing der nächste Tag nicht so gut an. Andreas verlor beim Einsteigen ins Boot seine Sonnenbrille. War aber auch für den folgenden Tag kein großes Problem. Es regnete den ganzen Tag. Dies sollte ab jetzt der letzte Regentag auf dem Nenana River gewesen sein.
Schon wieder Bilder.
Schon der nächste Tag (mittlerweile schon der 25. Juni) brachte wieder Sonne. Auch der Schiffsverkehr nahm zu. Wir sahen zwei Frachtschiffe. Dann am Nachmittag wurde es laut auf dem Wasser. Ein Bootsrennen. In kurzem Abstand überholten uns Rennboote. Über mehrere Stunden hörten wir immer wieder die Hochgezüchteten Rennmotoren. An diesem Tag haben wir die 1000 km Marke überschritten.
  
Der Tanana River wird immer breiter, nach 906 km auf ihm, erreichen wir den Yukon River (insgesamt bis hier 1030 km gepaddelt).
Sofort nach der Einmündung in den Yukon River mussten wir diesen queren, um nach Tanana zukommen. Weil Sonntag ist, freuen wir uns schon auf ein großes Steak. Doch leider blieb es nur bei der Vorfreude. Unsere Vorstellung von der Größe des Ortes war leider falsch. Es gab zwar einen Imbiss, nur hatte der leider nicht geöffnet. Dafür öffnete der Generalstore gegen Mittag. Wir hatten bis dahin aber noch genügend Zeit, um unsere Trinkwasservorräte zu ergänzen.
  
Freundlich wurde uns der Weg zum öffentlichen Wasch- und Badehaus gewiesen. Für einen Quarter bekamen wir dort reichlich frisches Wasser. Im Generalstore wurden wir freundlich begrüßt und bedient. Wir bekamen sogar die Entfernungsangaben für die nächsten Orte. Nachdem wir auch unsere Lebensmittelvorräte ergänzt hatten, ging es wieder aufs Wasser. Die folgenden Kilometer wurden die Mücken durch eine unglaubliche Anzahl von Bremsen (Pferdefliegen) abgelöst.
Beim paddeln auf dem Yukon meinten wir, wir kommen nicht von der Stelle. Unser GPS (Garmin Gecko 101) sagte aber, wir fahren mit 12 km/h.
Teil 3
 
In Alaska auf dem Yukon unterwegs
Der erste Versuch nach Tanana eine Insel zum Übernachten zu finden, ging voll daneben.  Bis zu den Knien versanken wir im Matsch. Um wieder ins Wasser zukommen mußten wir uns mit Holzstücken kleine Stege bauen.


Also weiter suchen. 68 Kilometer nach Tanana dann der nächste Versuch anzulanden. Während Andreas und Wolfgang schnell auf der kleinen Insel waren, packte mich wieder das Pech. Wieder bis an die Knie im Schlamm. Trotz allem auf dieser Insel wurden die Zelte aufgeschlagen.
Kurze Zeit später kreiste ein Wasserflugzeug mehrere Male über unserer Insel, bevor es hinter der nächsten größeren Insel wasserte.


Am nächsten Morgen fanden wir einen kleinen glasklaren Bach, welchen wir sofort zum Wasserpumpen nutzten. Auch heute gestaltete sich die Camp-Suche als schwierig.
Bei km 190, auf dem Yukon, erreichten wir Ruby. Ein kleiner Rundgang im Ort und wir hatten sowohl den Store als auch das Wasch- und Duschhaus gefunden. Für das Trinkwasser brauchten wir hier diesmal nichts zu bezahlen.
Vor Ruby sahen wir das bisher größte Fischrad. Direkt nach Ruby dann aber auch die letzten Fischräder. Leider waren sie alle noch nicht in Betrieb.




Der 30. Juni war anfangs durch starken Gegenwind gekennzeichnet. Schon nach 13 km wurde an einem kleinen Bach Mittag gemacht. Schnell waren die vorbereiteten Butterbrote verzehrt, die Wasserflaschen wieder mit frischem Wasser aufgefüllt. Beim in die Boote einsteigen, stellte ich das Fehlen meiner Trinkflasche fest. Am morgen hab ich wohl nicht, wie sonst immer, festgebunden. Pech gehabt.
Aber nicht nur ich hatte heute Pech. Andreas traf es noch schlimmer. Er hatte plötzlich Wasser im Boot. Ist die Trinkflasche ausgelaufen? Nein, beim ablegen vom steinigen Ufer, hatte sich das Tape, mit dem er diverse Löcher geflickt hatte, gelöst. Also wieder ans Ufer, das ganze Gepäck aus dem Boot. Alles wieder trocknen und anschließend das Boot flicken.
Dass man in der Wildnis nicht alleine und unbeobachtet ist, merkten wir auch sofort. Kaum hatten wir das Gepäck rund um das Boot verteilt, kam auch schon ein Motorboot direkt auf uns zu gefahren und uns wurde freundlich Hilfe angeboten. Nach einer knappen Stunde war das Boot geflickt und wir wieder Richtung Galena unterwegs.


Teil 4
 
Am 01.07. erreichen wir Galena. Nachdem die Boote an Land gezogen sind, geht es wie immer in den Ortschaften auf die Suche nach den Lebensmittelgeschäften.


Direkt an unserer Aussatzstelle am "Fish and Wildlife Service" treffen wir Brad, der im Canadier (Wenonah Minnesota II) mit seinem Huskie unterwegs Richtung Beringsee ist. Er weißt uns sofort in den Ort ein. Dadurch finden wir den Generalstore sofort. Auch eine kleine Snackbar ist schnell gefunden. Hamburger mit Pommes, endlich mal wieder was anständiges zu essen. Dazu gibt es eine Dose MGD für 4 US-Dollar.

Frisch gestärkt geht es anschließend Richtung Flugplatz. Auch hier fällt die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit auf. Schon nach kurzem Fußweg hält das erste Fahrzeug an und nimmt fährt uns direkt zur Airline. Schnell sind unsere Flugplätze ab Kaltag reserviert. Auf einen Pickup aufgesessen geht es Richtung Yukon zurück.

Die Wasservorräte noch schnell aufgefüllt, ein kurzes Gespräch mit Brad, der die Nacht noch in Galena verbringen will, und schon geht es wieder in die Boote. 27 km weiter wieder eine schöne große Sandinsel. Wir bauen das Lager auf.




Am nächsten Morgen treffen wir Brad wieder und fahren ein Stück gemeinsam.
An Koyutuk fahren wir vorbei. In Nulato halten wir wieder an, um festzustellen, das der Generalstore geschlossen ist. National Feiertag in den USA. Trotzdem kurz Mittagessen, dann geht es wieder weiter. Gerade in den Booten, hören wir hinter uns lautes Geschrei. Ein Alleinpaddler aus Tokyo mit seinem Faltboot winkt uns zu. Ein kurzes Gespräch und wir sind wieder unterwegs.
Die letzte Nacht in der Wildnis steht an. Doch beim ersten Anlandeversuch versinken Andreas und ich bis zu den Knien im Schlamm. Nachdem wir auch noch frische Bärenspuren am Ufer sahen, gab es nur eins: Weiterfahren.








Am nächsten Morgen, unser Ziel schon vor Augen, treffen wir auf den ersten Schwarzbär (zum Glück weit weg) unserer Tour. In Kaltag angekommen, sind wir sofort Mittelpunkt.


Ein Tag noch bis unser Flugzeug geht. Wir entschließen uns, auch dem Flugfeld zu übernachten. Doch es kommt anders. Durch die Einwohner werden wir gewarnt. In der letzten Zeit wurden dort mehrere Bären gesehen und auch geschossen. Wir verlegen unser Camp dann doch lieber in den Ort. Hier werden wir von Darell W. Semaken eingeladen in seinem Holzhaus zu Übernachten. Wir nehmen freudig an. Als Gegenleistung überlassen wir ihm unsere Boote, die schnell in der Familie verteilt sind.
Am nächsten Tag geht das Warten auf unser Flugzeug los. Endlich mit drei Stunden Verspätung taucht unsere Maschine auf. Unser zahlreiches Gepäck wurde verstaut und schon startete die Maschine Richtung Fairbanks. Nach einer Zwischenlandung in Nulato trafen wir abends in Fairbanks ein. Wolfgang zog es die letzten beiden Nächte in ein Campground, Andreas und ich zogen ein Bed and Breaksfast Hotel vor. Auch die letzten zwei Tage vergingen wie im Flug. Ein einmaliger Urlaub, quer durch Alaska, mit insgesamt 1.440 gepaddelten Kilometer (mit GPS gemesssen) ist zu Ende.
Hier die letzten Bilder.
Teil 5
Endlich haben wir die letzten Bilder unserer Alaska - Tour von Wolfgang bekommen.


Eine unserer täglichen Beschäftigungen war das Wasserfiltern.


Einige Aufnahmen aus Fairbanks.
Hier die Bilder von Wolfgang
Teil 6 - Kochen in Alaska
  

Auf unserer diesjährigen Alaska Paddeltour wurde jeden Abend gekocht. Allerdings unterschieden sich die Kocher gewaltig.
Während Andreas und Wolfgang mit einem Coleman Benzinkocher ihre Verpflegung zubereiteten, nutzte ich einen, klein zerlegbaren, Hobo Ofen und bei schlechtem Wetter (welches wir zum Glück fasst gar nicht hatten) einen Trangia Sturmkocher. Wobei der Vorteil eindeutig bei dem Hobo Kocher lag.
1. erwog nur ca. 800 gr,
2. er nahm, da er zerlegbar ist, kaum Platz ein,
3. Brennstoff brauchte nicht mitgeführt zu werden.
  
Auch beim kochen war der Hobo Ofen um einiges schneller, als z.B. der Benzinkocher. Auf jeder noch so kleinen Sandinsel, auf denen wir vorzugsweise unsere Camps aufbauten, lag genügend Holz herum. Teilweise war es schon so klein, das man es nur aufsammeln musste. Manchmal kam auch die kleine, aber feine Handsäge von Fiskars zum Einsatz.
  In einigem Camps hatten wir auch fleißige Helfer. Die Biber! Mit ihren scharfen Zähnen fällen sie die
Bäume, um an die Rinde und an die zarten Triebe zu kommen. Für mich blieben die großen abgenagten Splitter zurück. Für den Hobo Ofen die ideale Befeuerung.
Für den Benzinkocher gab es überall die Galonen Coleman Fuell zu kaufen. Leider nahmen sie in unseren Wildwasserbooten, der Marke Prijon Taifun, viel Platz ein.

Für den Trangia Sturmkocher fanden wir nach einer kurzen Suche in der Tapeten- und Farbenecke eines Non Food Geschäftes in Whitehorse eine Literflasche mit Methyl hydrate (99,9 % pure). Dieser Brennstoff brauchte nicht verdünnt zu werden, er rußte nicht, wie das bei unserem Brennspiritus der Fall ist.
Gerne hätten wir auch Bannock gebacken. Doch leider galt auch hier, der Stauraum in unseren Booten war begrenzt. Schweren Herzen mussten wir auf das Mitnehmen von Mehl verzichten.
Alles in allem muss ich für mich sagen: In den letzten 4 Wochen Alaska hab ich 6 Kilo abgenommen!!!
Hier noch ein Paar Bilder mit dem Hobo Kocher.
Hier noch ein Paar Bilder mit dem Trangia Sturmkocher.


Autor Detlef und Andreas um 10:33
| Kommentare (2)
| TrackBacks (0)
11 März 2006
20 März 2006
7 auf einen Streich
Bezirksfahrt auf der Alme
Am Sonntag machten sich sechs hartgesottene Vereinsmitglieder auf, um an der ersten Bezirksfahrt dieser Saison auf der Alme teilzunehmen. Bei ca. minus 3 Grad stiegen in Büren die härtesten Paddler des Bezirkes in die Boote und machten sich auf den Weg nach Wewelsburg.
Doch der Weg dorthin erwies sich als schwieriges Unterfangen, zumindest für ein Vereinsmitglied. Die Alme präsentierte sich, bei einem mittleren Wasserstand und zahlreichen Baum und Strauchhindernissen, als recht technischer Kleinfluss und so konnten die Vereinmitglieder bis zu Wewelsburg insgesamt sieben Kenterungen zählen. Udos tiefer Ausstieg mal nicht mitgerechnet.
So kamen fünf trockene und ein nasser Kanufahrer des Vereins in Wewelsburg an. Pünktlich nach dem Boote festzurren und umziehen kam auch die Sonne heraus und es erwärmte sich auf null Grad.
Insgesamt war es eine schöne, mitunter lustige Fahrt.
02 April 2006
Frühsport!
Hönne / Ruhr
Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie schnell Hönne und Ruhr eigentlich sind: hier die Ausgabe vom GPS.
Startpunkt für die Strecke: Hönne bei 90cm, Wehr in Mende; Endpunkt: Ruhr, Wehr Halingen.
17 April 2006
Reif für die Insel oder Pleiten, Pech und Pannen
Reif für die Insel, ja so haben wir uns gefühlt. Deshalb folgten wir dem Lockruf der wetterfesten unverdrossenen Kanutenschar an die Eder.
Es folgte ein Osterwochenende mit Haken und Ösen.
Der 1. Pechvogel war wohl Klaus, der seínen Wohnwagen leicht unterschätzte und sich schon bei der Ankunft eine Seite derbe ramponierte. Viel Klebeband und die Aussicht auf eine teure Reparatur ließen Klaus trotzdem nicht die Laune verderben.
Dann, als 2. hatte Ulla so ein Pech das Sie sich bei einem Sturz gleich den Oberarm anbrach. Heimreise und Gips waren leider die Folge. Von dieser Stelle "Gute Besserung".
Das 3. Opfer war dann Reineckes Auto. Der Audi hat die Damen nach einem Einkaufsbummel noch treu bis zum Campingplatz gebracht, und dann sein Leben ausgehaucht. Für immer?? Selbst der ADAC konnte ihm nicht mehr helfen------> auch er musste die Heimreise antreten, auf dem Hänger.
Auch wir wären in der ersten Nacht beinahe den Kältetod gestorben, doch unsere Vereinskameraden haben durch Deckenspenden Stromkabel und Heizlüfter die restlichen Nächte gerettet. Vielen Dank dafür.
Für gute Laune sorgte dann ein schöner Fackelzug der nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte. Ostereier suchen für die Kinder und nicht zu vergessen Elkes hervorgezauberte Torten.
Ach, und fast hätten wir es vergessen, wir sind natürlich auch gepaddelt.
diewallraben
Und hier die Bilder.
24 April 2006
Himmelfahrtskommando
Schnell, schneller am schnellsten
Nach einem kurzen Wochenende mit einem Sieg des BVB stellt sich die Frage wohin wir dieses Jahr unser Himmelfahrtskommando durchführen. es scheint wohl die Elbe zu werden. Also ziemlich weit oben, schon in Deutschland. Diesen Tip hatte uns unser Frankreichbademeister gegeben. Denn nehmen wir doch an. Mit Meck.pom. klappt es wohl nicht, da wir keine Nachricht von denen bekommen. Und Regen ist dann doch ziemlich weit, obwohl die Elbe auch nicht grade um die Ecke ist. Als Besatung stehen bis dato fest, Kai und Erik, sowie Mattes und Frank. Der Rest möge sich doch äußern oder melden. Leider kann ja Andi nicht mit, d.h. wir brauchen einen Ersatz für die Andipause. Wo ist Jörg ?
In diesem Sinne.
01 Mai 2006
Support your local running Team
Teamrakete
Am 31.5 um 19.15 ist es wieder soweit. Das Team Rakete läuft den Campuslauf über 10 km wieder mit. Über Fans oder Mitläufer würden wir uns freuen. Beachtet auch bitte auch den Flyer im Bootshaus.
03 Mai 2006
Kanufahrer tuns überall...
Würstchen braten natürlich!
Als Requisite für das Thema "Kanada" des Improvisationstheaters Emscherblut haben zwei unerschrockene Kanadier-Fahrer heute mal mitten im Dortmunder Theater Fletch Bizzel den Hobo rausgeholt und den Nürnbergern Feuer unterm Hintern bereitet. Dann fehlt jetzt nur noch das Improvisationstheater am Lagerfeuer auf der Himmelfahrts-Tour. Achnee, das gibt's ja da immer morgens beim Kaffee-Kochen...
PS: Chotas sind zwar stilecht aber nicht für Temperaturen über 15 Grad C tauglich.
07 Mai 2006
Mit vereinten Kräften ins Silberziel
Weser
Die Jungfernfahrt der Wappen von Trier führte gleich ins Silberziel des diesjährigen Wesermarathon.
Neun Paddlerinnen und Paddler starteten früh morgens in Hannoversch Münden mit dem Rennkanadier. Nach drei Pausen in Ödelsheim, Beverungen und Höxter hat ein Endspurt den gut 11m langen Kahn auf gute 16,5 km/h beschleunigt und ins Silberziel geschoben.
Auch wenn man sich mit diesem Rennkanadier auf solch einer Grossveranstaltung ein bisschen fühlt wie ein ICE in einem Autoscooter, haben gutes Wetter, Teamgeist und jede Menge guter Laune die Fahrt einen vollen Erfolg werden lassen.
Die perfekte Logistik mit Unterstützung unseres ShuttleBunnies Andi sowie einer freundlichen Hänger-Leihgabe der Unneraner Segelflieger haben den Tag schliesslich perfektioniert.
10 Juni 2006
19 Juni 2006
Traumschiff
Jeder hat so seine Vorstellung von seinem Traumschiff.
Ich habe immer von einem Kajak geträumt, welches schnell ist und trotzem viel Stauraum hat. Nun ist der Traum in Erfüllung gegangen. Aus der Kajakschmiede von Tomas Meier(www.paddel-meier.de) habe ich mir den "Seelöwen" ausgesucht: 5,20m lang, decksgleiche Luken, eine genau angepasste Sitz und Steueranlage.
Die ersten Fahrten auf der Werra und bei straffen Wind auf der Alster bestätigten, daß Optik und Fahrverhalten beim Seelöwen optimal sind. Nun freue ich mich schon auf weitere Einsätze in Skandinavien.
20 Juni 2006
Tipp: Paddelregion Lofer im Salzburger Land
Wer sich noch nicht sicher ist, was er im Urlaub macht, den kann ich die Region Lofer im Salzburger Land wärmstens empfehlen. Die Umgebung von Lofer bietet allen etwas, egal ob man es extrem oder gemächlich haben möchte.
Während die Paddler je nach Können sich zwischen Saalfelden und Schneizelsreuth auf der Saalach tummeln, bieten die Steinberge und die Loferer Alm ein Eldorado für Wanderer.
Für den Biker gibt es zwei klassische Runden, entweder radelt man auf der Steinbergrunde um die Leonganger und Loferer Steinberge(am Besten im Urzeigersinn) oder man startet zur Fahrt "Rund um die Reiteralp" mit herrlichen Blicken zum Watzmann und in´s Berchtesgadener Land. In Hirchbichl wird man im Gasthof belohnt für den harten Anstieg vom Hintersee hinauf zum Pass. Für alle Familien mit Kindern kann man sich in den Tälern, auf den Almen oder in den Schluchten der vielen Klammen tummeln. In der Pension Panoramablick Kofler findet man ein schönes Quartier. die Wirtsleute Anja und Gerald sind nicht nur nett und zuvorkommend, sondern sie sprechen auch einen echten "Pott-Dialekt", den ihnen war das Skifahren in Bottrop leid, so daß sie kurzer Hand ausgewandert sind.
http://www.kofler-panoramablick.com
23 Juni 2006
09 Juli 2006
Rätselraten, II
Ok, die erste Runde war leicht und daher kommt jetzt eine richtig harte Nuss.
Wo und wann wurde dieses Bild hier aufgenommen?
15 Juli 2006
Jetzt wirds ernst
Jetzt gehts lohoos
Der Dalsland Kanot Maraton+ rückt immer näher.
In der Post fand sich jetzt die letzte Warnung (!) mit ein paar Hinweisen und Möglichkeiten, Pasta-Party und Krebsessen zu buchen. Bitte bei mir melden, ich melde dann die Interessenten telefonisch an.
Der CheckIn ist am Freitag zwischen 10:00 und 22:00. Auch am Samstag kann noch eingecheckt werden (06:00 bis 07:30). Jeder Starter erhält sodann:
- eine Startnummer. Bei K2/C2 trägt diese der Vordermann
- eine Startnummer fürs Boot. Wird vorn rechts aufgeklebt
- Dalsland Kanot Maraton+ Magazine
- eine Starter-Tasche.
Die Starter-Tasche kann am Start-Samstag abgegeben werden und wird dann vom Veranstalter zum Ziel transportiert. Dort stehen bspw. Duschen zur Verfügung.
Der kleine grüne Zettel (lag im Brief) soll nur ausgefüllt und abgeschickt werden, wenn der Teilnehmer dem Veranstalter Hinweise auf besondere medizinische Erfordernisse geben möchte.
Während des Rennens stehen Massagen kostenlos bereit. Am Zielpunkt ebenfalls, allerdings nicht kostenlos.
Für den Rücktransport vom Ziel zum Start stehen Busse bereit, die den Teilnehmern kostenlos zur Verfügung stehen.
Die Boote werden bewacht an einem Lagerplatz gelagert - allerdings übernimmt der Veranstalter keine Haftung.
ADIEU VEREINSBUS!
Leider verließ uns nach vielen Jahren treuer Dienste beim Ulaub in Mittenwald unser Vereinsbus.

Wie sich schon seit längerer Zeit ankündigte, ließ sich der Wagen nun endgültig nicht mehr schalten. Nach dem Befahren der Loisach hieß es daher auf dem Parkplatz der Aussatzstelle in Grainau: Abschleppdienst rufen!

Dank der ADAC-Mitgliedschaft von Mattes wurde uns schnelle Hilfe zuteil. Am Nachmittag besuchten wir unseren Patienten dann in der Werkstatt in Oberau. Unsere Hoffnung, den kriegen wir schon wieder flott, wurden jäh zunichte gemacht: eine Welle im Getriebe war gebrochen, und außerdem schwächelte die Vorderachse stark! Die Überführung nach Holzwickede hätte außerdem den Wagenwert überstiegen, teilte man uns erbarmungslos mit. Nach mehreren Telefonaten nach Holzwickede stand nun für uns fest: es hat keinen Zweck, der Schrottplatz in Oberau sollte die letzte Ruhestätte für unseren Mercedes Benz MB 100 DB werden!

Das drückte natürlich die Stimmung.
Obwohl uns durch den ADAC für die Rückfahrt zwei Kombis, einer davon mit Anhängerkupplung für den Bootsanhänger, zur Verfügung gestellt wurden und der ADAC die Kosten für Verschrottung und Abmeldung übernahmen, so stellen wir uns doch alle die bange Frage:
Lässt sich unser Rennbus ersetzten?
09 August 2006
Campingplatz Wildalpen - eine große Familie
Nach kurzem Einpaddeln an der Saalach zog es uns diesen Sommer wieder an die steirische Salza nach Wildalpen. Angekommen auf dem Insiderplatz des Wildwasserzentrums, staunten wir nicht schlecht, denn der "Campingplatzschwall" war gänzlich umgebaut.
Das schöne am Campingplatz Wildalpen ist, das man sich nie als Fremder fühlt, auch wenn man zwei Jahre nicht vor Ort war, kennt man einen großen Teil der Anwesenden. Einmal Wildalpen-immer Wildalpen, so lautet das Motto vieler begeisterter Wildwasserfahrer, so kennt jeder Jeden und wenn man einen Sportfreund nicht kennt, dann kennt ihn mein Nachbar. Freundlich grüßt der Platzwart Stefan herüber, am Bäcker-(sprich Wecker)Wagen trifft man sich schon am Morgen und trifft Vereinbahrungen.
Wo gehts hin, können wir die Autos gemeinsam umsetzen?
Wer fährt die Klausschlucht? Warst du schon Wandern?
Das zweite mal trifft man sich auf dem Wasser beim Schwärmen über das Prachtwetter, den schönen Wasserstand.
Am späten Nachmittag findet man sich auf den Rängen am Schwall zum Kaffee ein. Jubelschreie hallen über den Platz, wenn es wieder eine spektakuläre Aktion bei der Durchfahrt eines Kurses gibt. Hochachtungsvoll schaut man zu, wenn sich die Rodeo-Freaks produzieren. Bei der abendlichen Show von John Zwalkers Jungen im Raft schmeckt der Wein besonders gut. Wenn es dunkel wird, erhellen die vielen Lagerfeuer die Freude. Man erzählt und schmiedet Pläne und irgendwann landet man dabei immer wieder in Wildalpen.
Egal ob Christian, Christine, Achim oder Beate, Thomas, sie kommen alle wieder und wenn es eben nur mal zwei Tage sind.
Heute, ich sitze wieder an meinem vertrauten Schreibtisch, frage ich mich ob es irgendwo einen gleichen Platz, mit einem gleichen Flair gibt...mir fällt nichts ein!
03 September 2006
Vorbereitung auf die Herbstfahrt 2006
Liebe Kanutinnen und Kanuten, die sich angemeldet haben oder das noch tun wollen!
Hier sind einige Informationen über Campingplatz, Anreisemöglichkeiten, Umgebung und lohnenswerte Ausflüge.
Campingplatz
Wir campen auf dem „Camping de l’Ill“.
Adresse: Allée du Camping, 68180 Hobourg-Wihr, Tel/Fax: 00 33 389 41 15 94 E-mail :

Ihr könnt euch die Homepage des Platzes ansehen unter :
Camping de l’Ill
Horbourg-Wihr ist ein Nebenort von Colmar und nur durch den Ill von der Altstadt Colmars getrennt. Der Platz hat 3 Sterne und liegt direkt am Ufer des Ill, unseres Hauptpaddelflusses, den wir von 20 km oberhalb Colmars bis Straßburg paddeln können. Vom Platz bis zur wunderschönen Altstadt Colmars sind es nur zwei Kilometer. Wer kann, sollte daher unbedingt Fahrräder mitnehmen. Ein paar hundert Meter vom Platz entfernt, auf der anderen Seite des Ills, liegt ein großes Einkaufszentrum (Leclerc), wo man alles bekommt: vom Camping-Zubehör über Wein/Bier/Cognac/Liebensmittel bis Kleidung/fertige Mahlzeiten und billigen Treibstoff.
Die Altstadt von Colmar ist sehr groß und wunderschön. Jeder kommt dort auf seine Kosten:
Der Weintrinker, der Café-Liebhaber, der Fan der Elsässischen Küche, der Kulturhungrige (berühmte Museen –vor allem „Unterlinden“- Konzerte, Bildergalerien).
Direkt am Ill entlang gibt es gute Möglichkeiten zu joggen, zu wandern und Rad zu fahren. (Ideales Morgen- und Abendprogramm für unruhige Aktivisten wie z.B. Vereinsvorsitzende!)
In der Nachbarschaft ist auch ein Kajak-Trainingszentrum am Ill.
Der Ill fließt ab Colmar relativ ruhig durch wunderschöne Landschaften. Es gibt viele Vogel- und Fischarten. Der einzige Nachteil: Alte Wehre in relativ kurzen Abständen. Das Umtragen ist aber problemlos. Oft kann man sich auch selbst schleußen. Das ist zwar technisch interessant, dauert aber viel länger, weil man kräftig kurbeln muss.
Der Ill fließt zwischen Colmar und Straßburg genau in der Mitte zwischen der Elsässischen Weinstraße mit vielen malerischen Weindörfern und dem Rhein entlang. Nach einer Paddeltour kann man daher ruckzuck schön einkehren oder ein kulinarisches Folgeprogramm auflegen. Folgende berühmte Weindörfer sind von Colmar bzw. von den verschiedenen
Ausstiegsstellen des Ill aus in ganz kurzer Zeit zu erreichen:
Kaiserberg, Türckheim, Rique-Wihr, Ribeauvillé, Obernai, um nur ein paar sehr bekannte zu nennen. Sie liegen alle an den Hängen der Vogesen, daher kann man immer mal einen Kurztripp in die Vogesen unternehmen.
Direkt am Ill liegt Schlettstadt mit einer schönen Altstadt und die alte
Barockabtei Ebersmünster, die man vom Fluss aus sieht und unbedingt besuchen sollte.
Von Schlettstadt aus kann man auch eben mal zur Festung Haut-Koenigsblurg hinausfahren,
einer von Kaiser Wilhelm nach der Annexion Elsass-Lothringens nach 1871 aufwendig ausgebauten alten Burg- und Festungsanlage mit herrlichem Ausblick, die heute ein Touristenmagnet ist.
Von Colmar aus legt sich auch ein Tagesausflug in die Vogesen zum Grand Ballon und nach Géradmer nahe. Man hat wunderschöne Ausblicke auf die Berge, in die Rheinebene bis zum Schwarzwald und ab und zu auf Kuhherden vor sich. Viele Bauernhöfe bieten Essen, Trinken und Übernachtungsmöglichkeiten an.
Wer weder paddeln noch in die Berge will, kann ausgedehnte Fahrradtouren am Ill entlang, durch das „Ried“ (zwischen Ill und Rhein) und in die schönen Dörfer ringsum unternehmen.
Ich habe mir eine Karte für Fahrradtouren besorgt, die ich gerne zur Verfügung stelle.
Falls uns das alles nicht reichen sollte, kann man auch noch eine Paddeltour am Altrhein unternehmen, die über eine Verbindung zum Ill kurz vor Straßburg dann in die Innenstadt von Straßburg führt, das man dann wie in Venedig vom Wasser aus besichtigen kann.
Außerdem ist Freiburg nur etwa 35 km von Colmar entfernt.
Wie ihr seht, müssen wir uns nicht fürchten, dass wir in der ersten Oktoberwoche nicht genug zu tun hätten. Die erste Paddeltour vom Campingplatz bis nach Illhäusern (wir steigen bei einem berühmten Fischrestaurant aus) habe ich schon einmal vorgepaddelt. Ebenso habe ich eine Tagestour in die Vogesen zum Grand Ballon/Géradmer/ Lac blanc mit Abschluss in Riquewihr unternommen und die wichtigsten Weindörfer abgeklappert. Der Aufgalopp zum Warmwerden ist also organisiert, das übrige Programm würde ich gerne mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern jeweils vor Ort abstimmen. Bringt also gute Laune und vor allem gutes Wetter mit, dann kann nichts schiefgehen.
Anreise:
Wie kommt man am besten bzw. am schönsten zum „Camping de L’Ill“?
Am schnellsten geht es über die Autobahn bis Freiburg, dann weiter auf der N 415 bis Colmar. Wer so fährt, braucht nicht mehr bis Colmar rein zu fahren, sondern biegt direkt vor der Brücke über den Ill nach links zum „Camping de l’Ill“ ab.
Wer sich etwas mehr Zeit nehmen und von der Schönheit der „Route du Vin de L’Alsace“ (Elsässische Weinstraße am Rand der Vogesen) etwas sehen will, fährt am besten über den Kölner Ring (Richtung Aachen, dann Richtung Koblenz/Trier - entweder A 61/A48 oder über die A 1) über die Eifelautobahn bis Saarbrücken. Von dort dann weiter in Richtung Metz bis zur Anschlussstelle zur Autobahn Metz/Straßburg. Von der Anschlussstelle in Richtung Straßburg bis zur Abfahrt nach Saverne. (Die Autobahn Metz-Straßburg ist gebührenpflichtig. Bis Saverne kostet ein Gespann 6,60 Euro.) Von Saverne aus fährt man auf Molsheim – Obernai, von dort immer den Schildern „Route du Vin“ nach durch die Weindörfer am Rand der Vogesen. Bei sonnigem Wetter hat man wunderbare Aussichten und hangelt sich durch die Weindörfer bis Ribeauvillé. Von dort aus kann man entweder noch den Schlenker über Kayserberg machen oder sofort Richtung Colmar fahren. Wenn man zwischendurch genug vom Sightseeing haben sollte, verlässt man die Route du Vin und fährt auf die parallel verlaufende Schnellstraße von Obernai über Schlettstadt nach Colmar auf.
In jedem Falle gilt: in Colmar Richtung Zentrum fahren, sobald es Schilder in Richtung Freiburg gibt, diesen Schildern folgen. Irgendwann ist auch der „Camping de L’Ill“ ausgeschildert. Sobald man den Ill überfahren hat, rechts einbiegen. Das Schild des Campingplatzes kann man leicht übersehen, also sofort nach der Ill-Brücke rechts halten und das Flussufer anpeilen.
Wer diese schöne Anfahrtstour wählen möchte, sollte zeitlich so planen, dass er spätestens gegen Mittag in Saarbrücken ist. Dann hat man genug Zeit, um die Weinstraße zu genießen und gegen Abend bequem auf dem Camping de L’Ill anzukommen.
Also, packen wir’s an! Wasser, Wein, Berge und Flammkuchen warten schon auf uns!
Herzliche Paddlergrüße
Norbert Zöller
19 September 2006
Jugendcamp beim KC Wickede
Leider war ich die einzige Vertreterin unseres Vereines zum Jugendcamp, es hat aber trotzdem riesigen Spaß gemacht.
Wer wissen möchte, wie man mit einem Boot Kart fährt, sollte das nächste mal mitkommen.
Außerdem kann man zu so einem Treffen viele nette Leute kennen lernen, ich freue mich schon auf ein Wiedersehen zur Bezirksfahrt oder zur nächsten Wildwasserwoche.
Dazu habe ich noch ein persönliches Erfolgserlebnis zu vermelden, ich kann nun endlich auch meinen "Rage" rollen.
Den Veranstaltern möchte ich auf diesem Weg herzlich danken.
Louise
01 November 2006
Herbstputz
Am 28.10. war es mal wieder soweit. Zahlreiche Mitglieder, jung wie alt, fanden sich auf dem Gelände des Kanuvereins ein. Circa 30 Aktive wirbelten im, um und auf dem Bootshaus herum und machten es winterfest. Bei Kaffee und Kuchen ruhten sie sich von der anstrengenden Arbeit aus. Ein Heizkörper wurde ersetzt und die Frauenumkleidekabine wurde renoviert. Der Herbstputz wurde dann am Sonntag fortgesetzt. Allen Helfern besonders den Bäckerinnen für den leckeren Kuchen und Frauke Frikadellen sei gedankt.

03 November 2006
Paddeljahr 2005 / 2006
In der letzten Paddelsaison 2005 / 2006 hat unser Verein insgesamt 16.811 Kilometer erpaddelt.
Damit belegten wir in der Bezirkswertung "Obere Ruhr" den stolzen 4. Platz. Dies wurde insbesondere durch die gute Teilnahme an den Bezirksveranstaltungen erreicht.
Ich fordere alle Mitglieder auf, auch in dieser neuen Saison, nicht nur Zahlreich an den Vereinsveranstaltungen, sondern auch an den Bezirks- und Verbandsveranstaltungen teilzunehmen.
Höhepunkte in der letzten Saison waren unter anderen:
1. Die Herbstfahrt auf Saale und Unstrut
2. Ostern am Allier
3. Der Sommerurlaub in Mittenwald
4. Der Einsatz unseres Großraumcanadiers "Wappen von Trier" auf der Weser
5. Die erstmalige Teilnahme am "Dalsland Kanot Maraton+" in Schweden
Dies ist nur eine kleine Auswahl der vielen Veranstaltungen / Fahrten der letzten Saison.
Auch die neue Paddelsaison fing mit der Herbstfahrt ins Elsaß nach Colmar gut an.
Detlef



06 Januar 2007
Frohes Neues Jahr
Bootshaustreff
Mit einer unerwartet rauschenden Feier und weit mehr als 70 Teilnehmern hat der Kanuverein Holzwickede den ersten Bootshaustreff 2007 und damit das Neue Jahr eingeleitet.
Neben fester und flüssiger Nahrung gabs Musik bis zum Abwinken und gut 40 unerschrockene Wanderer haben zu Fuss und mit dem Fahrrad den Weg zum Bootshaus gefunden und damit dem Regen getrotzt.
14 Januar 2007
Eisfahrt 2007 - ein toller Erfolg
Eisfahrt war in diesem Jahr der falsche Begriff. 12°C, eher Frühlingswetter als Winterfrost, begrüßte über 40 Sportfreunde zu einer gelungenen Fahrt in´s Jahr 2007.
Die Hönne hatte wieder mal genug Wasser um von Menden aus zu starten. Das Wehr in Battenfeld bot einen entsprechenden Auftakt, ehe es gemütlich in Gruppen zur Hönnemündung und weiter zum Wehr nach Hallingen ging. Dort warteten schon unsere fleißigen Helfer Manfred und Stefan um die Sportfreunde mit Glühwein und Lebkuchen zu erfreuen. Im Bootshaus des KVH angekommen wurden alle Sportfreunde mit einer kräftigen Soljanka begrüßt. Im Anschluß wurden viele Pläne geschmiedet, was man wohl im Jahr 2007 gemeinsam machen kann. Allen Helfern dieser gelungenen Auftaktveranstaltung sei an dieser Stelle Dank gesagt. Hoffentlich werden den ersten Kommentaren auch gleich ein paar Bilder angehangen.
26 Januar 2007
Orkanschaden am Bootshaus
Kyrill ging auch bei uns nicht schadlos vorbei

Auch bei uns am Bootshaus ging "Kyrill" nicht vorbei. Die Verkleidung an der Westseite des Bootshauses wurde teilweise ganz abgerissen, bzw. aufgebogen.
Hier sind alle Bilder.
Zum Glück ist nicht mehr passiert.



10 März 2007
12 März 2007
Bezirksehrung beim KVH
Am Abend des 10.3. wurden nicht nur verdienstvolle Sportler des Bezirkes geehrt, sonder ca. 80 Sportler fanden sich zum Plausch bei uns im Bootshaus ein. Dank vieler fleißiger Helfer war diese Bezirksehrung eine gelungene Veranstaltung bei der sich unsere Gäste sehr wohl gefühlt haben. Während die älteren Sportfreunde von Erlebtem und Geplanten sprachen, getreu dem Motto .. weißt du noch...., konnte sich die versammelte Kanujungend die neusten Kajakfilme in der Bootshalle ansehen. Nicht nur Thomas Hartleif als Vizepräsident und Thomas Bender als Bezirksvorsitzender lobten die Organisation und Durchführung.
Danke noch einmal an die Helfer dieser Veranstaltung!
16 April 2007
27 April 2007
23 Mai 2007
Von der Donau bis zur Ruhr....
wurden 800 Flaschen Wein transportiert um die Stimmung zu meiner Geburtstagsfeier anzuheizen. Es war ein tolles Fest!
Für Euer Kommen, die lieben Wünsche und die schönen Geschenke möchte ich mich auf diesen Weg herzlich bedanken!
Wem der Wein besonders gut geschmeckt hat, sollte sich schon vormerken, daß wir in zwei Jahren eine "Memory-Radtour" durch die Weinanbaugebiete der Wachau, des Kamptales und des Weinviertels planen.
31 Mai 2007
52 Gründe für die Weser
...immer wieder Ödelsheim!
Schönstes Wetter, super Wasserstände, supertolle Stimmung, leckerer Kuchen, ein klasse Campingplatz, sowie 48 (!) mitgereiste Vereinsmitglieder sind 52 Gründe für Pfingsten in Ödelsheim. Trotz apokalyptischer Wetterprognose ließ sich niemand von der Fahrt zur Weser abhalten und so trafen nach und nach alle am Standort "Campen-am-Fluss" in Ödelsheim ein. Auch die Jugendabteilung nahm mit 13 Leutchen (Kai, Christoper, Dirk, Lukas, Christian, Hannah, Louise, Tim, Lina, Florian, Anja, Jonas und Julian) an der Fahrt teil. Da sich im Verein ein neuer Trend zur Langstrecke durchzusetzen scheint, ging es dann am Samstag auch zuerst mal auf die 43-km-Distanz Ödelsheim-Höxter. Für einige wenige wurden auch Fahrzeuge in Karlshafen bereitgehalten, die meisten schossen aber geradezu bis Höxter durch! Abends dann Event-Gastronomie: Gegrillte Hamburger zum selberpuzzlen in geselliger Großrunde. Am Pfingstsonntag zog es uns dann zur Diemel, der Wasserstand war fantastisch und es gab viel Spaß auf diesem flotten Kleinfluss mit First-Class-Pausen-Café. Leider hat Petrus dann am Pfingstmontag ein wenig schlapp gemacht, bei regnerischem Wetter paddelten wir nochmal von Hann. Münden bis zum Campingplatz. Dabei versuchten einige, das Tempo soweit zu erhöhen, dass eine Flughöhe von 10 cm über der Wasseroberfläche erreicht werden konnte! Alles in Allem: eine sehr schöne Gemeinschaftsfahrt. Sollte sich die Teilnehmerzahl 2008 weiter erhöhen, so müssen wir unbedingt für die Verständigung in der abendlichen Lagerfeuerrunde ein Megaphon mitnehmen...
Ach ja: Fotos gibt es - so weit ich weiß - keine, wir hatten einfach keine Zeit!
08 Juni 2007
Slalom in Hohenlimburg
Am Sonntag den 03. Juni 2007 war eine kleine Paddelgruppe in Hohenlimburg auf der Slalomstrecke.
Hier sind die Bilder

12 Juni 2007
Oker
oder wieviel Kilometer sind das eigentlich?
Es geschah am Samstag morgens um 7:45. Nachdem ich es gewöhnt war, dass mich meine Zelt- und Wohnwagenherbergsväter und Mütter zu unmöglichen Zeiten aus dem wohlverdienten Schlaf weckten, war es dieses Mal andersrum. Völlig verpennt klingelte das Telefon und Frank teilte mir mit in zehn Minuten sei Abfahrt. Nach zwei Stunden Fahrt tauchte der Harz vor mir auf und meine Augen konnte die Sonne wieder sehen. Nach einem kurzen Treffen und ein paar lustige Kajakvideos ging es auf die vollgelaufene Oker. Ein Sprung ins kalte Nass und runter. Bis kurz vor Ende ging es gut, es lockte der wilde Wilfried und die Elefantenfüße und die Hamsterbacke und die Schweinsohren oder wie die Dinger alle heißen. Die letzten beiden habe ich dann geschickter weise ausgelassen, im Gegensatz zu Frank. Woraus sich die Frage stellt wie viel Flusskilometer das nun sind. Denn auch bei den nächsten zwei immer Vorwärtsfahrten bin ich vorher ausgestiegen. Wat nu ? Fragen über Fragen,, werde ich jemals mein Wanderfahrerabzeichen bekommen und muss Wasser immer so kalt sein und weswegen verändert ein Fluss am nächsten Tag immer sein Bild. Kurz und gut, es war ein schönes Wochenende mit nem Haufen anderer Paddler. Bleibt nur noch die Frage warum man Stromschnellen rückwärts befährt ? Beweisbilder folgen, allerdings nicht von F...s Rückwärtspaddlerei, der Mann ist ja kein Ruderer, und Bilder von mir an beiden Morgen.
19 Juni 2007
Rheinfahrt Leverkusen - Neuss
.... wo war Matthes?
Ja, es ist schon eigenartig, da gibt es Mail´s, da gibt es eine Hompage, da gibt es ein Forum, da gibt es ein Telefon, alles neusprachlich Medien genannt, über die man sich verabreden kann. Eine Supersache, denn jede Organisation wird transparent und jeder weiß, wo der Schuh drückt! So haben wir letzte Woche in einem sehr ausführlichen Mono-Dialog erfahren können, daß die Strecke von Leverkusen nach Neuss nur im Zweier bezwingbar sei. Also machten sich die Sportfreunde daran(man ist ja Kumpel) die Organisation der Bootsbesatzungen so zu koordinieren, daß keiner überfordert werden würde. Zufrieden legte ich mich am Freitagabend in´s Bett: Es war alles geschafft, jeder hatte einen Platz im Bus, ein Fahrer war organisiert, jeder konnte im Zweier fahren....
Am Sonnabend frohes Erwachen und los ging es.
Punkt 9 Uhr wollten wir abfahren, doch nein Matthes fehlte, was nun? Frauke hatte zwar gegen 1Uhr eine sonderliche Mail bekommen, die eine Verhinderung angekündigte, doch das sahen wir als kleinen Scherz an, denn Matthes hatte sich im Vorfeld am meißten engagiert um die optimale Besatzung zu finden(Udo sollte es sein=genaue Gewichtsabstimmung, genaue Paddelfrequenz, beide paddeln linksgedreht 40°Schränkung, gleicher Hämoglobinwert und nur gering abweichende Farbunterschiede der Paddeljacken). In der Wartephase wurde Plan B rausgeholt, die Besatzungen umgestellt, welches natürlich dazu führte, das die Farben der Bekleidung in Disharmonie standen. 9.30 fuhren wir schweres Herzens los, setzen an der Autobahn in Leverkusen ein und spulten die 35 km auf der rechten Seite unserer Sitzfläche ab. Das einzige Manko waren die hektischen Bewegungen bei jedem Klingelton eines Handys, denn jeder wollte wissen: "wo war Matthes?" Auch auf der Heimfahrt grübelten wir noch lange: "Hat er heimlich trainiert oder hat er etwa Protokolle geschrieben?" Über eins waren wir uns alle klar: Nach dem Aufriss im Vorfeld konnte er unmöglich versackt sein!
14 Juli 2007
Neumond auffem Bach
Ruhr
Der Plan war: entspannt mit dem Boot zum Biergarten in Fröndenberg, ein oder zwei gepflegte Kaltgetränke und dann wieder zurück.
In den Details gibt es dann leichte Abweichungen.
Aufgrund des schnellen Abflusses aus dem Sauerland war da erstmal nix mit entspanntem Paddeln. Mit 72 Minuten wird die Strecke vom Bootshaus bis Menden in sehr zügigem Tempo gekeult. Aber die alte Regel: man kommt später an, als man abfährt, gilt auch bei dieser Geschwindigkeit. Und wer erst um 21:30 inne Hufe kommt, muss sich nicht wundern, wenns auf dem Bach auf einmal aussieht wie im Hühnerpopo.
Die Befürchtungen, der Biergarten an der Ruhrbrücke hätte schon geschlossen haben sich erfüllt, im Gegenteil: extra für uns hat der Koch nochmal seiner Frittensauna eingeheizt und so nach dem dritten oder vierten isotonischen Fitnessdrink auch gleich noch was für unseren Salzhaushalt getan.
Übrigens: 1a Pommes und ne leckere Curryfleischwurst gibts da.
Parken ist da allerdings nicht ohne - da die Grenzen seit ein paar Jahren ja nicht mehr kontrolliert werden, hat sich da irgendwie ein Haufen jugendlicher Hottentotten am Ruhrufer versucht, unsere Boote nurmalso ein bisschen schwimmen zu lassen. Mattes' sozialpädagogische Spezialkenntnisse haben da jedoch ihre wohltuend deeskalierende Wirkung entfaltet.
Daher haben wir kurzerhand die Schiffe gleich im Biergarten geparkt und so noch entspannt ein paar Stunden in gemütlicher Umgebung verbracht.
So gegen 2:00 - bei Neumond und absolter Finsternis - dann die Rückfahrt, nur wenige Stunden später sind wir ohne besondere Zwischenfälle auch wieder zurück am Bootshaus.
Diese Tour kann jedem nur absolut empfohlen werden: Nachtfahrten sind was ganz besonderes.
21 August 2007
Öko- und Sicherheitslehrgang
Steffi, Lina, Tim, Martin, Jonas und ich nahmen in diesem Jahr am Sicherheitslehrgang teil. Nach einführender Theorie wurden praktische Übungen am Schwall vor dem Bootshaus in Nehheim durchgeführt. Alle Teilnehmer waren sich einig, das auch bei Rettungseinsetzen Üben, Üben und Üben eben Alles ist. In diesem Sinn wollten sich auch die Organisatoren verstanden wissen, es ist unmöglich an einem Tag zu lernen was für eine Bergung notwendig ist. Die erworbenen Kenntnisse müssen permanent vertieft werden. Wer allerdings Mängel an seiner Ausrüstung festgestellt hat, sollte diese schnellstens abstellen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Hauptorganisatoren Andreas Bank und Wolfgang Grob und ihre Helfer.
Wie aus Mr. Burn ein Mr. Mamba wurde
Endlich! Die kajakproduzierende Industrie hat die Fahrer jenseits der 100kg-Grenze entdeckt. In der Vergangenheit mußte man als Schergewicht doch einige Kompromisse machen. Entweder man fuhr ein längeres Schiff mit einer großen Lucke oder man zwängte sich in ein Boot, welches eigentlich zu klein war. Beide Varianten machten nicht so richtig Spass. Aber man gewöhnte sich daran: "Einmal Tornado, immer Tornado!"
Beim Betrachten des oberen Teils der Koritnica kamen mir Bedenken ob ich überhaupt mit meinem Boot sauber den Knick am Ausgang der kleinen Schlucht fahren konnte. Just in dem Augenblick kam ein Sportfreund in einem Burn quicklebendig angepaddelt und meisterte die Stelle ohne Mühe. Auf die Frage wie er mit dem Boot zufrieden sei, sagte er mir, das es sich um ein Leihboot handle. Das war das Stichwort! Am nächsten Tag: Gleiche Stelle, gleiches Boot, anderer Fahrer!
Spielend ging es die Koritnica nach unten, super Bootsbeherrschung, schnelle Manöver und gutes Auftauchverhalten. Ich hatte mein Boot gefunden und meinen Namen weg: "Hello Mr. Burn" hörte ich durch Bovec rufen.
Eine Woche später konnte mir an der Salza nicht mit einem Burn geholfen werden aber Stefan vom Zeltplatz in Wildalpen emfahl mir den MAMBA 8.5 von Dagger zu probieren.
Also aufgeladen und ab ging die Post von Wildalpen bis zum Paddlersteg. Unten wußte ich; "Der Burn ist gut, doch der MAMBA passt noch besser zu mir!" Das Fahrverhalten ist fast gleich, gutes Auftauchverhalten gegeben, doch mir scheint so, daß der MAMBA mehr Fehler verzeit. Außerdem gefiel mir die Sitzeinstellung besser, da beim Burn sich während der Fahrt die Rückenlehne lockerte.
Schweren Herzens mußte ich das Boot in Wildalpen lassen.
Unterdessen besteht aber berechtigte Hoffnung in Kürze meinen Eigenen zu testen, wenn die Waserstände im Sauerland so bleiben bestimmt ein Vergnügen. Ade Mr. BURN, Servus Mr. MAMBA !
23 August 2007
Land unter
60jähriges Hochwasser
Die letzten Regenfälle haben dem sauerländischen Wassersystem den Rest gegeben. Noch bevor die Stauseen wieder einen Puffer aufbauen konnten - also genügend Wasser ablassen - hat es in den letzten Nächten wieder geschüttet wie aus Eimern.
Die Ruhr hat einen Wasserstand, der in den letzten 60 Jahren noch nicht erreicht wurde. In der letzten Nacht hat es Kanuclub Fröndenberg erwischt und grossflächig geflutet. Bei uns hielt es sich in Grenzen.
Unsere Nachbarn vom KK Unna haben das Wasser ein paar Meter näher am Bootshaus.
Hier ein Blick von der Kuhbrücke über den neuen Ruhrsee.

02 September 2007
25 September 2007
Meer, Meerjungfrauen und mehr an der holländischen Küste
Am Freitag haben wir uns um drei am Bootshaus getroffen um die ca. vierstündige Reise nach Katwijk an der holländischen Küste anzutreten. Die Zelte konnten wir noch gerade vor Einbruch der Dunkelheit aufbauen. Dann gab es für alle Spaghetti. Für Jana, Hannah, Louise, Lukas, Dirk, Jonas, Martin, Thomas, Heiko und Köchin Maike mit ordentlich Fleisch und für die beiden Vegetarier Mathias und Tobi ohne;). (dafür ist in die Bolognesesoße Maikes Lampe gefallen). Danach sind alle, Jonas voran, früh in den Betten verschwunden. Zum Frühstück gab’s zwei Pfannen Rührei und frische Brötchen. Danach sind wir mit dem Anhänger zum Strand gefahren, haben unsere Boote über die Dünen geschleppt und sind aufs Wasser gegangen. Um drei, als alle vom Paddeln, im Meer spielen (u.a. Schlammschlachten und Döpp-Wettbewerbe), am Strand liegen und Kuchen essen „völlig erschöpft“ waren, sind wir zum Campingplatz zurückgekehrt. Das Mittagessen bestand aus Kuchen (er war danach immer noch nicht alle!) und Brötchen. Inzwischen waren Anne und Peter zu Besuch gekommen um auch etwas von dem tollen Wetter abzubekommen. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir in der Sonne auf dem Rasen vom Campingplatz. Erholt ging es mit Fremdenführerin Hannah ab auf die Promenade. Uns ist schnell aufgefallen „Wenn die Holländer eins können, dann nicht vernünftig Bauen“, aber dafür können sie umso besser frittieren. Also gings zum Abendessen ab in ein kleines Lokal in Strandnähe, wo sich Hannah auch schon direkt fachmännisch Pommes mit Apfelmus bestellte. Nach vielen Frikandeln und kiloweise Kibbeling und Pommes Spezial ließen wir den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Am Sonntag ließen die Wellen auf sich warten, und trotzdem wurde eine riesige Zwitter-Meerjungfrau an den Strand gespült. Zum Glück hatten wir neben den Booten auch noch Drachen, darunter Heikos super Speeddrachen, Dirks Skimboard und den ein oder anderen Kuchen mit, so dass es immer was zu tun gab. Um drei saßen alle im Bus und nach einem Besuch bei einem Wildwasserkanal und einer Pommesbude kamen wir um halb neun am Bootshaus an. Eine tolle Fahrt die unbedingt wiederholt werden muss! PS: Lukas wir haben beim Bus putzen die Zahnbürste gefunden die du dir gekauft hast, weil du ja keine mit hattest, sie liegt immer noch original verpackt hinten drin. Kannste dir ja mal abholen!









Autor Hannah, Jana und Dirk um 20:07
| Kommentare (7)
| TrackBacks (0)
10 September 2007
Kontraste
Dalsland im Herbst

Wir lagern auf dem Biwakplatz der Halbinsel Baldersnäs, der Regen fällt gleichmäßig, das einzige Gräusch neben dem knisternden Feuer.

Im August waren wir schon mal hier, da fanden wir hier geschäftiges Treiben, denn "Dalslandmarathon" war angesagt. Hunderte von Paddlern, aufgeregte Menschen; Lautsprecherdurchsagen, viele Helfer und fröhliche Gastwirte prägten das Bild. Dalsland machte seinem Ruf als "Paddelregion" alle Ehre.
Heute finden wir hier keine Zeichen von Geschäftigkeit, verschlafen liegt die Halbinsel da.


Nach unserem Start in Fengersfors sind wir zum Edslan und Limmen gepaddelt, weiter ging es dann über Östra und Västra Silen, den herrlichen Svärdläng entlang zum Laxjön.
Der nächste Tag versprach besseres Wetter, mittags starteten wir in Richtung Süden. Da zu dieser Zeit die Schleusen nicht mehr betrieben werden, kommt zum Paddeln noch kräftige Armarbeit dazu. Die Portagen haben es manchmal in sich. An der Schleuse zwischen Räverp und Äkläng schlagen wir unsere kleinen Zelte auf, bevor es bei herrlichem Sonnenschein am nächsten Tag weiter Richtung Haverud geht.


Groß ist die Überraschung als wir eine Flasche edlen "Grünen Veltliner" finden, den unser Sportfreund Andreas vor 6 Wochen hier versteckt hat. Das richtige Getränk um den Lachs aus der Räucherei zu geniesen. Gott sein Dank hatte diese geöffnet, während alle anderen Häuser in Haverud einen vernagelten Eindruck machten. Frisch gestärkt paddeln wir den Animmensee entgegen. Spiegelglatt liegt der See, kein Paddler, kein Angler ist zu sehen, nur die Geräusche einiger Flugzeuge stören.


Hier finden wir auch bald unseren Biwakplatz für den letzten Abend. Traumhaft schön liegt dieser an der Spitze einer Halbinsel. Die Sonne scheint noch warm, so das der Mut zu einem Bad im See steigt. Herrliche Lichterspiele spiegeln sich durch die untergehende Sonne im See, auf dem Kocher bereiten wir unsere Essen, die Richtige Stimmung um Pläne für die Zukunft zu machen.


Unsere Fahrt endet in Froskög, deren Häuser beim passieren einer letzten Insel am Hang auftauchen.
2 Stunden später sitzen wir schon im Bus und fahren Richtung Göteborg, alle sind sich einig: Herbst in Dalsland, das hat was!


Text: Rainer
Bilder: Detlef
10 Oktober 2007
Warum ist es am Rhein so schön?
oder: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten?
Wieder einmal zog es uns in den Herbstferien zu Vater Rhein.
Der Campingplatz Marienort in Trechtingshausen war unser Standort, ein kleiner Weinort 5 km unterhalb von Bingen. Auf Anhieb gefiel uns dieser Platz, war er doch umgeben von drei Burgen, einem kleinen Bach, dem Morgenbach, der auf dem Campingplatz in den Rhein mündet, sowie den Ausläufern der Berge von Taunus und Hunsrück. Romantisch unter Walnussbäumen stellten wir unsere Wohnwagen ab, der ein oder andere nahm dafür sogar einen Hagelschaden durch die herabfallenden Nüsse in Kauf! Wir, das sind: Udo, Elke, Annette, Andreas W., Andreas Z. und Andreas M., Nele, Helmut, Brigitte, Uwe, Steffi, Tim, Lina, Britta, Stefan, Max, Martin, Frauke und Jonas. Besonderen Spaß machte der Rhein auf dem Abschnitt zwischen Campingplatz und Boppard, weil er dort ein beachtliches Tempo an den Tag legt und an der legendären Loreley vorbeiführt. Darüber hinaus findet man reichlich Einkehrmöglichkeiten, die zu kleinen Verschnaufpausen einladen. Aber außer dieser rasanten Etappe haben wir uns natürlich auch auf weniger schnelle Streckenabschnitte begeben, wie etwa die Strecken um Oppenheim, Mainz und Eltville - man ist ja Sportler!
Am Dienstag hatten wir mal wieder einen Termin beim Winzer unserer Herzen: Bungert & Mauer in Ockenheim. Nach einer Führung durch Betrieb und Weinberge ging es dort zur Weinprobe. Wie die Gourmets verkosteten wir die Rebsäfte von 2006, von "stahlig im Abgang", bis "auf Muschelkalk gewurzelt und fruchtig im Charakter". Am Ende hat sich jeder seine Weinwünsche erfüllt. Ein wirklich sehr netter Winzer!
Weitere Ausflüge führten uns nach Wiesbaden, Eltville und auf die Burg Rheinfels. Außerdem unternahmen wir eine abendliche Radtour nach Bacharach.
Alles in Allem eine sehr gelungene Herbsttour. Das Wetter hat es gut gemeint mit uns, so dass es jeden Abend ein Hobo-Feuer mit Open-Air-Sitzkreis gab. Unsere Meldung an den Sportwart betrug insgesamt 2.032 km für diese Woche - leider fallen davon noch 496 km in die alte Saison...







16 Januar 2008
17 Februar 2008
Eisfahrt - im wahrsten Sinne des Wortes!
Kurzentschlossen, weil ja die Sonne so schön scheint, trafen sich 13 Paddler am Sonntag früh am Bootshaus, um das herrliche Wetter auszunutzen und ein paar Kilometer auf dem Wasser zurück zu legen. Die Ruhr sollte gepaddelt werden. Kalte Temperaturen sollten uns nicht von unserem Vorhaben abhalten, man ist ja ausgerüstet.... Warm eingepackt wie die Eskimos stiegen wir in den Vereinsbus. An der Einsatzstelle trauten wir unseren Augen kaum: die Ruhr war zugefroren!
"Ruft an, wenn ihr nicht weiter kommt" sagte Udo und rauschte nach Hause! Kein Problem, das Bisschen Eis, da brechen wir durch wie nix - dachten wir! Dirk und Lukas im Zweier voran mussten schon ganz schön reinhauen, um vom Fleck zu kommen. Aber deren Schneise konnte wiederum von uns Faulen genutzt werden. Nach einigen Kilometern stellte sich das Eisbrechen aber als eine mühsame Angelegenheit heraus. Man muss schließlich mit dem Paddel bei jedem Schlag erstmal die - gefühlte 10 cm dicke - Eisdecke durchbrechen um dann anschließend einzutauchen und daran zu ziehen. Die Eisdecke hat uns schließlich auch nicht über die komplette Strecke begleitet: irgendwann strömte das Wasser wieder - für Eis keine Chance! Es war für die meisten von uns das erste mal auf Eis zu paddeln - war auch mal schön...
03 Februar 2008
Emma und die Wenne
Das Tief "Emma" brachte nicht nur Sturm, sondern auch jede Menge Niederschlag in´s Sauerland. So stieg der Pegel der Wenne in einer Nacht von lauen 45cm auf stattliche 80cm an.
Beste Bedingungen zur 1. Bezirksfahrt. 10 Kanuten und ein freundlicher Fahrer machten sich um 9:00 auf den Weg.
In Bremke ging es los und nach 2 Kilometern waren die letzten Bedenken zerstreut. Flott ging es die Wenne hinunter, gute Strömung und wenig Baumhindernisse machten den Paddeltag zu einem Vergnügen.
Am Steilwehr staunten wir nicht schlecht, das Wehr wahr trocken, dafür schoss das Wasser rechts durch ein neues Bett, für einige eine willkommene Herausforderung. Ein Großteil hob jedoch die Boote über die Wehrkrone, bevor es unten weiter ging. 13:30 erreichten wir unser Ziel in Freienohl, wo Andreas schon mit dem Bus wartete- ein wahrer Luxus. Bei Glühwein und Kuchen(ein Dank an Dirks Mama) beendeten wir diesen schönen Paddeltag. Auf dem Heimweg freuten sich alle schon auf die nächste Bezirksfahrt auf der Alme, hoffentlich bei gleichen Bedingungen.
05 Mai 2008
NRW Kanu-Rallye auf dem Rhein
ein ganzes Wochenende in Köln!
Die diesjährige NRW Kanu-Rallye sollte auf dem Rhein stattfinden. Schon lange vorher hatte Rainer die Idee, ein ganzes Wochenende daraus zu machen und schon am Samstag eine schöne Paddeltour auf einem Kleinfluss in der Gegend zu unternehmen. Keiner wollte zunächst zusagen, aber irgendwie war es schon verlockend. So zogen wir dann doch mit 2 Wohnwagen und 3 Zelten zum Kanu-Club Grün Gelb Köln, wo wir spontan supernett empfangen wurden und auf der idyllischen Grünanlage durften wir unsere Campingburg errichten. Am Freitag Abend hatten Stefan und Britta einen Tisch im Brauhaus Sion in der Kölner Innenstadt reserviert, so gab es erstmal was Deftiges, dazu Bier aus Reagenzgläsern (Kölsch!). Nach so einem netten Auftakt haben wir uns für Samstag dann die Agger ausgeguckt. Bei perfektem Wetter konnten wir auf diesem Bach 23 km zurücklegen, ohne dass es irgendwie anstrengend gewesen wäre. Zur Krönung dieser Tour war an der Aussatzstelle in Lohmar dann auch noch ein hübsches Café! Am Abend wurde dann eine lange Reihe gebaut und gegrillt. Nach einem kleinen Abstecher ins Bootshaus unserer Gastgeber, wo wir bei lecker Kölsch noch sehr nett von den Senioren des KC Grün Gelb unterhalten wurden, ging es aber dann ins Bett - Rainer hatte schließlich Gold vor Augen! So paddelten wir dann auch um 8.00 Uhr früh am Sonntag los. Der Rhein hatte einen beachtlichen Wasserstand. Die Fahrt durch Köln auf dem Rhein, vorbei am Dom unter dem strahlend blauen Morgenhimmel war schon allein die Fahrt wert. Dennoch entschlossen sich 12 von uns 14 Paddlern dann, nach 45 km am Silberziel aufzuhören. Weiter fuhr nur unser Gold-Zweier aus Hohenheide: Rainer + Louise. Ein sehr schönes Wochenende, wie ein kleiner Urlaub!





Oedelsheim - Episode I
Das lange Himmelfahrt-Wochenende nutzten wieder 23 Kanuten aus Holzwickede, um an der Weser in Oedelsheim zu paddeln. Zunächst galt es am Anreisetag Thomas' Geburtstag gebührend zu feiern. Am Himmelfahrts- und Maifeiertag fuhren wir dann zum Lockerwerden erstmal 25 km von Hann. Münden bis nach Oedelsheim. Abends dann gab es Burgerbuffet, sponsored by Thomas - sehr lecker! Freitag nahmen wir uns dann mal die Strecke von Oedelsheim bis Höxter vor. Leider gab es immer mal wieder einen Regenschauer, so dass wir uns in Herstelle in eine Gaststätte retten mussten, wo wir uns bei Grog, Allersheimer, Kuchen, Suppe + Schnittchen wieder zu Laune brachten. Abends klarte der Himmel auf, pünktlich zum geplanten Koch-Event: Schnitzel an Spargel, Kartoffeln & Sauce Hollandaise. Am Samstag lockte die Werralandrallye. Schon früh um 8 starteten wir in Eschwege (böse Zungen behaupten man hätte auch später starten können), um 37 km bis zum Bootshaus des Witzenhäuser KC zu paddeln. Endlich spielte auch das Wetter mit, so dass wir bei Sonnenschein & warmen Temperaturen den Aufenthalt am Bootshaus genießen konnten. Die Kirschenkönigin schaute noch mit ihrer Prinzessin vorbei und gab nicht eher Ruhe, bis sich Willi zu einem Foto mit ihnen bereit erklärte (s.u.). Am Sonntag stand dann der Wesermarathon auf dem Programm. Es sollten wieder die 80 km sein. Wir starteten daher um 7.00 Uhr am Weserstein in Hann. Münden. Die erste Etappe nahmen wir bis Oedelsheim, wo schon ein Frühstücksbuffet auf uns wartete. Die Moral ließ bis dahin doch ein wenig zu Wünschen übrig, einige glaubten noch nicht so recht an sich selbst... Die nächste Pause in Beverungen gab uns Kraft und Selbstvertrauen. Die Preise wurden schonmal in Augenschein genommen, wir alle waren uns einig: wir fahren weiter! So kamen dann auch alle 8 Starter schließlich topfit in Holzminden an. Zur Belohnung gab es dann in diesem Jahr: "Einen Sack, der meinen Namen trägt".







29 Mai 2008
15 Juni 2008
Bezirksjugendwochenende 2008
53 Jugendliche aus allen Vereinen des Bezirkes 2 / obere Ruhr trafen sich am Wochenende zu einem Jugendcamp am Bootshaus des Kanu-Verein Holzwickede in Dellwig an der Ruhr.

Gegenseitiges Kennenlernen und gemeinsame Aktivitäten standen im Vordergrund dieser Veranstaltung.
So wurde z.B. am Samstag auf einer Strecke vom Bootshaus des Wickeder KC bis zum Bootshaus des KV Holzwickede -insgesamt 13 km - eine Bildersuchfahrt absolviert. In gemischten Mannschaften quer durch alle Vereine mussten die Jugendlichen Bilderschnipsel in der Landschaft wiedererkennen und in die korrekte Reihenfolge bringen. Petrus meinte es leider nicht so gut - es goss teilweise wie aus Eimern - aber das hielt die meisten Jugendlichen nicht davon ab ihre Aufgabe zu erfüllen.
Am Sonntag gab es eine Pappbootregatta. Auch dabei bauten wieder gemischte Mannschaften Pappkartons zu tragfähigen Booten um. Anschließend wurden die Schwimmobjekte natürlich auf Tauglichkeit überprüft. Abwechselnd mussten die Team-Mitglieder eine festgelegte Strecke damit zurücklegen. Das Boot mit der längsten Überlebensdauer und der besten Zeit räumte den ersten Preis ab.

Viele Holzwickeder und Unneraner Geschäfte hatten bereitwillig Preise gespendet, so dass sich die Anstrengung bei den Wettbewerben auch wirklich gelohnt hat.




Aber auch zwischendurch gab es viel zu tun. So gab es auf der Wiese zwischen den vielen Zelten Ballspiele, Tauziehen, es wurde gekickert, Karaoke gesungen und am Abend wurden mitgebrachte Kanu-Filme und Bilder über einen Beamer an die Wand geworfen.

Wer mochte, gesellte sich am Lagerfeuer zueinander, bei Stockbrot wurden Geschichten aus allen Bezirks-Vereinen und mehr erzählt.
Dazu gab es zwischendurch immer wieder Verpflegung vom Grill, von den Eltern gespendeten Kuchen und Salate und Frühstücksbuffets, die keine Wünsche offen ließen!
Eine wirklich rundum gelungene Veranstaltung, die der KVH wirklich jederzeit gern für den Bezirk wiederholen möchte.
Ein dickes Lob an dieser Stelle allen, die sich an Planung, Durchführung + Verpflegung beteiligt haben: Suuuuuper Leistung!!!
25 August 2008
Bezirksfrauenfahrt 2008
Bereits zum 3. Mal fand am Wochenende die Frauenfahrt des Bezirks II obere Ruhr an der Weser statt. Es ging dieses mal ans Bootshaus nach Beverungen. Der KVH war dabei auch zum 3. Mal mit 6 Teilnehmerinnen eine starke Mannschaft (oder Frauschaft?).
Mit unserem Vereinsbus starteten wir durch und schlugen uns durch fette Regenschauer ins Weserbergland. Schon während der Fahrt wurde der Wunsch nach einem Unterschlupf irgendwo IM Bootshaus immer größer. Angesichts des Starkregens wirkte das Zeltaufbauen wenig verlockend. Uns schwand die Vorfreude aufs Zelten!
Tatsächlich waren dann natürlich alle Zimmer im Bootshaus ausgebucht aber man bot uns an, im Jugendraum unser Luftmatratzenlager zu errichten und wir haben uns selten so über ein festes Dach über dem Kopf gefreut! Nun stand einem schönen Wochenende mit den ebenfalls angereisten Kanutinnen vom KVW Hagen, KC Menden, KC Fröndenberg und vom KC Wickede nichts mehr im Wege.
Erstmals hatten sich uns auch zwei Mädels aus Kassel angeschlossen, sie hatten über das DKV Sportprogramm von unserer Veranstaltung erfahren, so waren wir insgesamt 19!
Am Samstag - es schüttete immer noch zeitweise aus Kübeln - starteten wir nach dem Frühstück mit unseren Booten ab Beverungen. Wir paddelten 29 km bis Holzminden, um dann auf dem Rückweg eine Führung durch das Schloss bzw. ehemalige Kloster Corvey zu bekommen. Auch die nicht so kulturinteressierten fanden die Erklärungen unseres "Erläuterers" recht spannend und die eineinhalb Stunden durch die Gemäuer vergingen wie im Flug. Wir wissen jetzt alles über die Sachsen, über Ludwig den Frommen, über Hoffmann von Fallersleben und last but not least: über Herrn von Böselager!!
Nach dem leckeren Abendessen im Beverunger Bootshaus machten wir dann unseren berüchtigten Sitzkreis in unserem Jugendraum, weil es mal wieder schüttete als gäb's kein Morgen! Eigentlich war ein gemütlicher Stuhlkreis ums Hobofeuer openair geplant - aber egal...
Am Sonntag paddelten wir dann von Lippoldsberg bis Beverungen, die Girlie-Tour 2008 neigte sich leider dem Ende - und als hätte Petrus ein wenig Erbarmen, war es komplett regenfrei und teilweise sogar sonnig!
Nach dem Packen trafen wir uns dann auf der Terrasse des Bootshauses zum Abschluss-Kaffetrinken. Es gab da in der Gaststube so einen Kühl-Schaukasten, aus dem uns schon das ganze Wochenende über selbsgebackener Kuchen vom Feinsten anstrahlte, der musste nun dran glauben.
Auch 2008 war wieder eine tolle Tour. Für 2009 wurden schon wieder vielversprechende Pläne geschmiedet und die Kiste mit Brennholz nehmen wir dann einfach nochmal mit...
28 August 2008
Sommerurlaub in Lienz
Zu Beginn der zweiten Woche der Sommerferien packte die Kanujugend ihre Koffer und schulterte Ihre Boote. Darunter Jendrik, Hannah, Louise, Nils (Verwandt mit Mattes), Senfi, Dirk und Lukas. Mattes fuhr todesmutig mit unserem neuen Kanu Bus nach Lienz. Ständig begleitet von der Angst durften auch Dirk und Lukas (!!!) fahren. Mittlerweile auch schon auf dem Weg nach Lienz waren die Reineckes: Heiko, First Class Koch Maike und Udo. Während Menns, Brackwehrs, Kreuzkamps und Sczykas in Kroatien in der Sonne brutzelten, bauten wir nach 12 stündiger Fahrt erschöpft unsere Zelte auf. Zur Erholung schauten wir uns an der Welle Gabi die Österreichischen Meisterschaften im Freestyle fahren an. Gesellschaft leisteten uns Tobi und Lisa auf und um das Wasser. Gefahren wurde in der folgenden Woche genug und für jeden war etwas dabei. Von der Drau über die Issel bis hin zur Gail. Highlights dieser glamourösen Ausflüge war das Surfen in der Welle von Ainet, die Issel bei Hochwasser, der Ausflug zur Lisa wo Dirk Bekanntschaft mit den zahlreich vorhandenen Bremsen gemacht hat und wo Senfi seinen Stöpsel verloren hat. Leider wurde das steinige Ufer der Lisa unserer armen Hannah zum Verhängnis. Weitere Höhepunkte waren die Trips zum köstlichen Interspar ( 2 TELLER!!!). Und in die Altstadt von Lienz, Eis essen zum einzig wahren Il Gelato. Nicht der falsche um die Ecke. Nach einem harten Tag auf dem Wasser oder nach dem Shoppen mit Maike tat es gut nach einer Heißen Dusche in den Super First Class Duschen und nach einem ausgiebigen Abendessen mit Unterhaltung durch Udo und Mattes, sich bei einer Runde Risiko oder Poker zu messen. Und wer die Kraft noch besaß der schloss sich Traumspieler Gomez ( 2 Teller Senf ) an um sich ein paar Flanken um die Ohren ballern zu lassen und auch mal den ein oder andern auf dem Platz herumbrummenden Maikäfer wegzukicken. Und das alles unter dem majestätischen Bergpanorama der Lienzer Dolomiten. Die, wie wir erleben durften, an Naturschauspielen nicht zu übertreffen waren. Die Galitzenklamm bezauberte uns durch ihre Schönheit der Helme die wir in ihr tragen mussten. Alles professionell dokumentiert durch Kabelträger Heiko und Chefregisseur Dirk und der nicht ganz so professionelle Jendrik dessen Einstellung von totaler Finsternis (erzeugt durch eine Vorrichtung auf der Linse der Kamera die im Leumund Klappe genannt wird) geprägt waren. Damit wurden einige der besten Momente in der Geschichte der Videoaufzeichnung festgehalten. Unter anderem der Topostunt von Senfi und the one and only Jendrik, wo sie ein gigantischen Felsblock frontal nahmen und in einer geschmeidigen Bewegung ( drehend Auf dem Stein ) quer ins Kehrwasser eintauchten. Des Weiteren nennenswert die Surfaction in der Welle von Ainet mit Audiocomments von Coach Heiko. In der 2 Woche mussten uns Tobi und Lisa leider verlassen, aber dafür bekamen wir Besuch von den braungebrannten Kroaten und ihrem Wohnwagen Konvoi. Von dem Wetter, welches durch starke Kontraste geprägt war, vor allem durch morgendlicher Sonnenschein und abendliche Monsunartige Schwälle von Regen die so manche Reisetasche in ein Feuchtgebiet verwandelte. Davon waren die Neuankömmlinge nicht eingestellt und empfanden das für uns ideale Kanuwetter für viel zu kalt im Gegensatz zu den knackigen 40 Grad der Kroaten. Unter den Neuankömmlingen befanden sich auch Sylke und Rainer, die aus den Wildalpen zu uns gestoßen sind. Nach weiteren Flussbefahrungen und gemütlichen Abenden unter den Vorzelten der Wohnwagen auf unserem Luxuscampingplatz ließen wir den Urlaub gemütlich ausklingen bei einer Pizza oder auch 2 und überreichten Maike ihr neues Cowtail zu ihrer neuen Schwimmweste für ihre 5 Sterne Küche. Leider nur 5 weil Nils einen Abend unsere Bratkartoffeln gen Erde beförderte und wir feststellten das Gras doch schmeckt. Alles in allem war es mal wieder ein schöner Urlaub mit Österreichischer Atmosphäre und tollen Bächen. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.







16 Oktober 2008
Kanu - Saison 2007 / 2008
In der letzten Paddelsaison 2007 / 2008 hat unser Verein insgesamt 16.535 Kilometer erpaddelt.
Damit belegten wir in der Bezirkswertung "Obere Ruhr" den stolzen 3. Platz. Dies wurde insbesondere durch die gute Teilnahme an den Bezirksveranstaltungen erreicht.
Ich fordere alle Mitglieder auf, auch in dieser neuen Saison, nicht nur Zahlreich an den Vereinsveranstaltungen, sondern auch an den Bezirks- und Verbandsveranstaltungen teilzunehmen.
Höhepunkte in der letzten Saison waren unter anderen:
1. Die Herbstfahrt in Dalsland, Schweden
2. Unsere traditionelle Eisfahrt zu Jahresbeginn
3. Der Sommerurlaub in Lienz, Österreich
4. Die Herbstfahrt nach Bad Staffelstein
Dies ist nur eine kleine Auswahl der vielen Veranstaltungen / Fahrten der letzten Saison.
Detlef


19 Januar 2009
Eisiger Wind und heiße Paddler
Am 18. Januar haben wir das Jahr 2009 mit unser traditionellen "Eisfahrt auf der Ruhr" eingeläutet.
Schon am Vortag konnten wir feststellen, daß das Eis vor den beiden Wehren in Hallingen und Langschede gewichen war, so dass es keine Hindernisse für eine gelungene Veranstaltung gab. Über 50 Sportfreunde der Vereine aus Wickede, Fröndenberg, Menden, Hagen und Holzwickede trotzten dem eisigen Wind und stiegen mutig in die Boote. Mancher Sportfreud wurde erst, auf Grund seiner winterlichen Verkleidung, auf den zweiten Blick erkannt. Am Hallinger Wehr gab es in bewährter Weise wieder einen kräftigen Glühwein, der die Gemüter erwärmte.
Im Bootshaus angekommen, wurden neue Pläne geschmiedet. Danke allen fleißigen Helfern!
Die Eisfahrt 2010 findet am 17. Januar statt.


15 Februar 2009
01 März 2009
Bezirkssportlerehrung in Wickede
Wollte noch kurz von gestern Abend berichten:
Der KC Wickede hatte zur Bezirksehrung der Saison 2008 eingeladen. Wir haben dabei den 3. Platz in der Vereinswertung belegt! Auf den Plätzen 1 und 2 landeten der KC Wickede und der KC Fröndenberg. Der 3. Platz war seit vielen Jahren "reserviert" für den KC Menden. In der letzten Saison ist es uns nun gelungen, einmal für Abwechslung zu sorgen. Dafür durften wir Glückwünsche, eine Urkunde und ein Fläschchen Wein* entgegen nehmen.
Weiter so! Wir haben schließlich in dieser Saison unseren Rang zu verteidigen!
*wurde leider an Ort und Stelle trocken gelegt...
09 März 2009
Wildwasser im Sauerland
und kaum einer merkt es
Durch die enormen Regenfälle der letzten Zeit wurden wir regelrecht gezwungen, in´s Sauerland zu fahren. Am Sonntag, 01. März lockte die Wenne mit einem traumhaften Pegelstand. So befuhren Louise, Frank und ich diesen Bach von Niederberndorf bis Berge, begleitet von Kanuten aus Krefeld und Dortmund. Das Stück oberhalb von Frielinghausen hatten wir schon sehr lange nicht mehr befahren. Viele Baumhindernisse und niedrige Stege forderten höchste Konzentration bei allen Beteiligten. Ab Bremke gab es keine besonderen Schwierigkeiten und so beendeten wir die Fahrt nach rund 20 km. Bemerken möchte ich noch, daß das Wehr in Oberberge jetzt völlig beseitigt wurde. Die Umfahrung auf der rechten Seite, die mit der schönen Walze am Anfang, wurde auch eingeebnet. Hier gibt es also keine Schwierigkeiten mehr! Ach ja, das Wetter war wirklich frühlingshaft.
Am 08. März versprach der Hönne-Pegel 130 cm. So waren wir schon wieder gezwungen, die Ausrüstung zu packen und nach Balve zu fahren. Zeitgleich mit uns (Frank und mir) starteten 5 Kameraden vom KKU und wir vereinbarten zusammen zu bleiben. Am Kalkwerk zeigte der Pegel mehr als 50 cm und dieser Wasserstand erwies sich als traumhaft. Da keine Sonne durch die Wolken blickte, hielten wir uns nirgends lange auf und rechtzeitig zu Muttis Kaffee waren wir wieder zu Hause.
Schade, daß kaum jemand soviel Gefallen an dieser Sportart hat, wie Frank, Louise und ich.
16 März 2009
Helden
Booohhh ehh, einfach krass euch zuzusehen.
Wenn andere noch an der Bettdecke schnuppern, steht ihr schon im eisigen Wind und trotzt der winterlichen Kälte.

Aus euren Augen blitzt Entschlossenheit und Todesmut. Es gibt kein zurück, raus aus den wärmenden Klamotten, rein in den engen Neopren, den Kopf schützen mit Underhelmetcap, drüber den harten Hut. Das Adrinalin steigt, der Bach rauscht- Hochwasser. Jeder vernünftige Mensch zieht zurück, ihr nicht. Es geht los, der Wasserstrom zieht euch in den Bann. Dann der erste Vossen, ich höre die Guideorder: "Midline down".

Ich denke, wird das gut gehen, wie soll der ungleiche Kampf zwischen dem Rücklauf und dem kleinen Paddel enden. Focusiert auf die Herrausforderung kommt der Erste. Aus seinem Blick spricht der Kampfeswille. Jawohl so besiegt man die Naturgewalten, meine Hände sind schon beim Zusehen feucht. Ihr schafft es alle! So geht es weiter und weiter, ihr erlahmt nicht, egal was folgt.
Ich warte am Ziel, der Blick hellt auf- geschafft. Kein Beifall von Brücke, ihr könnt auch still genießen.

Mit letzten Anstrengungen werden die Boote aus dem Wasser geborgen, bevor ihr Schutz in den wärmenden Klamotten sucht. Kraftgebeugt sieht man euch die Anstrengung an.
Ich finde keine Erklärung für solch ein Tun, ich weiß nur, ihr müßt euren Sport mit ganzem Herzblut lieben.
Euer Shuttlebunny
31 März 2009
Montags abends rückwärts zählen
Sommerpause für das Hallentraining
"8, 7, 6, 5, 4, 10, 9, 8, 7, ..."
Was sich hier so anhört, als wenn jemand nicht wirklich zählen kann, ist nur die Ausdehnung unserer Bauchmuskelübung ("... und halten - und anhocken - und kreisen - und scheren - und halten ..."). Auch bei den Liegestützen kam der Countdown schon mal durcheinander...
Jetzt ist leider erst mal Pause, bis nach den Herbstferien. Dann werden wir wieder die Möglichkeit haben uns in der Halle der Nordschule fit zu halten und auf die Ski-Urlaube vorzubereiten. Ob Laufen, Scherenschritte, Entengang, Sprungübungen, Skipping, Dehnen, Bauchmuskeltraining, Rückenübungen, Skigymnastik, für jeden ist was dabei.
Mir hat es auf jeden Fall was gebracht: Mehr Kraft für die langen Schussfahrten in Klosters, und vor allem Spaß, jeden Montag Abend.
Danke vor allem an Steffen, der auch bei geringer Teilnehmerzahl unermüdlich mit uns trainierte und zählte!
Also, ab Herbst geht es weiter mit dem Montags-Hallentraining, dann können wir das mit dem Zählen weiter üben...
01 April 2009
Frohe Ostern!
15 April 2009
KVH @ KCG Köln
Ostern am Rhein
Unsere Ostertour nach Kölle:
Gründonnerstag war der Anreisetag für Ulla & Willi, Nele & Andi, Sandra & Thomas, Max & Britta & Stefan, Frauke & Martin, und mich. Wie schon bei den letzten Besuchen bei den Grün-Gelben wurden wir freundlichst aufgenommen und konnten uns auf dem Sportgelände ausbreiten. Bei türkischen Würstchen, Soleiern, verschiedenen Antipasti, Feuer, Bier, Pastis (und man trinkt ihn DOCH mit Wasser... ) und anderen Leckereien planten wir die Fahrt für...

Karfreitag: Zusammen mit Stefan`s Mutter Anne sind wir bei super Wetter von Oberkassel nach Rodenkirchen gepaddelt. Beim Bund hätte man Sommer befohlen, kurze Ärmel & Sonnenbrillen waren schon Pflicht, Sonnencreme war auch von Vorteil.



Relativ schnell erreichten wir unseren Zeltplatz, um dann die Autos zu holen, zu duschen, sich stadtfein zu kleiden, um die Brauhaus-Tour zu machen. Hierbei stiessen noch Freunde aus Holzwickede und Köln zu uns. Ein Erlebnis: Bei frühsommerlichen Temperaturen rein ins Brauhaus, Geschichten zur Geschichte des Kölsch hören, Kölsch trinken (oder auch einatmen... ), ins nächste Brauhaus, Ihr könnt es Euch denken... Der Tag fand dann seinen Abschluss in der Malzmühle mit Essen, Trinken und Unterhaltung mit dem vielleicht derbsten Köbes von Köln, ein weiteres Highlight. Dort in der Malzmühle planten wir dann auch die Fahrt für


Samstag: Mit Verstärkung durch Beate paddelten wir die Sülz ab Mittelsteg. Der knappe Pegel reichte aus, um (wieder bei TOP-WETTER) den Ausstieg in Lohmar zu erreichen, eine sehr schöne Tour mit dem (unbedingt einzuhaltenden) Abschluss im Fährhaus in Lohmar.


Wieder zurück am Zeltplatz konnten auch die paar Regentropfen im Laufe des Abends unser Grillfest nicht stören. Gestört hat später in der Nacht auch nicht der Osterhase, denn am
Ostersonntag fanden wir erst einmal Überraschungen in den Vor-Zelten... Nach dem Frühstück schnell in die Autos, ab nach Eitorf und dann die Sieg runter nach Hennef. Und auch hier wieder gutes Wetter und der Pegel reichte für eine gute Fahrt. Im Biergarten Sieglinde in Hennef verkürzten wir die Wartezeit auf die Autos. Auf dem Zeltplatz gab es dann Kaffee und leckeren Kuchen, später feierten wir bei Himmel & Erde & Blutwurst in die Geburtstage von Ulla und Britta rein.
Ostermontag: Na ja, mit weniger als 100 km wollte man ja doch nicht nach Hause... Zu sechst haben wir uns noch mal auf den Weg gemacht, auf den Rhein, bis Monheim. An diesem Tag bot sich ein ganz anderes Bild: Nebel, auch später viel Dunst, die Sonne wollte nicht so richtig, wenig Wellen... Mit drei Zweiern waren wir aber gut unterwegs und hatten eine gelungene Abschlusstour.


Alles in allem war es ein super Wochenende mit schönen Paddeltouren, lustigen Zeltlatz-Abenden am Feuer und obendrauf kam noch das gute Wetter. Alles richtig gemacht...
06 Mai 2009
Am 1. Mai in Oedelsheim
...von verpassten Pokalen, Kirschenköniginnen + Maratonis
|