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Tagebuch

Einträge : Kategorie [ Ferne Ufer ]
Berichte und Geschichten von Exkursionen und Reisen

13 April
2004

Ostern 2004 an der Ardèche

Ardèche

Eine kleine Gruppe von Aktiven traf sich in diesem Jahr in Vallon Pont d´Arc. Dieser Ort, ca. 200 km südlich von Lyon, ist zu Ostern Sammelpunkt für viele, vielleicht tausende, Kanuten. Die Pegelstände hatten uns neugierig gemacht. Soviel Wasser hatten wir in den letzten beiden Jahren nicht vorgefunden. Deshalb standen in diesem Jahr die oberen Abschnitte der Beaume, Drobie und des Chassezacs auf dem Programm. Auch die berühmte Schluchtstrecke der Ardèche wurde zweimal befahren.
Waren bei niedrigen Wasserständen zahlreiche Hindernisse zu umfahren, so wurden diesmal viele davon einfach überspült. Selbst der berühmte "Bademeister", ein Felsen in der Ardècheschlucht versank einfach in den Fluten. Immerhin ragt dieser Felsen bei normalem Wasserstand rund 2 bis 2,5 m hoch hinaus.



Da in der ganzen Woche das Wetter gut war, kam auch keine schlechte Stimmung auf. Ein Tag wurde für einen Ausflug in Richtung Zentralmassiv genutzt. Dabei wurde die Gegend weit oberhalb der Einsatzstelle an der Drobie erkundet. Der Weg führte bis auf knapp 1000 Höhenmeter, die einem Radfahrer anscheinend keine Schwierigkeiten bereiteten. Diese Landschaft ist sehr gering besiedelt. Allerdings lassen viele Renovierungen und Neubauten auf einen Aufschwung schließen. Auffällig an der Bauweise der Häuser ist die Verwendung der in der Umgebung reichlich vorkommenden Natursteine. Kaum verputzte Fassaden oder bunte Anstriche ziehen die Blicke auf sich. Allein die Architektur weiß zu begeistern.

Nach rund 10 Tagen im Süden ging es wieder heimwärts. Gut, daß in der Heimat das Wetter sich den Urlaubsverhältnissen angepaßt hatte. So zeigt es sich wieder: "In der Heimat ist es doch am schönsten"


Autor azorn um 13:00 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
20 Mai
2004

205 km auf der Lippe

Paderborn/Sande bis Wesel

Dieses Jahr haben wir uns für unsere Gepäcktour die Lippe ausgesucht. Mit vier Booten auf der 1. Etappe ging's los. Die drei Kanadier waren ordentlich beladen und hatten Wesel als Ziel. Andy hat uns nur auf der ersten, dafür aber längsten Etappe begleiten können.

Glücklicherweise haben ihm Freunde und Verwandte Paddel und Auto-Schlüssel hinterhergefahren. Andy hatte am wenigsten Gepäck und davon das wichtigste vergessen.


Die obere Lippe zeigt sich gewohnt spritzig und sorgt für ordentlichen Wasserstand - in den Booten.
Gegend Abend, kurz nach acht, dann die Ankunft beim TV Beckum. 71 km der ersten Etappe geschafft.

Die 2. Etappe endet kurz hinter Lünen. Die jetzt stark industriell geprägte Landschaft des Ruhrgebietes scheint dennoch sehr verträumt und malerisch. Die Wetterkulisse hat natürlich deutlich dazu beigetragen.
Eine Umtragetragestelle beim Ruderclub Hamm kann durch Treideln in einem Entwässerungskanal gut entschärft werden. Der Tag hat uns gute 50km näher ans Ziel gebracht.

Auf der 3. Etappe, die in der Nähe von Dorsten endete, hat das Wetter nicht mehr so sehr gut mitgespielt und uns Gegenwind und ein paar kräftige Schauer gebracht. Leicht angefroren haben wir dann das Nachtlager aufgeschlagen.

Der letzte Tag konnte jetzt wieder bei schönem Wetter durchgeackert werden. Nochmal gute 40km bis Wesel und die Strapazen haben ein Ende.

Hier die restlichen Bilder.


Autor kstrieder um 22:00 | Kommentare (4) | TrackBacks (0)
01 Juni
2004

Jugendfahrt auf der Ruhr

Jugendfahrt 2004

Die Jugendfahrt 2004 führte uns dieses mal durch das
Ruhrgebiet.
Wir wollten eine Gepäcktour auf der Ruhr vom Bootshaus in
Dellwig bis kurz vor die Mündung in den Rhein unternehmen
Die Organisation der Fahrt lag ganz in der Hand der Jugend.

Aufgrund der Baumaßnahmen an der Ruhr vor Villigst konnten wir erst nach dem Wehr in Villigst in die Boote steigen.

Die erste Station nach 9 Km war ein Campingplatz am Hengsteysee. Dort mussten wir unsere Boote einige Höhenmeter bis zu unserer Zeltwiese tragen, was uns einiges an Kondition abverlangte.

Am nächsten Tag ging es dann 34 Km über den Hengsteysee, den Harkordsee bis zum KC Bochum, wo wir sehr nett aufgenommen wurden. An dieser Stelle noch einen schönen Dank an den KC Bochum.

Diese Strecke stellte sich mit seinen zahlreichen, unbefahrbaren Wehren als sehr anstrengend heraus. Jedes Wehr musste mühsam umtragen werden, wobei die Boote mit dem kompletten Gepäck zum Teil bis zu 200 m getragen werden mussten.

Nach einer Fahrzeit von 8 Stunden hatten wir jedoch das Ziel erreicht und nach einer Pizza im Ort, gingen wir früh in die Zelte.

Die folgende Strecke ging dann am nächsten Tag vom KC Bochum über Witten, Essen und dem Baldeneysee bis zum SC Kettwig. Dieses Stück ist zum Glück fast durchgängig befahrbar. Nur ein Wehr musste umtragen werden. Alle anderen Wehre konnte über Bootsrutschen befahren werden.

Bei den sommerlichen Temperaturen war das ein Vergnügen, auch wenn so mancher Liter Wasser in die Boote schwappte.

So erreichten wir nach 38 Km und 8 Stunden den SC Kettwig. Von hier aus noch einen besonderen Dank an alle Mitglieder vom SC Kettwig, die uns so herzlich empfangen haben. So etwas erlebt man selten, vielen Dank.

Am Abend ging es dann kurz in den sehr schönen Ortskern von Kettwig, bevor wir es uns vor den Zelten gemütlich machten.
Der letzte Tag fing leider mit Regen an, der jedoch recht früh wieder aufhörte. Auch die Temperaturen waren stark gesunken. So machten wir uns auf die letzten 10 Km bis nach Mühlheim. Dort wurden wir von den Sportskameraden Kai, Udo und Wolfgang abgeholt.

Auch hier noch einen herzlichen Dank für das Abholen.

Leider ging damit wieder ein langes Wochenende vorbei. Im nächsten Jahr gibt es vielleicht wieder eine Gepäckfahrt, dann jedoch auf einem Fluss, der auch fließt und nicht so viele Wehre hat. Z.B. Weser??

Die gesamten Bilder der Tour sind hier zu finden.


Autor fscherding um 22:15 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
04 Juni
2004

O E D E L S H E I M im Frühjahr 2004

Pfingsten an der Weser

In diesem Jahr hatte der Hoffmannclan einen Spion in seinen Reihen. Schließlich galt es aufzuklären, ob denn tatsächlich auf der Weser gepaddelt wird oder nur die Strecke Gimte-Oedelsheim in rund 8 Stunden, mit genügend „Treibstoff“ ausgestattet, befahren wird. Auch Stuti fand den Weg zur Weser.
Um es vorwegzunehmen, es wird gepaddelt. Und Ausreden lässt das Familienoberhaupt Willi nicht gelten.
In diesem Jahr starteten wir mit dem Klassiker Hannoversch-Münden, Weserstein bis Oedelsheim. Die 25 km führen bekanntermaßen durch eine beschauliche Gegend mit schönen Dörfern. Vorbei an Schafwiesen, Campingplätzen und der unter Gläubigen bekannten Abtei Bursfelde.
„Wenn der KVH nicht zum Bezirk kommt, kommt der Bezirk zum KVH.“ So der stellvertretende Bezirkswanderwart Peter Kneiphof. So ließ es sich fast nicht vermeiden, sonntags an der Bezirksfahrt teilzunehmen. So war der KVH bei dieser gut besuchten Veranstaltung mit 9 Aktiven beteiligt.
Zum guten Schluss stand noch einmal die Strecke von Gimte bis zu den Wohnwagen auf dem Programm. Die Fulda noch davor wollte kaum einer noch fahren. Schließlich war Abreisetag.

Kurzum. Der Hoffmannclan versteht es, sich und seine Gäste gut zu verpflegen, was üblicherweise an einer langen Tafel geschieht.
Abends geht es bis in die tiefe Nacht. Da haben fleißige Kanuten viel zu erzählen.

Bilder siehe hier: http://unsere.pixelboxx.de/ska/mappe/7791


Autor azorn um 10:00 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
13 Juni
2004

Schnellboote auf der Weser

Ödelsheim III

Hey Frank: das war kein Sturm, das war der Fahrtwind!


Autor kstrieder um 17:27 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
14 August
2004

Sommerurlaub Lienz 2004

Paddler sind aus Österreich zurück. Nach nunmehr drei Wochen Urlaub in Lienz sind auch die letzten Kanuten
wieder zurück. 1561 km wurden im besten Wildwasser zurückgelegt.












Herrliches Wasser auf der Gail, Lieser, Möll, Drau und wuchtiges Gletscherwasser auf der Isel luden fast jeden Tag zum Spielen ein.














Aber nicht nur paddeln gehörte ins Programm.














Ausflüge wurden nach Italien und auf den Großglockner gemacht.














Auch die Gastronomie in und um Lienz überzeugte.
Zum Schluß bleibt nur zu sagen: "Schade, wieder ein schöner gelungener Urlaub zu Ende".



Autor dschumann um 14:55 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
25 Oktober
2004

Indian Summer auf der Weser

Fulda & Weser

Die letzten Sonnenstrahlen und warmen Abende dieses Herbstes nutzend, haben wir mit einer Gruppe von acht Erwachsenen, 3 Kindern und einem Hund eine Gepäckfahrt durchs goldene Weserbergland gefahren.

Irgendwie macht die Gegend um Ödelsheim, knapp 25 km nach Start in Hannoversch Münden, seinem Namen alle Ehre: Leon hat die Augen nicht aufbehalten können.

Kurz vor Bad Karlshafen, dem Etappenziel des ersten Tages, dann der obligatorische Gegendwind. Angekommen dann: Windstille. Typisch. Der dortige Gasthof Kaiser-Wilhelm hat das Abendessen mit einer Happy-Hour abgerundet: zwei Getränke zum Preis von einem.

Der Sonntag verwöhnt uns mit strahlendem Sonnenschein und endlich trifft man auch zwei weitere Paddler. Die allerdings eher in Sonntagsfahrer-Laune direkt an einem Gasthof.


Autor kstrieder um 18:19 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
09 April
2005

Ostern an der Ardéche

In diesem Jahr fanden 7 Kanuten den Weg nach Roums, einer kleinen Stadt im französischen Zentralmassiv.
Hier wollten sie, natürlich die Ardèche, den Chassezac, die Beaume, die Drobie und andere Bäche in der näheren Umgebung befahren. Aber wie das so ist: Ist das Wetter gut, fehlt das nötige Wasser, da in dieser Gegend keine Gletscher für eine guten Pegel sorgen.
In den gut zehn Tagen blieb es also bei einigen Fahrten auf der Ardèche. Selbstverständlich mit einer Befahrung der legendären Schlucht.
Bei diesen niedrigen Wasserständen waren technische Qualitäten gefragt und Kenterungen blieben aus.
In der verbleibenden Zeit wurde wieder ausgiebig die Umgebung erkundet. So stand eine Besichtigung einer
der vielen Grotten auf dem Programm. Die erkundete Tropfsteinhöhle von Orgnac führte uns bis 120 m unter
die Erde und beeindruckte durch vielgestaltige Formationen der Tropfsteingebilde. Auch die Lichtspiele und
Musikvorführung begeisterte alle Besucher. Ging der Weg hinein in die Höhle über unzählige Stufen, war der
Rückweg an das Tageslicht sehr komfortabel mittels Aufzug. Seit dem 08. Juli 2000 hat die Höhle die
Klassifizierung „Grand Site de France“ (einer der schönsten Plätze Frankreichs).

Eine inzwischen beliebte Freizeitgestaltung ist die Erkundung von Cafés, die auch in diesem Jahr zum
Tagesablauf gehörte.

Am letzten Abend vor der Abreise besuchten wir gemeinsam ein kleines Restaurant in La Beaume, das durch
eine kleine Speisekarte aufgefallen war.
Unsere Speiseauswahl fiel auf ein Menü aus Sauerkraut in Blätterteig und einer Art Zwiebelkuchen mit Salatgarnitur und einer Auswahl aus Dauer- und Frischwurst, sowie einem leckeren Rotwein aus der Region. Ein Dessert gehörte auch zum Angebot. Und das alles zu 10,00 Euro. Wer hätte so etwas gedacht.


Natürlich verkehrten wir nicht nur in den Restaurants, nein auch direkt am Pont d´Arc und auf dem Campingplatz "Peyroche" wurde auf unseren Hobo - Kochern das Essen zubereitet.


Besonders erwähnenswert sind die gemieteten Bungalows, die eine Anreise mit eigener Unterkunft nicht mehr lohnenswert machen.


Da auch An- und Abreise ohne Zwischenfall blieben, war die Reise nach Frankreich wieder ein voller Erfolg.


Autor Detlef und Andreas um 21:24 | Kommentare (6) | TrackBacks (0)
16 Mai
2005

Pfingsten auf der Sauer

Kurzbericht - lange Version folgt

Eigentlich hat der Wetterbericht nur eines beständig angekündigt: Unbeständigkeit. Und so hat uns am Anreise-Samstag Luxemburg feucht begrüsst. Statt der geplanten Strecke Ettelbrück bis Diekirch haben wir den Komfort der PKWs genutzt um uns gleich nach Diekirch zu bringen und dort ganz entspannt im Regen die Zelte aufzuschlagen. Statt Grillen am Lagerfeuer, Feu-de-bois-Pizza im malerischen Diekirch.
Sonntag morgen dann: strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen. Dazu leichter Rückenwind und eine ordentliche Fliessgeschwindigkeit bei einem Wasserstand von knapp 105cm (Pegel Bollendorf). Ohne Schwierigkeiten oder Umtragestellen erreicht die vollbepackte Truppe von drei Schwerlastkähnen (sprich: Solo-Kanadiern) und einem leichtfüssigen Zweierkajak das geplante Ziel Bollendorf nicht sondern fährt gleich 7km weiter bis nach Echternacherbrück.
Auch am Pfingstmontag meint es das Wetter sehr gut mit uns und legt noch ein paar Grad drauf. Die nun restlichen 4km bis Minden sind in kurzer Zeit abgepaddelt.
Die staufreie Abreise bei strahlendem Sonnenschein macht den Kurzurlaub perfekt.


Autor kstrieder um 02:00 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)
17 Mai
2005

Ödelsheim-Tours 2005

Hier die Zusammenfassung der diesjährigen Ödelsheim-Reisen:

Da das lange Himmelfahrt-Wochendende so ziemlich ins Wasser gefallen ist (Wetterbericht siehe Ems-Tour: der Dauerregen wurde nur durch gelegentliche leichte Schauer unterbrochen...) wurden ersatzweise andere Schwerpunkte gesucht - und gefunden: ein Besuch des Badeparadieses "Eiswiese" in Göttingen, ein Zeltfest mit Live-Musik auf dem Campingplatz (mit Tanz!!!). Dennoch gab es einige Unerschrockene, die keinen Paddeltag ausließen. Doch - einzig am Vatertag - war eine kleine, sonnige Biergarten-Paddelpause in Bursfelde möglich.




An Pfingsten sah die Welt schon bunter aus: mit Spitzen-Paddler-Beteiligung von 26 Aktiven konnte am Samstag die Weser vom berühmten Weserstein bis zum Campingplatz Ödelsheim befahren werden. Allerdings zog dann schon nach kurzer Zeit Petrus (genannt Gießbert) wieder einen Schlussstrich unter all das gemütliche Treiben und die Hoffnung auf eine Open-Air-Pause in Hemeln.


Am Sonntag dann eine leuchtend gelbe Scheibe am blauen Himmelszelt: Die Sonne! (einige hatten ihren Namen vergessen). Es ging zur Diemel und zur Weser - bei Traumwasserständen kam ein leichter Geschwindigkeitsrausch auf - da machte es gar nichts, dass der ein oder andere sein Paddel vergaß!
Gleich am Start auf der Diemel fehlte unseren Jugendlichen der Regen. Nur so erklärt sich, warum alle gleich die Eskimorolle ausprobierten. Oder war es schon die Vorbereitung auf das Wildwasser im Sommer?
Mehrere kleine Wehre erhöhten den Puls unserer Neulinge, die alle ohne Probleme hinuntergeleitet wurden. Hier könnte man noch anmerken, dass unser Udo, beim Ausstieg zur Kaffeetafel in Hemeln, ins Wasser gefallen ist. Leider hat er dafür keine Erklärung und von uns hat es keiner gesehen.
Aber zurück zur Diemel. Selbstverständlich darf an Sonnentagen keine Pause mit leckerem Kaffee und Kuchen fehlen. Schließlich hat man ja Urlaub! So wurde bei Karl F. eingekehrt. Karl F. ist Künstler und hat in seinem Bauernhaus auch eine kleine Restauration.

Am Abend gab es bohrmaschinengeschnetzelte Reibekuchen mit Apfelmus für alle! Ruckzuck waren 20 Liter Masse für Reibekuchen hergestellt. Das Rezept kann gern bei uns abgerufen werden. Das reichte auch für den ganzen Abend und andere Leckereien mussten wieder eingepackt werden.
Auch der Pfingstmontag brachte nochmal T-Shirt-Wetter, so dass nochmals die gesamte Mannschaft auf die Weser ging. So ließen wir uns noch einmal nach Gimte bringen. Bei herrlichstem Wetter ging die Fahrt schnell zu Ende. Irgendwie ist am Abreisetag die beschauliche Ruhe weg und so zogen die ersten Gespanne gleich nach Öffnen des Schlagbaumes gen Heimat. Ich glaube, es saßen "Ruheständler" im Auto. Bei Christoph haben wir gleich die Plätze für das nächste Jahr bestellt. Eine schriftliche Reservierungsbestätigung ist nicht nötig, wir sind schon Stammgäste.

Alles in Allem eine Suuuuperfahrt - nur schade dass Pfingstdienstag wieder ein ganz normaler Arbeitstag ist...

Als sensationell sei hier noch erwähnt: Das Sanitär-Gebäude am Campingplatz "Campen am Fluss" wurde im vergangenen Jahr renoviert und hat jetzt echten Wohlfühl-Charakter! Auch der Service auf dem Platz sucht seinesgleichen: im Viertel-Stunden-Takt gibt es morgens ofenwarme Brötchen und die Betreuung durch das Campingplatz-Team grenzt an Mutterliebe!
Wenn auch andere Urlauber einmal nach Ödelsheim wollen, hier nochmal die Adresse: www.campen-am-fluss.de


Autor Frauke und Andi um 21:23 | Kommentare (2) | TrackBacks (0)
30 Mai
2005

Paddlerherz was willst du mehr....

Wenn es monatelang schneit, viel Schnee bis in den Mai liegt und dann auf einmal Petrus uns 30°C beschehrt, findest du Alles, was du für ein super Wochenende in den Alpen brauchst:
Strahlend blauer Himmel, weiße Berge, blühende Wiesen und Wasser ohne Ende. Aus allen Richtungen strömte das Schmelzwasser den Bächen entgegen. Die st. Salza war so eine richtige Wonne. Von der Klause ging es Richtung Wildalpen über kleine Schwelle bevor sich der Camingplatzschwall durch ein lautes Getöse ankündigte.
Leicht zu Fahren, denn der Block nach dem Schwall war total überspühlt, ging es gen Fachwerk. Hier traf ich vier nette Kajakfreunde aus Bayern, denen ich mich gern anschloß. Im Lawinenschwall war so viel Wasser, daß man ohne Kehrwasser, einfach durchfahren konnte. Viel zu schnell kam das Paradies in Sicht, denn kurz danach war dieses Vergnügen schon zu Ende.
Sonntag dann die Saalach, gleiches Bild, gleicher Wasserstand. Allein setzte ich in Saalfelden ein um Kilometer bis nach St. Martin zu fressen. Dann die schöne Strecke bis nach Lofer. Nach einer kurzen Pause, gings zur Einsatzstelle nach Au. Gemeinsam mit 4 Böhmen, die in einem Gummiboot ihr Glück versuchten, startete ich. Gewaltig viel Wasser, kurz nach der Brücke ging es ohne Berührung den ersten Schwall hinunter. Die anschließende Blockstelle konnte ich rechts kneifen. Das Wasser kochte ganz schön, volle Konzentration, denn nach kurzer Zeit wird es eng. Die Tschechen schießen gegen einen Block und drehen sich. Ich wähle den Weg links, es geht super. Ich muß feststellen, daß im Sommer diese Stelle viel schwerer zu fahren ist. Weiter geht es nach Unken und Schneizelsreuth, jeder Schwall ein Genuß und ein bischen Wehmut, denn viel zu schnell geht so ein Wochenende zu Ende.
Abgerundet wurde dieses Alpen-Highlight mit einer 60 km langen Mountainbiketour rund um die Reiteralp. Zeitiges Aufstehen lohnt sich, denn der Weg nach Hirschbichl ist sehr steil und schweißtreibend.


Autor rdoering um 09:05 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
16 Juni
2005

Hamburger Abendspazierfahrt

Lange haben wir gewartet! Heute am 15. Juni ist endlich der Sommer in Hamburg eingekehrt. Das beste Wetter um am Abend Alster und Kanäle zu paddeln. Thomas, seit einem halben Jahr "Neuhamburger", war auch schnell begeistert, seine ersten Paddelversuche mit mir zu unternehmen.
Vom Bootshaus des VfL ging es den Goldbeck hinunter Richtung Alster. Schon bald hatte man den Eindruck, daß ganz Hamburg auf dem Wasser war. Boot an Boot kam uns entgegen. Thomas stellte sich erstaunlich gut an, das Boot lief nach 1000m schon straff gerade aus. Unter schattigen Blätterdächern paddelten wir ruhig durch den Abend. Bald war die Idylle vorüber. Auf der Alster angelangt wurde es hektisch, von vorn Ruderboote aufgereiht, wie nach dem Start eines WM-Laufes, von hinten kamen zwei Drachenboote angetrommelt. Auch auf der Außenalster war Vorsicht geboten, denn zu den Ruderern, den Paddlern kamen nun noch die Segler dazu. An so einem Abend ist alles unterwegs, denn in Hamburg kann keiner sagen, ob morgen wieder solches Wetter ist.
Schnell war die Zeit vergangen als wir wieder am Bootshaus anlandeten. Ich hoffe auf noch viele "Schönwetterabende" in Hamburg, denn wo kann man sonst so schön durch eine Stadt paddeln?


Autor rdoering um 21:20 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
17 Juli
2005

Mit dem Kanu durch Alaska

Teil 1





Am 09.06.2005 war es endlich soweit, wir, das sind Wolfgang Schwarzer (KC Wickede), Andreas Zorn und Detlef Schumann (beide KV Holzwickede), starteten Richtung Alaska. Via Frankfurt ging es nach Whitehorse in Kanada. Dort wurden wir am Flugplatz schon von Torsten Eder von Nature Tours of Yukon erwartet.
Sofort ging es los. Die eingelagerten Boote wurden auf das Autodach geladen, anschließend ging es für eine Nacht ins Hotel. Abends nochmal gemütlich Essen gehen. Am nächsten morgen ca. 280 Meilen mit dem Auto auf dem Alaska Highway nach Alaska. Dort ging es kurz hinter Beever Creek über die Grenze nach Alaska.




Schon nach ca. 1 km kam der Scottie Creek. Ein Blick, der Bach hat genug Wasser. Die Boote wurden sofort abgeladen. Kaum lag die Ausrüstung rund um unsere Boote, war Torsten auch schon wieder auf dem Rückweg nach Whitehorse. Riesige Mengen Ausrüstung lag zwischen den Booten, aber was soll´s, es musste alles mit. Nach knapp einer Stunde war alles Wasserdicht verpackt, die Boote waren bereit. Wir auch. Das Abenteuer konnte beginnen.






Leider fing es auch sofort nach ein paar Kurven an. Die ersten Baumhindernisse tauchten vor uns auf. Mühsam wurden die schwer beladenen Booten darüber hinweg gehoben. Dies wiederholte sich an diesem Nachmittag noch mehrmals.

Diese Mühen wurden aber durch eine grandiose Landschaft entschädigt. Überall Weißkopfseeadler. Nach 28 km kam dann der Chisana River. Dort angelangt wurde die erste Insel als Camp in Besitz genommen. In absoluter Ruhe, nur durch Wassergeräusche und Vogelgezwitscher, verbrachten wir unsere erste Nacht in Alaska.


Am nächsten morgen wurden die Boote wieder mühsam beladen. Mit sehr flotter Strömung ging es dann die nächsten zwei Tage Richtung Tanana River, den wir dann nach einem ausgedehnten Flußdelta erreichten. Genau wie der Chisana River, war auch der Tanana River eiskalt und sehr trüb. Nach 212 km sahen wir dann ein weißes Band bis an den Fluß heran kommen. Hat da wer eine riesige Plane gespannt? Oder hatte da einer Salz abgelagert? Lange Zeit Ratlosigkeit. Doch was wir als Plane oder Salzablagerung gesehen hatten, entpuppte sich als Eisband, welches sich im Robertson River bis an den Tanana heranschob.

Neben dem Robertson River, dem Johnson River brachte der Delta River, bei km 401, gewaltige Wassermassen, sodass der Tanana sich mittlerweile auf mehr als das doppelte verbreitert hat.
Gerade auf den ersten 400 km sahen wir teilweise bis zu 10 Elche am Tag, die Weißkopfseeadler zählten wir schon gar nicht mehr. Sie hatte ihre Horste alle paar Kilometer in den Baumkronen.
Am 19.06.2005 war es dann soweit. Der erste Tag ohne paddeln. Morgens aus dem Zelt geguckt, puh, Regen. Das Wasser stieg immer mehr. Wir entschloßen uns, an diesem Tag wird nicht gepaddelt, wir bleiben in den Zelten. Dies war auch der einzige Tag an dem wir nicht paddelten. Am nächsten Tag wurde Fairbanks erreicht. Ein kleiner Fußmarsch (zum Glück nahm uns das erste Auto mit in die Stadt) und wir haben unsere Vorräte im Supermarkt ergänzen können. Doch bevor es zu den Booten zurück ging, wurde erst mal ein Steak verzehrt.
Aufgrund des gestiegenen Wasserstandes, viel es immer schwerer Mückenfreie Inseln zu finden. Wir waren gezwungen, das erste Mal auf Festland zu campieren. Dazu suchten wir uns eine Cabin aus. Hier hatten wir das erste mal fließend Wasser aus einer Schwengelpumpe. Auch Sessel und Couch fanden sich unter einer nicht mehr ganz dichten LKW-Plane.




Hier noch ein Paar Bilder.

Fortsetzung folgt.

Andreas und Detlef


Autor Detlef und Andreas um 17:41 | Kommentare (4) | TrackBacks (0)

Kochen in Alaska

Mit Kanu und Hobo Ofen quer durch Alaska






Auf unserer diesjährigen Alaska Paddeltour wurde jeden Abend gekocht. Allerdings unterschieden sich die Kocher gewaltig.

Während Andreas und Wolfgang mit einem Coleman Benzinkocher ihre Verpflegung zubereiteten, nutzte ich einen, klein zerlegbaren, Hobo Ofen und bei schlechtem Wetter (welches wir zum Glück fasst gar nicht hatten) einen Trangia Sturmkocher. Wobei der Vorteil eindeutig bei dem Hobo Kocher lag.
1. erwog nur ca. 800 gr,
2. er nahm, da er zerlegbar ist, kaum Platz ein,
3. Brennstoff brauchte nicht mitgeführt zu werden.



Auch beim kochen war der Hobo Ofen um einiges schneller, als z.B. der Benzinkocher. Auf jeder noch so kleinen Sandinsel, auf denen wir vorzugsweise unsere Camps aufbauten, lag genügend Holz herum. Teilweise war es schon so klein, das man es nur aufsammeln musste. Manchmal kam auch die kleine, aber feine Handsäge von Fiskars zum Einsatz.


In einigem Camps hatten wir auch fleißige Helfer. Die Biber! Mit ihren scharfen Zähnen fällen sie die
Bäume, um an die Rinde und an die zarten Triebe zu kommen. Für mich blieben die großen abgenagten Splitter zurück. Für den Hobo Ofen die ideale Befeuerung.


Für den Benzinkocher gab es überall die Galonen Coleman Fuell zu kaufen. Leider nahmen sie in unseren Wildwasserbooten, der Marke Prijon Taifun, viel Platz ein.



Für den Trangia Sturmkocher fanden wir nach einer kurzen Suche in der Tapeten- und Farbenecke eines Non Food Geschäftes in Whitehorse eine Literflasche mit Methyl hydrate (99,9 % pure). Dieser Brennstoff brauchte nicht verdünnt zu werden, er rußte nicht, wie das bei unserem Brennspiritus der Fall ist.
Gerne hätten wir auch Bannock gebacken. Doch leider galt auch hier, der Stauraum in unseren Booten war begrenzt. Schweren Herzen mussten wir auf das Mitnehmen von Mehl verzichten.

Alles in allem muss ich für mich sagen: In den letzten 4 Wochen Alaska hab ich 6 Kilo abgenommen!!!

Hier noch ein Paar Bilder mit dem Hobo Kocher.

Hier noch ein Paar Bilder mit dem Trangia Sturmkocher.


Autor Detlef um 17:58 | Kommentare (2) | TrackBacks (0)
05 August
2005

1440 Kilometer mit dem Kanu durch Alaska

Paddeln bis die Schwielen kommen



Nach der letzten Nacht bei der Cabin, jagten uns die Mücken schnell in die Boote. 30 Minuten später tauchte die Eisenbahnbrücke von Nenana vor uns auf. Schnell ans linke Ufer und schon lagen wir im Hafen an Land.



Keine Mücken! Direkt am Hafen ein Restaurant. Wir wurden freudig begrüßt. Schnell hatten wir uns für ein zweites Frühstück entschieden. Es gab Rühreier mit Schinken, Pfannekuchen, Toast und den bisher besten Kaffee. Welch ein Genuss nach tagelangem Frühstück nur mit Vollkorn- bzw. Schinkenbrot.



Nachdem wir gesättigt waren, ging es zur Besichtigung und zum Einkaufen quer durch Nenana. Schon während des Frühstücks hatten wir Postkarten geschrieben, jetzt wurden im Postoffice die passenden Briefmarken erstanden. Auch den Generalstore fanden wir sehr schnell.



Nach fast 3 Stunden ging es dann wieder in die Boote. Sofort nach der ersten Kurve, in Höhe der Einmündung des Nenana River, kamen uns die ersten Schiffe entgegen.




Zwischendurch noch einige Bilder.

Auch die nächste Nacht wurde wieder auf Festland verbracht. Wir kamen nach Old Minto. Das Wetter ist mittlerweile absolut Spitze, nur noch Sonne. Und für uns ganz überraschend, es waren keine Mücken da. Dafür gab es reichlich kleine Mäuse. Es geht am nächsten Morgen mit dem super Wetter wieder los. Langsam wird das Paddeln zäh. Die Fließgeschwindigkeit lässt deutlich nach, dafür wird der Tanana River immer breiter.






Den ganzen Tag sind kaum geeignete Zeltinseln zu finden. Dann abends eine Insel mit Cabin. Leider auch mit tausenden Mücken. Einsprühen ohne Ende. Überall auf der Insel haben die Biber gearbeitet und zahlreiche Bäume gefällt. Ich sammle die sehr trockenen Späne um den Hobo Kocher damit einzuheizen. Es gab ein Höllenfeuer. So schnell wie heute war das Essen noch nie fertig.



Leider fing der nächste Tag nicht so gut an. Andreas verlor beim Einsteigen ins Boot seine Sonnenbrille. War aber auch für den folgenden Tag kein großes Problem. Es regnete den ganzen Tag. Dies sollte ab jetzt der letzte Regentag auf dem Nenana River gewesen sein.

Schon wieder Bilder.

Schon der nächste Tag (mittlerweile schon der 25. Juni) brachte wieder Sonne. Auch der Schiffsverkehr nahm zu. Wir sahen zwei Frachtschiffe. Dann am Nachmittag wurde es laut auf dem Wasser. Ein Bootsrennen. In kurzem Abstand überholten uns Rennboote. Über mehrere Stunden hörten wir immer wieder die Hochgezüchteten Rennmotoren. An diesem Tag haben wir die 1000 km Marke überschritten.



Der Tanana River wird immer breiter, nach 906 km auf ihm, erreichen wir den Yukon River (insgesamt bis hier 1030 km gepaddelt).

Sofort nach der Einmündung in den Yukon River mussten wir diesen queren, um nach Tanana zukommen. Weil Sonntag ist, freuen wir uns schon auf ein großes Steak. Doch leider blieb es nur bei der Vorfreude. Unsere Vorstellung von der Größe des Ortes war leider falsch. Es gab zwar einen Imbiss, nur hatte der leider nicht geöffnet. Dafür öffnete der Generalstore gegen Mittag. Wir hatten bis dahin aber noch genügend Zeit, um unsere Trinkwasservorräte zu ergänzen.



Freundlich wurde uns der Weg zum öffentlichen Wasch- und Badehaus gewiesen. Für einen Quarter bekamen wir dort reichlich frisches Wasser. Im Generalstore wurden wir freundlich begrüßt und bedient. Wir bekamen sogar die Entfernungsangaben für die nächsten Orte. Nachdem wir auch unsere Lebensmittelvorräte ergänzt hatten, ging es wieder aufs Wasser. Die folgenden Kilometer wurden die Mücken durch eine unglaubliche Anzahl von Bremsen (Pferdefliegen) abgelöst.
Beim paddeln auf dem Yukon meinten wir, wir kommen nicht von der Stelle. Unser GPS (Garmin Gecko 101) sagte aber, wir fahren mit 12 km/h.



Fortsetzung folgt.

Detlef


Autor dschumann um 13:40 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
08 August
2005

Paddeln im Münsterland

Die Wald- und Wiesenflüsse im Münsterland haben landschaftlich wirklich reizvolle Seiten.
ADAC-Strassenkarten sind wunderbar für die Handnavigation im Auto zu gebrauchen.

Aber wer kommt auf die Idee mit einer ADAC-Strassenkarte einen Münsterländer Bach von knapp 3m Breite zu befahren?

Fazit: eine Abenteuertour, fernab üblicher Wasserwanderwege, Kraut über und unter Wasser, Hobogrillen auf einer schönen Waldlichtung und erst nach geschätzten 15km kommen wir erst einen Bereich, der vom Flüssführer überhaupt erwähnt wird.

Also, fahren kann man das schon - irgendwie.
Meinjanur.


Autor kstrieder um 00:31 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)
09 August
2005

In Alaska auf dem Yukon

Matsch ohne Ende




In Alaska auf dem Yukon unterwegs


Der erste Versuch nach Tanana eine Insel zum Übernachten zu finden, ging voll daneben.
Bis zu den Knien versanken wir im Matsch. Um wieder ins Wasser zukommen mußten wir uns mit Holzstücken kleine Stege bauen.





Also weiter suchen. 68 Kilometer nach Tanana dann der nächste Versuch anzulanden. Während Andreas und Wolfgang schnell auf der kleinen Insel waren, packte mich wieder das Pech. Wieder bis an die Knie im Schlamm. Trotz allem auf dieser Insel wurden die Zelte aufgeschlagen.
Kurze Zeit später kreiste ein Wasserflugzeug mehrere Male über unserer Insel, bevor es hinter der nächsten größeren Insel wasserte.





Am nächsten Morgen fanden wir einen kleinen glasklaren Bach, welchen wir sofort zum Wasserpumpen nutzten. Auch heute gestaltete sich die Camp-Suche als schwierig.
Bei km 190, auf dem Yukon, erreichten wir Ruby. Ein kleiner Rundgang im Ort und wir hatten sowohl den Store als auch das Wasch- und Duschhaus gefunden. Für das Trinkwasser brauchten wir hier diesmal nichts zu bezahlen.
Vor Ruby sahen wir das bisher größte Fischrad. Direkt nach Ruby dann aber auch die letzten Fischräder. Leider waren sie alle noch nicht in Betrieb.










Der 30. Juni war anfangs durch starken Gegenwind gekennzeichnet. Schon nach 13 km wurde an einem kleinen Bach Mittag gemacht. Schnell waren die vorbereiteten Butterbrote verzehrt, die Wasserflaschen wieder mit frischem Wasser aufgefüllt. Beim in die Boote einsteigen, stellte ich das Fehlen meiner Trinkflasche fest. Am morgen hab ich wohl nicht, wie sonst immer, festgebunden. Pech gehabt.
Aber nicht nur ich hatte heute Pech. Andreas traf es noch schlimmer. Er hatte plötzlich Wasser im Boot. Ist die Trinkflasche ausgelaufen? Nein, beim ablegen vom steinigen Ufer, hatte sich das Tape, mit dem er diverse Löcher geflickt hatte, gelöst. Also wieder ans Ufer, das ganze Gepäck aus dem Boot. Alles wieder trocknen und anschließend das Boot flicken.
Dass man in der Wildnis nicht alleine und unbeobachtet ist, merkten wir auch sofort. Kaum hatten wir das Gepäck rund um das Boot verteilt, kam auch schon ein Motorboot direkt auf uns zu gefahren und uns wurde freundlich Hilfe angeboten. Nach einer knappen Stunde war das Boot geflickt und wir wieder Richtung Galena unterwegs.






Fortsetzung folgt

Detlef


Autor dschumann um 15:11 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
12 August
2005

Sie wollte Wildwasser IV und kenterte bei Wildwasser I

Achtung lang

Es war einmal...

Eine Gruppe von vier tapferen Paddlern, die in einem mindestens genauso tapferen alten, blauen Mercedesbus nach 18-stündiger Fahrt in dem beschaulichen Paddlerdörfchen names Sort in den Pyrenäen ankamen.
"Ne, das musse anders erzählen..."[Zitat Udo] Jedenfalls trafen wir, die Paddlerjugend, bestehend aus Matthias, Dirk, Marlene und Heiko auf einem urigen Campingplatz auf die Familien Döring, Kreuzkamp, Brackwehr und Reinecke.

Nach einer angenehmen Nacht fuhren wir am nächsten Tag zum Berg Col de Pontillon, um dort die 15 Etappe der Tour de France live mitzuerleben und um uns ordentlich mit Werbegeschenken einzudecken. Dann kamen sie, Lance Armstrong, Jan Ullrich und Konsorten. Den Tag ließen wir
am Abend auf dem Campingplatz mit spanischem Wein und Orangensaft für die Jugend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Tag war es endlich soweit. Wir bepaddelten und beschwammen den reißenden Wildbach
Rio Noguera Pallares von Llavorsi bis zu unserem Campingplatz, wobei einige der tollkühnen Paddler
[Red.: es war nicht die Jugend, noch nicht :-)] zum Freistilschwimmen übergingen. Kurz vor Ende
der Paddeltour mussten wir noch ein ca. 5 Meter hohes Wehr überwinden, wobei es einige in die Fluten riss. Der Abend endete mit einer Partie "Siedler von Catan".

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit nicht zu empfehlenden Baguettes vom Campingplatz machten wir uns am nächsten Tag auf zu unserem nächsten Paddelabenteuer. Nach einem tollkühnen Sprung von einer Hängebrücke machten wir es uns zur Aufgabe die gefährlichste Walze des Abschnitts ohne
Schwimmeinlage zu bezwingen, aber Rainer ließ es sich nicht nehmen auf dem "Chickenway" vor Louise und Sylke herzuschwimmen. Kurz unterhalb setzten die Paddelneulinge Tim, Steffi und Uwe ein.
An diesem Tag befuhr auch Udo das Wehr, kenterte ungesehen und konnte den darauf folgenden
Rainer nicht aus den Fluten retten. [Udo: "Ich hatte doch selbst die Furt im Wasser"]
Am Abend wurden spanische Köstlichkeiten in der Pfanne gebraten. Udo hatte so seine Probleme mit ganzen Riesengarnelen [Red.: die Füße und den Kopf kann man nicht essen] und mit Tintenfischen deren Tinte in der Pfanne siedete. Verzweifelt versuchte Elke ihm zu helfen. [Elke: Mensch Udo, Du musst erst den Darm rausnehmen], doch er gab im Angesicht der herausquellenden Innereien auf.
[Udo: "Das hab ich alles schon gegessen"][Red.: aber wohl noch nie selbst zubereitet]

Gegen Mittag des nächsten Tages hieß es wieder "es kütt, es kütt", denn das Wasser kommt erst, wenn das Kraftwerk ca. 15 Kilometer oberhalb seine Schotten öffnet. So befuhren wir
am späten Nachmittag die schönste Schlucht Spaniens namens "El Collegats", wobei wir noch eine kleine Klettertour in einem Seitencanyon unternahmen.
Abends gab es wieder typische Campingkost (Nudeln mit Tomatensoße bzw. Mediterane Reispfanne.

Zur Abwechslung fuhren wir am nächsten Tag ins zollfreie Konsumparadis Andorra, wo wir uns mit köstlichen Leckereien und Diesel für unseren Rennbuss eindeckten. Auf der Rückfahrt schauten wir uns noch die Kanuslalomstrecke der olympischen Spiele 1992 in Seu d'Urgell an.
Nach einer kurvenreichen Rückfahrt in unserem Luxusmobil wurde Marlene von Udo mit den Worten "wach auf Marlene Du kotzt gleich" "sanft" aus dem Schlaf geholt.

Am späten Nachmittag trainierte eine kleine Gruppe unterhalb des Campingplatzes um folgende
Grundregeln des Kanusports zu verinnerlichen:

1. Zum Stein legen - Nicht reinlegen
2. Immer Hauptstrom fahren, nicht Chicken Way
3. Wenn umkippen, dann rollen
4. Beim Schwimmen Füße nach vorne, sonst blaue Knie.

Wie eigendlich jeden Abend gab es die obligatorische Kenterrunde. Für uns Jugendliche gab es Weingummi und Schokolade [Udo: "komm nimm noch eins, is doch klein"], für die Erwachsenen andere Leckereien (San Miguel, Pastis...) [Udo: "das war vor 20 Jahren noch schlimmer"].

Nach einem weiteren lustigen Paddeltag hieß es wieder "komm dann fahren wir heut noch mal nach Andorra", wobei unser 1. Vorsitzende Rainer eine ganz besonders landschaftlich schöne
und gleichzeitig anspruchsvolle Route wählte. Auf halber Strecke durch enge Steilkurven und an tiefen Schluchten vorbei mussten wir gezwungenermaßen unsere "Schmuggelfahrt" abbrechen, da es unseren Autos an Bodenfreiheit fehlte. Wir tranken in der kleinen "Ortschaft" Tor einen
leckeren Milchkaffee und fuhren zurück nach Sort.
Am Nachmittag bevölkerten wir das kleine Freibad des Campingplatzes (es waren mal wieder 34Grad, wie jeden Tag) oder lagen faul in der Hängematte und lasen Bücher wie "Die Geschichteder Uschi König" aus der TV-Serie "Hinter Gittern - Der Frauenknast" [Red.: Auszuleihen
bei Matthias].

Neben uns campten schlecht singende Franzosen, mit denen Dirk und Matthias viel Spass bei "Singbattles" unter der Dusche hatten [Red.: Lieblingslied "schwarz-braun ist die Haselnuss"].

Dann kam der nächste Tag, an dem wir, insbesondere die etwas unterforderte Marlene, es wissen wollten. Wir fuhren in die Ortschaft Escalü um uns die 5-er Stellen des Rio N.P. anzusehen und sie evtl. zu befahren. Doch das Kraftwerk machte uns einen Strich durch die Rechnung und
so befuhren wir noch einmal unsere Standardstrecke von Llavorsi bis zum Campingplatz.
Nach einer kurzen Mittagspause paddelten wir das vermeintlich leichteste Stück des Flusses,
doch es sollte anders kommen. Die unterforderte Marlene kenterte im flachen Wildwasser an einem Stein und hatte das Gelächter auf ihrer Seite. Dirk und Lina im Topo meisterten
hingegen die Route locker und auch Tim zeigte, dass er bereits sehr gut paddeln kann.

Auch am nächten Tag wurde wieder fleißig gepaddelt. Nachdem die Jugend mit Udo und Rainer eine neue
Strecke vom Kraftwerk bis nach Llavorsi auf dem Wasser erkundet hatten, bepaddelten wir nocheinmal die beeindruckende Schlucht. Am Abend kehrte die hungrige Meute nach längerer Suche nach einem geeigneten Lokal in Ri Alp in ein spanisches Restaurant ein. Spanisch war dort
auch die Karte, was zu einigen Fragen und Englisch-Spanisch Konversationsversuchen mit dem doch sehr bemühten Kellner führte. Wir lernten interessante Vorspeiserituale und spanisch Desserts kennen und kehrten gut gesättigt an unseren Campingplatz zurück, wo die
allabendliche Kanufilm-Vorstellung lief.

Dann war es wieder Zeit für unser heißgeliebtes Schnäppchenparadies Andorra, wo am nächsten
Tag die Einkaufswagen großzügig gefüllt wurden. Da Shoppen bekanntlich viel Zeit in Anspruch nimmt,
probierten wir am Mittag dort gleich einmal die Andorrianischen Pizzen und waren erst am
späten Nachmittag wieder am heimischen Platz.
Auch an diesem Abend wurde wieder in Kleingruppen gekocht und Udo war mal wieder sehr interessiert an der Kochkunst der Jugend [Udo: "lass mal gucken was es hier leckeres gibt"].

Kaum war am nächsten Tag die Sonne über die Berge, kribbelte es uns wieder in den Fingern.
Also machten wird uns voller Sportsgeist auf zu unserer Standard-Einsatzstelle, erreichten diese aber mit 15-minütiger Verspätung, da unser Rennbuss auf halber Strecke plötzlich schlapp machte. Das Ventil des Reifens war abgerissen und es musste der Ersatzreifen montiert werden.
Das war für unseren starken Männer kein Problem und so kamen wir auch noch ein letztes Mal in den Genuss des Noguera Pallares. Am Nachmittag wurden erste Vorbereitungen für die
Abreise getroffen, unser letztes Erspartes an den Campingplatzbesitzer übergeben und der kaputte Reifen des Busses in einer kleinen Werkstatt repariert. Ein letztes Mal saßen wir am Abend in unserer Paddlerrunde, analysierten unsere "Reinfälle" und genossen das spanische
Campingflair.

Nach einer kurzen Nacht hieß es Abschied nehmen. Die Karavane zog weiter über die Berge in Richtung Heimat und erreichte am nächsten Tag Deutschland und das dort herrschende kalte Klima. Nur Dirk wurde bei seinen Eltern in Südfrankreich zurückgelassen.

Marlene, Dirk, Matthias und Heiko

PS. Die Bilder folgen in Kürze.




Autor Jugend um 20:01 | Kommentare (3) | TrackBacks (0)
24 August
2005

DICHTOMATIK-TEAM auf der ALSTER

Hält das Wetter oder hält es nicht? Diese Frage stellten sich Petra, Rosi, Sabine,Evi, Arne, Thomas, Bastian und Volker, sie wollten am gestrigen Abend die Alster von Poppenbüttel bis Olsdorf "erobern".
Es hat gehalten und allen hat es Spass gemacht.
An der Poppenbüttler Schleuse stieg sofort der Adrinalinspiegel, denn vom hohen Steg mit einem Landstart ins Wasser, da war man sich doch gar nicht gewiss, ob das wohl gut geht. Nach anfänglichen "Kreuzfahrten" half uns die teilweise flotte Strömung die Boote in die richtige Richtung zu steuern. Und wenn das nicht funktionierte, ging unser "TOPO-Team" Evi und Rosi zu strickter Arbeitsteilung über: "Vorn-Vorwärts; Hinten/seitwärts".
Aller Anfang ist schwer, doch als die Ratsdorfer Mühle in Sicht kam, wußten alle ihre Boote möglichst schnell dem Ziel entgegen zu steuern.
Noch ein kräftiger Ruck und schon hatte man wieder festen Grund unter den Füßen.
Im Dunklen wurden die Boote geladen und heim ging´s, denn der HSV rief. Ob das glückliche Ende wohl alle noch munter erlebt haben ?


Autor rdoering um 07:23 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
12 September
2005

Bezirksfahrt auf der Diemel

Am Sonntag stand die Teilnahme an der Bezirksfahrt auf unserem Program. In den vergangenen Jahren lag dieser Termin üblicherweise auf dem letzten Septemberwochenende und sehr oft war es an diesen Tagen recht ungemütlich kalt und nass.
Nicht so gestern. Zwischendurch kam zwar Nieselregen durch das Grau des Himmels, aber die Temperaturen waren sehr verträglich.
Gut gelaunt gingen 14 Kajakfahrer/-innen auf das flott fliessende Gewässer. Udo und Andreas hatten jeweils einen Gastfahrer im Topo-Zweier und brachten sie beide "trocken" ans Ziel in Niedermarsberg. Gestartet waren wir, wie immer, am Ablass des Sees in Helminghausen. Offizielle 3,5 m3 Wasser sorgten für viel Spass, auch in den zahlreichen Wehren. Nach rund dreieinhalb Stunden erreichten alle das Ziel. Die Boote waren schnell aufgeladen und Sylke reichte Quarktorte mit Sahne als nachträgliche Geburtstagsrunde. Trotzdem eilten noch einige Richtung Dönerbude und stellten verdutzt fest, dass diese - wohl wegen Reichtums - geschlossen hatte. Aber statt Döner gab es dann Pizza, die auch gut schmeckte.
Auf der Heimreise folgte noch etwas Heimatkunde in Form durch eine Sauerlandbefahrung über die idyllische A 46 und vorbei am Haus eines bekannten Paddelkameraden in Wickede-Echthausen.

Hier die Bilder.


Autor azorn um 17:44 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
19 September
2005

Von der Quelle bis zum Bootshaus

8:47 - Abfahrt in Fröndenberg. Die erste Bewährungsprobe steht vor uns: Bringe 12 Räder in ein Abteil für 6 Räder, wobei schon acht drin stehen! Aber mit gutem Willen schaffen wir das. In Winterberg erwartet uns klares Wetter bei ca. 5°, die kurzen Radler bleiben in den Packtaschen.

Unter kundiger Führung von Frauke radeln wir zur Ruhrquelle unserem eigentlichen Start, denn von hier soll unser Hausbach unser Wegweiser sein.



Der Radweg führt über Olsberg nach Meschede, weiter über Bestwig nach Freienohl.
Kurz übern Berg oder lang an der Ruhr entlang, das ist hier die Frage. Auf alle Fälle kommen alle in Oeventrop an, der Hunger vereint.




Frisch gestärkt geht es weiter Richtung Arnsberg. "Noch 27km bis Wickede" zeigt uns die Beschilderung. Langsam kommen wir in heimatliche Gefilde, denn oft setzen wir unsere Boote in Bruchhausen ein. Vorbei an der Slalomstrecke in Nehheim, der Möhnemündung, Haus Füchten radeln wir dem Ziel entgegen. Gut gelaunt und motiviert für weitere derartige Aktivitäten verabschieden wir uns....







Autor rdoering um 06:02 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)

Die letzten Tage auf dem Yukon in Alaska

Alles gute geht mal zu Ende




Am 01.07. erreichen wir Galena. Nachdem die Boote an Land gezogen sind, geht es wie immer in den Ortschaften auf die Suche nach den Lebensmittelgeschäften.





Direkt an unserer Aussatzstelle am "Fish and Wildlife Service" treffen wir Brad, der im Canadier (Wenonah Minnesota II) mit seinem Huskie unterwegs Richtung Beringsee ist. Er weißt uns sofort in den Ort ein. Dadurch finden wir den Generalstore sofort. Auch eine kleine Snackbar ist schnell gefunden. Hamburger mit Pommes, endlich mal wieder was anständiges zu essen. Dazu gibt es eine Dose MGD für 4 US-Dollar.



Frisch gestärkt geht es anschließend Richtung Flugplatz. Auch hier fällt die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit auf. Schon nach kurzem Fußweg hält das erste Fahrzeug an und nimmt fährt uns direkt zur Airline. Schnell sind unsere Flugplätze ab Kaltag reserviert. Auf einen Pickup aufgesessen geht es Richtung Yukon zurück.



Die Wasservorräte noch schnell aufgefüllt, ein kurzes Gespräch mit Brad, der die Nacht noch in Galena verbringen will, und schon geht es wieder in die Boote. 27 km weiter wieder eine schöne große Sandinsel. Wir bauen das Lager auf.










Am nächsten Morgen treffen wir Brad wieder und fahren ein Stück gemeinsam.
An Koyutuk fahren wir vorbei. In Nulato halten wir wieder an, um festzustellen, das der Generalstore geschlossen ist. National Feiertag in den USA. Trotzdem kurz Mittagessen, dann geht es wieder weiter. Gerade in den Booten, hören wir hinter uns lautes Geschrei. Ein Alleinpaddler aus Tokyo mit seinem Faltboot winkt uns zu. Ein kurzes Gespräch und wir sind wieder unterwegs.
Die letzte Nacht in der Wildnis steht an. Doch beim ersten Anlandeversuch versinken Andreas und ich bis zu den Knien im Schlamm. Nachdem wir auch noch frische Bärenspuren am Ufer sahen, gab es nur eins: Weiterfahren.




















Am nächsten Morgen, unser Ziel schon vor Augen, treffen wir auf den ersten Schwarzbär (zum Glück weit weg) unserer Tour. In Kaltag angekommen, sind wir sofort Mittelpunkt.





Ein Tag noch bis unser Flugzeug geht. Wir entschließen uns, auch dem Flugfeld zu übernachten. Doch es kommt anders. Durch die Einwohner werden wir gewarnt. In der letzten Zeit wurden dort mehrere Bären gesehen und auch geschossen. Wir verlegen unser Camp dann doch lieber in den Ort. Hier werden wir von Darell W. Semaken eingeladen in seinem Holzhaus zu Übernachten. Wir nehmen freudig an. Als Gegenleistung überlassen wir ihm unsere Boote, die schnell in der Familie verteilt sind.
Am nächsten Tag geht das Warten auf unser Flugzeug los. Endlich mit drei Stunden Verspätung taucht unsere Maschine auf. Unser zahlreiches Gepäck wurde verstaut und schon startete die Maschine Richtung Fairbanks. Nach einer Zwischenlandung in Nulato trafen wir abends in Fairbanks ein. Wolfgang zog es die letzten beiden Nächte in ein Campground, Andreas und ich zogen ein Bed and Breaksfast Hotel vor. Auch die letzten zwei Tage vergingen wie im Flug. Ein einmaliger Urlaub, quer durch Alaska, mit insgesamt 1.440 gepaddelten Kilometer (mit GPS gemesssen) ist zu Ende.


Hier die letzten Bilder.


Autor Detlef um 12:08 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
07 Oktober
2005

Surfen statt paddeln

Mal wieder was anderes.

Zur Abwechslung haben wir die neue Paddelsaison nicht mit Paddeln begonnen. Wir sind zum Surfen zum Veluwemeer nach Holland gefahren.
Die Surfsegel wurden auf dem Campingplatz am Aqua-Center direkt am Wasser aufgebaut.






Bei bestem Wetter ging es dann auf das Veluwemeer.













Leider war nur das Wetter sehr gut. Der Wind blieb aus.
Dafür wurden bei sommerlichen Temperaturen Ausflüge nach Elburg und Harderwijk unternommen.







Abends saß man bei einem schönen Glas Rotwein gemütlich in der Sonne vor dem Wohnwagen.
Alles in allem ein gelungenes Wochenende. Für nächstes Jahr planen wir einen Surfausflug nach Renesse, ebenfalls in Holland.


Autor Detlef um 16:11 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
04 November
2005

Die letzten Bilder aus Alaska

Endlich haben wir die letzten Bilder unserer Alaska - Tour von Wolfgang bekommen.







Eine unserer täglichen Beschäftigungen war das Wasserfiltern.







Einige Aufnahmen aus Fairbanks.

Hier die Bilder von Wolfgang


Und zum Schluß noch mal die Links zu den Berichten über unsere Alaska Tour 2005:

Mit dem Kanu durch Alaska

Kochen in Alaska

1440 Kilometer mit dem Kanu durch Alaska

In Alaska auf dem Yukon

Die letzten Tage auf dem Yukon in Alaska




Autor Detlef um 20:06 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)
27 Dezember
2005

Manchmal muss es eben mehr sein

Morgen geht's auf die diesjährige Wintertour Richtung Ost-Süd-Ost.
Die heutigen Einkäufe für diese Fahrt lassen jedoch nichts gutes ahnen. Wenn es draussen kalt ist, muss man natürlich gut essen, aber allein die Menge an Lebensmitteln für 7 Personen, die nur *eine* Zeltübernachtung vor sich haben, ist beachtlich.
Minimalisten würden für eine Zeltübernachtung vermutlich nur nen Streifen gebrauchten Kaugummis von der Parkbank kratzen. So nehmen wir jedoch eine mit 18 kg (nur die Lebensmittel!) gut gefüllte Zargesbox mit. Ich bin sicher, dass die Reste in einen Schuhkarton für Kleinkinder-Ballettschuhe passen werden.

Der Menüplan:


  • Zürcher Geschnetzeltes mit Steinpilzen verfeinert, dazu frische Spätzle (2,5 kg Fleisch, 2,5kg Spätzle dazu Sosse satt)
  • Rührei mit Schinken zum Frühstück (20 Eier, 1 Pfund Schinken), dazu den üblichen Frühstückskram mit diversen Wurstsorten, Käseaufschnitt und zwei Laib Brot
  • Erbsensuppe mit Wursteinlage
  • jede Menge Kleinkram für Zwischendurch


Autor kstrieder um 21:18 | Kommentare (2) | TrackBacks (0)
29 Dezember
2005

Watch out where the huskies go Don't you eat the yellow snow

Winterfahrt auf der Werra

Insgesamt sieben unerschrockene Paddler (Dirk, Erik, Heiko, ich, Matthias, Matthias und Uwe) machten sich gestern auf die Jahresabschluss-Tour durch das verschneite Thüringen und Hessen.
Nach der üblichen Auto-Logistik setzten wir in Creuzburg ein und nahmen Wasser und Wetter wie's kam. Insgesamt vier Kanadier haben dann zügig die ersten Kilometer gefressen (drei Zweier und ich im Solo). Praktisch erweist sich eine dichte Schneedecke auch: das Umtragen der Boote entfällt - es wird einfach übern Schnee gezogen. So wird die Umtragestelle in Mihla eher eine üppige Glühweinpause.
Nach ein paar weiteren Kilometerchen suchten wir einen geschützten, einsamen Biwakplatz. Das ist in der Gegend natürlich kein Problem und so geht's dann drauf und dran das Abendessen zu bereiten.
Am Hobolagerfeuer im Tipi bei molligen Temperaturen (mit verschiedenen Temperaturzonen in den unterschiedlichen Höhen) gab's dann das versprochene Zürcher Geschnetzelte. Lecker!
Ein paar Versuche mit verschiedenen Holzsorten und -produkten haben dann auch gezeigt, dass in den unterschiedlichen Zelthöhen nicht nur die Temperaturen schwanken, sondern auch die Rauchdichte. Schwupps, schon lag alles am Boden nach der Suche auf dem letzten Sauerstoff. Und Schwupps stand alles in der Mitte um die Birne mal kurz in den Saunabereich zu bewegen.
Die am Abend im Radio ausgesprochene Unwetterwarnung mit angekündigten 25cm Neuschnee war dann eher ein kleiner Schneepups (a propos - da könnte ich ja noch was erzählen!) von eher 3cm.
Naja, dafür hat's dann bis in den Mittag hinein schön weiter geschneit und das ist dann schon eine sehr faszinierende Ruhe und Beschaulichkeit auf dem Wasser.
Zum Abschluss dann die bereits erwähnte Erbsensuppe während Uwe und Heiko Auto und Anhänger nachholten und die Fahrt war komplett.
Die Fotos kommen morgen - jetzt geht's erstmal in die Heia.
Und hier sind sie...


Autor kstrieder um 18:56 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
31 Dezember
2005

Ostern 2006 am Allier in Frankreich

Die ersten Informationen / Links

Allier

Campingplatz / Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Langeac

Zum Campingplatz direkt

Hier noch ein paar Links:


Kanuclub Rastatt - Bilder von der Vereinsfahrt 2005 Allier Frankreich

Karte mit Flußabschnitte rund um Langeac

Hier die neusten Links:

Flußbeschreibung mit Bildern rund um Langeac

Seite von kajak.at - Flußbeschreibung mit Bildern

Bilder und weiterführende Links

Detlef


Autor dschumann um 20:29 | Kommentare (20) | TrackBacks (0)
03 März
2006

Bezirksehrung

Am Freitag, den 3. März 2006 findet im Bürgersaal Hohenlimburg Bahnstraße 1 (gegenüber vom Bahnhof) die diesjährige Bezirksehrung statt.
Einlass ist ab 19.00 Uhr.


Autor fscherding um 00:00 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
21 April
2006

Alle wieder aufgetaut?

Allier/Zentral Massiv

Wie jetzt. Da kommen wir als letzte Gruppe vom Allier zurück und hier ist noch kein Bericht geschrieben?
Wohl alle noch tiefgefroren, was?
Na denn haut mal in die Tasten und erzählt was - wir müssen noch auspacken und Wäsche waschen.
Die Photos (Detlef, Andi und Steffi) bitte zu mir, dann bin ich vollständig und kann eine CD klarmachen und hier die besten präsentieren. Fürs Erste muss der Schnappschuss vom ersten Urlaubstag, dem Montag reichen, geschossen auf dem Pass zwischen Le Puy und Langeac.


Autor kstrieder um 15:43 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)

Allier - eine weite Anreise wert

Nach mehreren Jahren über Ostern an der Ardèche, sollte es in diesem Jahr das Gebiet am oberen Allier sein. Schon die Anreise war für alle Beteiligten unterschiedlich: Detlef´s roter VW-Bus rollte bei schönstem Wetter und ohne Störungen nach Langeac (sprich Langdschak). In Deutschland war es schon schön, auch schön kalt. Am Ziel kletterten die Temperaturen auf runde 20°.

Die anderen Anreisenden erlebten tiefhängende Wolken und sogar Schnee konnten sie sehen. Unsere Dortmunder werden noch lange an ihre Anreise denken, wurden sie doch bei ihrer Zwischenübernachtung ausgeraubt. Zum Glück ohne davon etwas zu Bemerken, weiß man doch nicht, was Räuber mit aufgewachten "Geldgebern" so anstellen.

Der am Campingplatz vorbeifließende Allier war bis zum Rand gefüllt und die Strömung recht flott. So wurde die Gelegenheit genutzt, einen Nebenbach - Desges - zu befahren. Nur sind die Angaben im Flußführer nicht sehr aussagekräftig und die unerschrockenen Fahrer waren nicht mit dem unbedingt notwendigen Bolzenschneider unterwegs. So wurde die Fahrt nach fünfmal Aussteigen vor dem kräftigen Stacheldraht abgebrochen. Unsere Begleiter konnten leider auch nicht problemlos verständigt werden, da Frankreich, zwar sehr schön, aber nicht flächendeckend mit Mobilfunknetzen ausgestattet ist. Aber auch dann kommt irgendwann jeder einmal aus dem Funkloch heraus.

Am nächsten Tag hatten wir dann den Allier von Prades bis zum Campingplatz befahren. Besser gesagt, einige von uns hatten die im Flußführer als schwierig beschriebene Stelle durchschwommen. Verständlicherweise hatte unser Nesthäkchen Lina danach keine Lust auf Weiterfahrt und ihr Chauffeur die ehrenvolle Aufgabe, sie auch nach Hause zu begleiten. Damit die Nebenherfahrer auch wissen, wo im Busch die beiden sich sonnen, hatte unser Uwe seine Schwimmweste auffällig an der Straße abgestellt. Diesmal wurde er nicht beraubt, aber bestohlen (mit dem gleichen Ergebnis). Toller Urlaub!!!

Nach Erkundung weiterer Passagen haben wir vier Abschnitte auf dem Allier und eine wunderschöne Strecke auf der noch jungen Loire befahren. Sogar zwei Schlösser stehen schon hier am Rande des berühmten Stromes.

Da ein Kanutendasein nicht nur aus Paddeln besteht, haben wir uns auch in der Umgebung umgeschaut. So wurden verschieden Städtchen, wie z.B. Le Puy-En-Velay oder eine Höhle besichtigt. Bei dem überwiegend schönem Wetter schmeckte auch der Grande Café Noir in den zahlreichen Cafés sehr gut und wir ließen den lieben Gott einen guten Mann sein.

Da unser Urlaub in Frankreich verbracht wurde, war für die Verpflegung gesorgt. Restaurants oder der Grillplatz vor unseren Chalets wurden reichlich gut genutzt. Müßte jetzt nur noch jemand wissen, was Entrecote eigentlich ist. (Meines war übrigens sehr lecker!)

Noch eine Bemerkung zum Schluß: "Alle guten Dinge sind drei", heißt es, die Sch..... aber auch. Unser Uwe hat am letzten Tag auch noch sein neues Paddel in den Bach gesteckt und nicht wiedergefunden. Wie heißt es oben?
Toller Urlaub!!!


23 Mai
2006

M & Ems


Die Jugendfahrt auf der Ems vom 19. bis 21. Mai war ein Spektakel, welches seines gleichen sucht! Als wir am Freitag aus dem regnerischen Dellwig aufbrachen, war die erste Mission den riesigen Ghettomachine-Beat-Master-Blaster auf Vordermann zu bringen, damit die Paddel-Crew: Lina, Louise, Nicole, Kai, Chris, Jendrik, Jonas, Benedikt, Tim, Timm, Matthias, Marlene, Heiko, Uwe und Dirk auf die wunderschönen Klänge der Musik nicht verzichten musste.
Doch kaum waren wir nach einstündiger Fahrt in dem wunderschönen kleinen Emsdetten (wo übrigens sehr gastfreundliche Paddler leben) angekommen, hatte Marlene, die Chefin der gesamten Truppe, schon auf diplomatischste Weise mit den emsdettener Kanuten die Möglichkeit in dem wirklich sehr großen und dabei auch noch schönen Kanuvereinshaus zu nächtigen ausgehandelt. Danke an dieser Stelle an die Kanuten des CC Emsdetten.
Nach gemeinsamem Kochen von Spaghetti mit Tomatensoße, einem hervorragendem Mahl, einer Runde Siedler und Chips am Kamin ging es dann auf die Isomatten.
Der nächste Tag brach an und das Wetter war noch nicht einmal so schlecht. Also ab aufs Wasser! Heiko, Marlene und Uwe setzten mit der Hilfe von Jürgen Wennemer vom KC Rheine die Busse samt Gepäck um und los gings. Mit unseren fünf Canadiern und den zwei Wanderkajaks für Uwe und Heiko schipperten wir gut gelaunt los. Das Paddeln war zwar etwas anstrengend, aber sehr lustig und die Landschaft um die Ems herum war beeindruckend. Die Ems floss sehr gut und somit kamen wir recht schnell in Rheine an und wurden auch gleich mit Donnern und Blitzen empfangen. Als das Gewitter aufgehört hatte, regnete es nicht einmal mehr, also konnten wir fix unsere Zelte aufschlagen und Fußball und Schwedenspiele spielen. Während uns zwischen einigen Regengüssen die Sonne auf den dicken Paddlerpelz schien, gingen wir mitten in Rheine köstliche Pizza essen (Dirk hatte ne Calzone, genauso wie Jonas. Guter Geschmack eben;) ) Der Abend war weiterhin trocken und ist gemütlich ausgeklungen, mit hilfreicher Unterstützung des Master-Beat-Machine-Ghetto-Blasters, um die Batterien des Busses zu schonen.
Am nächsten Morgen waren die Anstrengungen der vortägigen Tour immer noch nicht aus den Knochen. Da uns das Wetter nicht gerade aus unseren Söckchen haute, beschlossen wir, spontan wie wir sind, gemütlich alles einzupacken und nach Hause zu fahren. Im großen Ganzen war es eine tolle Fahrt, trotz des sehr wechselnden Wetters und der ein oder anderen genaueren Erkundung der Ems, aufgrund eines zu schnellen Fußballs und nassen Rasens, der Dirk zum Verhängnis wurde ;) Abschließend bleibt nur noch zu sagen: Ems rocks!

Fotos folgen am Wochenende!


Autor mjoest um 17:42 | Kommentare (7) | TrackBacks (0)
29 Mai
2006

Himmelfahrt mit Unterbrechung

Ourthe/Ardennen

Nachdem die letzte Himmelfahrtstour (Ems Wemms) schon ein derbes Motivationstief aufgrund der Wetterbedingungen erfahren hatte, so haben wir diesmal zwar vorgesorgt - mussten uns aber dann doch geschlagen geben.
Das Motivationstief aufgrund dauerhaft schlechten Wetters hatten wir dieses Jahr fest eingeplant und daher eine Geheimwaffe eingepackt: Frauen!
Allerdings hat der dauerhaft dauerhafte Regen, gerade in den oberen Lagen der belgischen Ardennen, zu einem massiven Anstieg des Ourthe-Pegel geführt, sodass der zweite Paddeltag dauerhaft hohe Geschwindigkeiten zwischen 10 und 14 km/h brachte und die Tour nach gut 100km am dritten Tag beendet wurde. Einige Zuflüsse in die Ourthe haben den Fluss auf eine recht beachtliche Grösse anschwellen lassen, eine hohe Fliessgeschwindigkeit und die massiven und uns unbekannten Wehranlagen haben uns die Entscheidung recht leicht fallen lassen.
In Poulseur, weniger als 30km vor der Mündung der Ourthe in die Maas hat sich die Gruppe also geteilt und zwei Fahrer mit der Bahn auf den Weg zur Aussatzstelle gemacht. Glücklicherweise ist das Nahverkehrsnetz dort ausreichend dicht und das Nachholen der Autos unproblematisch (aber dennoch langwierig).
Wir sind also zu siebt (Astrid, Christian, Erik, Frank, ich, Mattes und Seyhan) die Strecke von Nisramont bis Poulseur in drei Tagen gepaddelt. Spritzig und in einer schönen Waldschlucht geben sich die ersten 20km von Nisramont bis La Roche en Ardennes mit zahlreichen Schwällen. Angefangen haben wir bei einem Pegel Nisramont von 80cm. Laut Flussführer ist das Wehr in La Roche einfach zu umtragen. Ich würde sagen: ja, man kommt leicht raus, leicht wieder rein und zwischen Einsatz- und Aussatzstelle liegt eine kleine Stadtbesichtigung. Nur doof, wenn man volles Gepäck geladen hat.
Ab LaRoche geht's flott weiter und einige kleinere Wehre sind entweder fahrbar oder mit geringem Aufwand und Materialeinsatz zu treideln. Nach etwas mehr als 40km am ersten Tag beenden wir die Fahrt, kurz nach einem Umtrage-Wehr, beim erstbesten Campingplatz in Hotton. Natürlich merkt man erst nach der Weiterfahrt, das die Betonung auf Erst und nicht Beste lag. Inmitten eines richtigen Trailerpark, bauen wir Tipi und Zelt auf, kochen und leeren ein einhalb Bierdosen.
Der zweite Tag auf der nun mittleren Ourthe enthält wieder ein Wehr, das komplett umtragen werden muss und einen, aufgrund des Wasserstandes, schon etwas höheren Schwierigkeits- und Gefährdungsgrad beim Einstieg aufweist. Die allgemeine Fliessgeschwindigkeit liegt jetzt zwischen 8 und 10km/h - so vergehen die 50km bis zum Abend recht flott. Camping in Comblain-la-Tour - sehr schön. Hobo an und grillen bis zum Abwinken.
Noch eine Revolution: die erste Himmelfahrtstour auf der alle Bierdosen vollständig gelüftet wurden. Und das schon am zweiten Abend!
Die Diskussionen um den Abbruch der Fahrt begannen, aber am nächsten Morgen war nicht ersichtlich, dass der Wasserstand weiter gestiegen sei. Also: Weiterfahrt.
Das nächste Wehr hat's dann in sich. Massiv erstreckt sich ein gurgelnd-malmendes Schrägwehr über die gesamte Flussbreite - ein kleiner Obergraben ist die einzige Umtragemöglichkeit, jedoch muss dazu Quer zum Wehr gefährlich nahe an die Wehrkrone gefahren werden. Hier treffen wir die ersten und einzigen Mitpaddler auf der unteren Ourthe - zwei Niederländer mit Kajaks die ebenfalls hier umtragen.
Die Entscheidung für den Abbruch ist endgültig gefallen: nächster Ort mit Bahnhof ist Fahrtende. Poulseur.
Während der Bahnfahrt zur Aussatzstelle zeigen sich noch 4 weitere Wehre auf der unteren Ourthe, die prinzipiell alle umtragbar, bzw. auch mit Bootsgassen versehen sind. Allerdings macht auch hier das Hochwasser ein Scouten fast unmöglich und das Gefährdungspotential ist recht hoch.
Die Nacht verbringen wir, nach stundenlangem Dauerregen, grösstenteils in den Autos auf einem Campingplatz in La Roche. Dafür geben wir uns am nächsten morgen nochmal die Strecke Nisramont bis La Roche und haben diesmal beim Einsetzen einen Pegelstand von 140cm. Damit kann man dann auch schonmal durch den einen oder anderen Vorgarten paddeln oder mal quer über die Wiese eines Campingplatzes.
Fazit: trotz schlechten Wetters eine sehr schöne Gepäckfahrt auf der wunderschönen Ourthe.


Autor kstrieder um 18:11 | Kommentare (4) | TrackBacks (0)
05 Juni
2006

Männer unter sich...

Sauer/Luxemburg

Glück muss man haben: dieses Jahr hat Pfingsten das Wetter prima mitgespielt und uns (Clemens und Jan aus Wesel, sowie Frank, Florian Leon und mich) in Luxemburg bei der Pfingstgepäckfahrt mit Sonne und angenehmen Temperaturen verwöhnt.
Das Motto lautet Urlaub und nicht Flucht und so wird die Anreise am Samstag gemütlich angegangen und die Fahrt traditionell mit einer grossen Pizza in Diekirch begonnen.
Einzig die Strassensperrungen aufgrund eines Radrennens rund um Diekirch sorgen für einige Verzögerungen bei der Anreise: 150m Anfahrt mit dem PKW brauchen lockere 15 Minuten.
Am Sonntag dann machen wir uns mit vollem Gepäck in drei Booten auf die Reise und paddeln auf der zügig abfliessenden Sauer 29km bis Echternacherbrück um dort wieder die Zelte aufzuschlagen. Eine lang ausgedehnte Pause zwischendurch wird für Spielen, Grillen und Rumdösen genutzt.
Der Abend klingt gemütlich aus, ein kurzer Rundgang über die Kirmes in Echternach, etwas Fussball spielen und Klönschnack bevor die frische Luft ihren Tribut fordert und auch die Grossen ihre Isomatte auf Dichtigkeit prüfen.
Montag dann noch schnell die letzten 5km bis Minden wieder bei tadellosem Wetter und gefühlten Temperaturen bis 25 Grad bevor wir die Rückreise antreten.


Autor kstrieder um 00:00 | Kommentare (2) | TrackBacks (0)
24 Juni
2006

Rätselraten

Kerzen mit dem Taifun




Beim durchforschen meiner Bilder bin ich auf das folgende Bild gestoßen:






Jetzt fängt das Rätselraten an.

1. Welcher Fluß ist das?
2. Wer versucht da mit einem Taifun die Kerze?

Als kleine Hilfe: Es war der Sommerurlaub 2002 (August) und der Paddler kommt aus unseren Reihen.













Autor dschumann um 14:30 | Kommentare (3) | TrackBacks (0)
15 Juli
2006

Wir warn' in Mittenwald!

Vorab: Es gibt Urlaube, da stimmt einfach alles! Das Land, die Leute und der Kaffee... Mittenwald 2006 war ein solcher Urlaub. Eine Gruppe von 5 Wohnwagen, 1 Wohnmobil und ungezählten Zelten des Kanu-Verein Holzwickede bevölkerte zwischen dem 24.06. und 15.07.06 den wunderschönen Naturcampingplatz am Isarhorn. Petrus hat für das richtige Klima gesorgt, auch wenn es abends regelmäßig heftige Gewitter gab, aber das brauchen wir ja nun mal für unsere Pegelstände. Auch die WM konnten wir bestens verfolgen, dank des WM-Zeltes mit Großleinwand (besonders zu erwähnen: das Viertelfinale gegen Argentinien, bei reichlich Weizenbier und Obstler). Die Jugendabteilung war ebenfalls mit einer 7-köpfigen Crew nach Mittenwald gekommen - eine tolle Truppe!

Aber nun zum Wesentlichen:

Gepaddelt wurde zunächst mal - zum Eingewöhnen für die vielen Neulinge auf der unteren und der oberen Isar, sowie auf der Ammer. Hier war zwar die ein oder andere Kenterung zu verbuchen, aber daraus lernt man und außerdem gehört das ja auch dazu!















Als es dann zur oberen Loisach ging waren schon deutlich mehr Leute bereit, ein Auto nebenher zu fahren oder zu fotografieren, anstatt zu paddeln! Aber dieser Bach war dann wirklich nur etwas für geübte Menschen ohne Nerven. Aber auch das Zuschauen gefiel den meisten und das taten wir dann auch zweimal an diesem Tag.













Leider verließ uns auf dem Parkplatz der Aussatzstelle in Grainau dann unser Vereinsbus - Getriebeschaden - wie schon im Extrabericht erzählt.

Nach diesem Tag der Paddelabstinenz einiger, wurden dann viele sehr mutig. Nach wiederum heftigen Regengüssen in der Nacht sollte bei einem Schwindel erregenden Pegel der Inn befahren werden. Die Imster Schlucht hatte für alle eine besondere Anziehungskraft. Sogar Jonas und Tim hatten das Glück, jeweils einen Topo-Zweier-Chauffeur zu ergattern: Respekt an Udo und Matthias R.! Das Hochwasser forderte dann allerdings einige Schwimmeinlagen, welche jedoch, dank unserer Rettungshelden, für alle glücklich verliefen! Nach dem Ende in Haiming mussten dann nur noch die Frühflüchter eingesammelt werden und es ging zurück nach Mittenwald.













Zum Abschluss dieser ersten Woche wurde noch der Rissbach gepaddelt. Hier sei erwähnt, dass es keine einzige Kenterung gab! Selbst Detlef, der auf diesem Gewässer noch eine alte Rechnung offen hatte, brauchte an der Aussatzstelle kein Badehandtuch!













Der Samstag war dann zum entspannen am Badesee reserviert. Der Luttensee - umrahmt vom traumhaft schönen Karwendelgebirge - diente noch einmal der Erfrischung und als Plattform für herrlich leuchtende Sonnenbrände!














Leider hieß es sonntags für viele schon wieder "Heimreise antreten", schade, aber im nächsten Jahr fahren wir dann mindestens drei Wochen!

Die zweite Woche verlief dann für die verbliebenen Langstreckenurlauber geruhsamer. Es wurden noch dreimal Lina-und-Frauke-Einer-Strecken gepaddelt, wozu sich bei traumhaftem Wetter die untere Isar, ab Krün und die untere Loisach, ab Farchant anboten. Auch ich wurde plötzlich mutig und begab mich tatsächlich noch auf die obere Isar und auf die Ammer - mit besonderem Dank an meinen Guide Andi Zorn - sogar ohne Kenterung!


















Auch besuchten wir in der zweiten Woche noch eine Sommerrodelbahn, machten einen Ausflug nach Samnaun und eine Wanderung zur Vereinalm. So bot dieser Urlaub wirklich ein breites Spektrum an Aktivitäten für jeden!

Die dritte Woche verbrachten dann Steffi, Uwe, Tim und Lina noch allein in Mittenwald - man weiß bis heute nicht, ob sie jemals zurückkehren werden...

Alle Fotos gibt es beim nächsten Kanu-Treff zu sehen, Termin siehe "Aktuelles"!


14 August
2006

Dalsland Kanot Maraton+

Dalsland/Schweden

Das ist ja mal was ganz anderes, rein in den Flieger, ab nach Göteborg, Mietwagen und am frühen Nachmittag ist man am Ziel: Billingsfors im Dalsland. Ruckzuck und eigentlich auch gut ausgeruht treffen wir auf Rainer, der schon 2 Stunden früher ankam und Anhänger und Grossgepäck mitbrachte.
Bei schönstem Sommerwetter wurden schnell die Zelte aufgebaut und ab gings an den Startplatz um die letzten Vorbereitungen zu treffen (Bootstrimm - ungeheuer wichtig!) und schnell noch die Startnummern auf die Boote zu kleben.
Unseren C2 haben wir bei der Gelegenheit noch mit einem Rucksack Reisen Aufkleber versehen. Die Rucksäcke haben das KVH-Team mit isotonischen Fitnessdrinks gesponsort.
Abends - am Campingplatz - wurden schnell noch die bestandenen, übermenschlichen Heldentaten des nächsten Tages gesponnen und dann gings schon recht schnell in die Heia.
Früh raus, 6:00 wecken, Frühstück, umziehen und ab auf Wasser: ein riesiges Starterfeld wartet schon auf dem See und Punkt 8 gabs den Startschuss.
Die Wetterbedingungen waren nicht so richtig optimal. Auf dem Nordostkurs begrüsste uns ein steifer Nordwind. Der Wellengang reichte auch locker aus um die ersten Schwimmeinlagen im Feld der "Dachrinnenfahrer" auszulösen.
Nach gut 6km war das Gedränge an der ersten, engsten und steilsten Umtragestelle gross.
Dann erstmal 13km weiter durchziehen. Das 2. Teilstück war recht windbegünstigt und die Boote liefen gut in den kleinen Wellen und das Feld hat sich auch weiter verteilt. Die 2. Umtrage hat sodann die Teilnehmer schon namentlich begrüsst, die Zuschauer waren reichlich und haben alle kräftig angefeuert.
Das dritte Teilstück dann war ein guter Vorgeschmack auf die letzte Etappe: der Wind drehte in Richtung Nordost und der Kurs stand nun Richtung Ost. Auf dem offenen Wasser sind dann Drift, Wellengang und Navigation nicht mehr ganz so leicht.
Die letzte Umtragestelle nun hatte schon fast Volkfestcharakter. Wieder wurden alle Teilnehmer (die's bis dort geschafft haben) namentlich begrüsst, angefeuert und nach einer Grundversorgung mit Sportdrink, Wasser und Bananen gleich wieder aufs Wasser geschickt.
Mit nun einem steifen Ostwind, der langsam weiter in Richtung Südost drehte haben sich die letzten 20km in eine wahre Tortur verwandelt. Mit Paddelgeschwindigkeiten von teilweise nur noch 5km/h und einer Seitendrift von gut 1km/h wollte das Ziel einfach nicht mehr näher kommen. Glück hatte, wer noch in einem Feld unterwegs war und Blickkontakt zu anderen Teilnehmern halten konnte (bzw. Glück hatten die drei Seekajaks die auf dem Stück gut 6km lang in unserer Welle mitritten), denn der Wellengang war schon deutlich im gefährlichen Bereich, und auf der Ideallinie die Ufer beidseitig ausserhalb der Schwimmreichweite.
Aber irgendwann hat alles ein Ende und die Ziellinie erlöste uns von den Qualen.
Im Ziel dann Volksfest, Kirmes und Erleichterung.
Am Sonntag haben wir dann die Abreise begonnen und noch einen Camping-Zwischenstopp in der Nähe von Göteburg eingelegt um dann am nächsten morgen in aller Frühe den Mietwagen wieder abzuliefern und auf den Flieger nach Köln zu warten.

Und hier die Ergebnisse:
7:44:55 - C2 - Matthias Feik, Kai Strieder (7. Platz C2, 3. Platz Deutsche Teilnehmer)
8:07:35 - K2 - Heiko Reinecke, Detlef Schumann (38. Platz K2, 6. Deutsche TN)
9:32:25 - K1 - Rainer Döring (273. Platz, 14. Deutsche TN)


Autor kstrieder um 13:27 | Kommentare (13) | TrackBacks (0)
18 September
2006

Herbstpaddeln auf dem Rhein

Sonntag früh trafen sich 11 gut gelaunte Kanuten, um sich gemeinsam auf Vater Rhein auf die Schönheit und Unbeschwertheit unseres Sports zu besinnen! Unter der Autobahn-Brücke in Leverkusen wurden die vier Zweier und drei Einzelkämpfer zu Wasser gelassen, um bei herrlich warmen Temperaturen und guter Laune auf dem grünen, warmen, flotten Rhein eine Strecke von ca. 35 km zu paddeln. Bei reichlich Gesprächsstoff und mächtig viel Schiffsverkehr flogen uns die Kilometersteine nur so um die Ohren. Ein kleines Päuschen wurde genutzt, um Boote zu tauschen, Schwäne zu füttern und sogar um im Rhein zu baden! Am Ziel, dem Neusser Sporthafen, wartete dann ein netter Biergarten am dortigen Bootshaus darauf, die trockenen Kehlen und leeren Mägen wieder geschmeidig zu machen. Leider hatte niemand einen Fotoapparat dabei, um diesen Bericht etwas farbiger zu gestalten... Zur besonderen Krönung des Tages haben dann auch noch Wallrabes zum Reste-Essen geladen: Wellness pur! So wurde dann aus dem Waschbrettbauch doch wieder ein Waschbärbauch - Dank an Annette und Andreas!


Autor Frauke um 08:27 | Kommentare (10) | TrackBacks (0)
01 Oktober
2006

Bezirksfahrt auf der Diemel

Am 24. September war es wieder so weit. Pünktlich 10.30 begann das Wasser unterhalb des Diemelstausees zu rauschen...
Es begann eine Supertour, zu der einfach Alles stimmte.
Ausreichend Wasser, warme Luft, Blauer Himmel und sagenhafte 21 (EIN-UND-ZWANZIG) Sportfreunde unseres Vereines hatten sich auf den Weg gemacht. Durch den Einsatz von drei Topos hatten auch drei ungeübte Fahrer das Vergnügen die Tücken und Schönheiten der Diemel kennen zu lernen. Es war einfach Klasse und jeder freute sich über die Leistung des anderen. Mutig wurden die Ängstlichen angefeuert. So setzte sich der harmonische Geist vom "Paddeltreff" auch auf dem Wasser fort.
In Marsberg angekommen, waren sich alle Sportfreunde einig: "Es war eine rund um gelungene Bezirksfahrt!"

PS: Wer am Start aufmerksam war, hat deutlich mitbekommen, was Schricki zu seinem nächsten Geburtstag benötigt.


Autor rdoering um 11:22 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
06 Oktober
2006

Guckt mal, wie es die Großen machen

Spaß mit Hochwasser

Hochwasser, eine Brücke und ein Schlepper.

und eine großartige Fotoserie: http://koti.mbnet.fi/~soldier/towboat.htm

und hier die Geschichte dazu:

http://koti.mbnet.fi/~soldier/


Autor cwestphalen um 12:37 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
15 Oktober
2006

Kanu-Rätsel






Hallo zusammen,
wenn man auf dem ............... in der Nähe der Stadt..................................., deren Stein wörtlich von der Sonne beschienen wird, einsetzt und und ca. 15 km paddelt, kommt man beim km........... an den Ort .................., der von großen Grasflächen umgeben ist. 2km westlich kann man das obige Ortseingangsschild finden.
Paddelt man weiter kommt man zuerst nach ..........berg und dann nach ........................., wo früher an einer flachen Stelle Haustiere durch den Fluß getrieben wurden.
Wer als erster das Rätsel löst, bekommt als Preis eine ....................flasche eines typischen Getränkes dieser Region.
Viel Spass!


Autor rdoering um 13:38 | Kommentare (4) | TrackBacks (0)
16 Oktober
2006

Alles ab nach Hünningen!

Am Samstag um 6 Uhr morgens rauschten Marlene und Mattes mit dem gemieteten Luxus-Bus durch Holzwickede um die Kanujugend einzusammeln. Dirk, Cort, Moritz, Nils, Matthias, der Herrn Senf,Christian und Ich waren dabei. Und alle Wecker hatten auch pünktlich geklingelt. Nach der Fahrt, mit dem üblichen Stop bei Mc Donalds, trafen wir dann auf dem Campingplatz in Lörrach Louise, Heiko, Kai, Uwe, Steffi, Frauke, Martin, Nelle, Andy, Jonas und Julian. Eben alle guten Paddler. Das Zeltdorf, in dem die Jugend bis Dienstag nächtigte wurde aufgebaut und dann gings auch schon über die Grenze nach Frankreich um den Wildwasserkanal schonmal anzutesten. Der Kanal wurde für gut befunden und wieder zurück am Campingplatz freute man sich bei einem leckeren Burger, die Kai auf seinen Campingkochern briet, auf den nächsten Tag auf dem Fluss. Der Tag war dann auch toll! Die vielen von uns schon bekannten Wellen in Hünningen entäuschten nicht und für jeden war etwas dabei.



















Auch der Regen der nach dem Essen aufkam konnte die Stimmung nicht trüben und alle waren bis in den späten Nachmittag paddeln.
Auch am Montag konnte man die meisten wieder auf dem Wasser beobachten und man merkte deutlich wieviel alle in der kurzen Zeit gelernt hatten.
Noch einmal stellte Kai seine Campingkochkünste unter Beweis, in dem er mit zwei kleinen Campingkochern alle mit wie immer gut gewürzten Schnitzeln, Würstchen und Kartoffelbrei verpflegte. Am Abend wurde dann, nach einem langen Paddel-Tag, die Pizzeria in Lörrach aufgesucht, die sich schon in den letzten Jahren bewährt hatte.
Am Dienstag morgen wurde dann die Rückfahrt angetreten, natürlich nicht ohne auf dem Weg noch mal schnell bei McDonals vorbeizuschauen ;)
Also ein toller Paddelausflug, trotz der paar Tröpfchen von oben!


Und hier
findet Ihr die Bilder.


Autor tsedlaczek um 00:00 | Kommentare (3) | TrackBacks (0)
01 November
2006

Bei de Kaaskopjes

Nach drei Wochen Kanuabstinenz haben wir (Heiko, Mattes, Dirk und Marlene) endlich mal wieder Wasser unterm Boot gehabt. Am 29. Oktober sind wir spontan mal zu den Kaaskopjes nach Katwijk gefahren. Nach dreistündiger Autofahrt haben wir uns aber erstmal den neuen Wildwasserkanal in Zoetermeer angeschaut. Leider lief kein Wasser, aber der Kanal sah sehr vielversprechend aus. Dann gings weiter zum Meer. Bei Windstärke 4 und ab und an auch mal etwas Sonne hatten wir sehr gute Wetterverhältnisse, sodass wir surften bis zum abwinken. Nach einer großen Portion Pommes Frites Spezial machten wir uns dann wieder auf nach Hause.

Bilder folgen!!!


Autor mjoest um 10:38 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)
03 Januar
2007

Start in´s Jahr 2007

Sonne, Schnee und blauer Himmel

Obwohl die Wasserstände der Saalach zu niedrig sind um ordentlich zu Paddeln, wurde es zwischen Weihnachten und dem Neuen Jahr nicht langweilig in Lofer.
Egal ob mit Tourenski aufs Grubhörndl, zu Fuß auf den Römersattel oder auf das Hundshorn, es waren immer super Bedingungen, die unsere Herzen höher schlagen ließen.
Zwischen Leongang und Saalbach haben wir Neujahr bei herrlichen Pistenbedingungen das neue Jahr sportlich eingeläutet. Da können wir nur hoffen, das das Jahr 2007 so weiter geht!


Autor rdoering um 20:08 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
12 März
2007

Wenne, Sonne, Frohsinn

1. Bezirksfahrt 2007

Getreu dem Motto, wer abends feiert kann früh auch paddeln, trafen sich fast alle, die an der Bezirksehrung teilgenommen hatten, zur 1. Bezirksfahrt auf die Wenne ein.
Petrus war uns holt, so das in diesem Jahr wieder einmal die 1. Bezirksfahrt auf der Wenne gestartet werden konnte. Genügend Wasser, strahlend blauer Himmel und Sonnenschein ließen schon mal Oster- oder Frühlingsgefühle aufkommen. Dank unserers Begleitteams(Frauke und Udo) waren alle Autos schneller am Ziel in Freienohl als wir.
So blieb uns noch genügend Zeit am Bootshaus den herrlichen Tag schön ausklingen zu lassen.
Frauke hatte auch noch Zeit ein paar nette Bilder zu machen, die ihr sicher bald hier findet!







Autor rdoering um 15:33 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
26 März
2007

2. Bezirksfahrt 2007 auf der Alme

Wieder war das Wetter prächtig, in Büren konnten wir schon eine recht zügige Strömung der Alme feststellen. Schon die ersten 500m auf dem Bach zeigten, daß die Alme diesmal nicht einfach so runter gepaddelt werden konnte, sondern Wasserstand, herabhängende Äste, querliegende Bäume stellten nicht nur Anforderung an die Konzentration, sondern auch an die Muskeln. 50% unserer Truppe konnten am Ziel deutliche Einschätzung über die Wassertemperatur der Alme geben. Für einige war das Erlebnis nach 5km bereits zu Ende. Dank Udo, der lobensweise parallel mit dem Auto fuhr, konnten die erschöpften Schwimmer, sehr schnell an die wärmenden Sachen. Es wäre schön, wenn die Eltern unserer Kanujugend sich zukünftig bei solchen Veranstaltungen integrieren würden. Dies stärkt das Bewußtsein ihrer tapferen Schützlinge und hilft den erfahrenen Kanuten, da diese ihr Potential nicht als Fahrer eines Autos vergeuden müssen. Auf alle Fälle haben wir nicht schlecht gestaunt, wie spät es war, als wir in Niedertudorf ankamen, Retten und Bergen kostet eben Zeit...


Autor rdoering um 08:05 | Kommentare (0) | TrackBacks (0)
14 Mai
2007

Wesermarathon - das Langstreckenwochenende

Etwas verspätet - aber dafür umso ausführlicher: hier ist nun endlich der Bericht vom Wesermarathon-Wochenende!
Bereits am Freitag trafen wir (Rainer, Louise, Uwe, Steffi, Heiko, Frank, Andi M., Martin und Frauke) uns am Bootshaus des Witzenhäuser KC an der Werra und schlugen erst einmal dort unsere Zelte auf. Nach einem reichhaltigen Abendessen verbrachten wir eine (geräuschvolle ;-) ) Nacht im Zelt, um am Samstag früh um 8.30 Uhr auf der Werra ab Eschwege die Werralandrallye mitzupaddeln. Entgegen unserer Bedenken und trotz des wenigen Wassers, war diese Strecke wirklich sehr schön zu fahren - wie wir ausnahmslos fanden. Wieder in Witzenhausen angekommen genossen wir erstmal bei herrlichstem Sonnenschein die angebotenen Kalorienbomben: Kuchen und Bratwurst, sowie "Selbstgebackener" von Louise! Anschließend kam der ungemütliche Teil: Zelte in Witzenhausen abbauen und in Münden wieder aufbauen! Abends, Mattes hatte sich inzwischen noch zu uns gesellt, das kulinarische Highlight des Wochenendes: Buffet im Ratsbrauhaus in Hannoversch Münden! Ich möchte an dieser Stelle nicht allzusehr schwärmen, weil, wir waren ja zum Paddeln dort... Nach einer weiteren Luftmatratzen-Nacht hieß es am Sonntag früh dann: 5.00 Uhr (in Worten: FÜNF) aufstehen und 6.30 Uhr Start zum Wesermarathon. Rainer und Steffi mussten leider die Heimreise antreten, Udo war angereist und hatte uns als Begleitfahrer Helmut und Brigitte mitgebracht. So war es gar kein Problem, die 80 km zu paddeln! Nach 28 km gab es die erste kleine Pause in Gieselwerder - Helmut und Brigitte servierten uns heiße Würstchen im Brötchen. Die zweite Pause legten wir dann mittags in Beverungen nach 52 km ein - die ersten hatten hier ihr Ziel erreicht. Die letzte Etappe waren dann nochmal 28 km, bis zum Silberziel in Holzminden. Dank des sommerlichen Wetters und der sonnigen Stimmung unter uns "Camping-Veteranen" ein wirklich sehr schönes Wochenende. Und im nächsten Jahr stehen wir mal um 2.00 Uhr auf und gehen um 3.00 Uhr auf die 135-km-Goldstrecke (ist nur'n Scherz!!)...
Bilder folgen in Kürze.


Autor Frauke um 17:42 | Kommentare (6) | TrackBacks (0)
22 Mai
2007

Wir waren auch auf der Werra- Canadiertour der Jugend

Nachdem schon ein Großteil unseres Vereins die Werra unterhalb von Eschwege auf der Werralandrallye bepaddelt hatte, musste die Jugend natürlich auch mal schaun, ob die Werra so schön ist wie Frauke behauptet ;-)
So wurde der Hänger mit Canadiern bestückt und eine gutgelaunte Jugendtruppe machte sich mit einigen Erwachsenen am Freitag auf nach Eschwege. Mit dabei waren Hannah, Ina, Jendrick, Nicole, Lina, Tim, Jonas, Anja, Lukas, Dirk, Matthias, Heiko, Uwe, Frank und Marlene.
Am Eschweger KC angekommen wurden die Zelte aufgestellt und mit Grillen und Lagerfeuer der warme Abend genossen.
Am nächsten Morgen (warum stehen Kinder immer so früh auf???) gings nach dem üblichen Smacks-Frühstück ab auf die Werra.
Bei bombigem Wetter erreichten wir nach einer idyllischen Canadiertour den Campingplatz Wahlhausen und nahmen dort eine große Wiese direkt am Wasser in Beschlag. Die, die noch fit waren, spielten Fußball und schwammen in der Werra, andere lagen in der Sonne und entspannten.
So verging auch dieser Tag wie im Flug und am Abend wurde wieder gemütlich Spaghetti gekocht und am Feuer gesessen.

Am Sonntag gings weiter auf der Werra bis zum Witzenhäuser KC. Auch an diesem Tag musste fleißig eingecremt werden, denn die Sonne schien ununterbrochen.
Dank des schönen Wetters und der schönen Landschaft konnten wir auf ein tolles Wochenende zurückblicken und begaben uns auf die Heimreise.

Fotos folgen in Kürze


Autor Marlene um 17:34 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)
28 Mai
2007

20 Gründe für die Ourthe

Ourthe/Ardennen

Nachdem ich die Ourthe auf der letzten Himmelfahrt ja schon kennengelernt habe, wollte ich mir die Gegend nochmal mit einem festen Campingplatz anschauen.
Mit einer relativ kurzen Anfahrt - nur 272 km Haustür bis Camping - und angenehmen Preisen (14,- EUR pro Nacht für Zelt, Auto, zwei Erwachsene und ein Kind) ist der Campingplatz Lohan bei Paddlern recht beliebt.
Der Wasserstand war ausreichend und bei der Ankunft am Samstag hat uns strahlender Sonnenschein begrüßt und der späte Nachmittag konnte sogleich für eine kurze Tour bis La Roche en Ardenne genutzt werden.
Leon hat da auch gleich seine Spritzdecke das erste Mal benutzt und im kleinen Wehr kurz vor La Roche eingeweiht.
Obwohl in der Nacht ein kleines Unwetter etwas mehr Regen als erwartet brachte, war am nächsten morgen schon wieder alles im Lack und der Sonntag ebenfalls sonnig und angenehm warm. Diesmal haben wir dann die Standardstrecke Schlucht von Nisramont bis zum Camping gewählt und die gut 17km in netter Begleitung durch Langenfelder Paddler verbracht.
Der etwas niedrigere Wasserstand (im Vergleich zur letzten Befahrung) hat dann umso mehr Zeit für SightSeeing der wirklich wunderschönen Waldschlucht ergeben.

Achja - die 20 Gründe:
15 Gründe: der Liter Diesel kostete in Belgien 0,987 EUR bei Jet (im Vergleich zu 1,129 EUR in Howi).
Plus: kurze Anfahrt, günstige Preise, leckeres Bier, schönes Wetter und ein abwechslungsreicher Fluss.


Autor kstrieder um 18:30 | Kommentare (3) | TrackBacks (0)
13 Juli
2007

Wildwasserfreizeit im Süden Frankreichs

Durance und Co

Eine kleine Gruppe von 16 Personen, davon 8 Jugendliche, zog es in diesem Jahr in die Provence. In Embrun wurde ein Campingplatz am größten Stausee Frankreichs Lac Serre Poncon, der von der Durance durchflossen wird, belegt. Radsportlern ist diese Region durch die Etappen der Tour de France bekannt.
In den zwei Wochen befuhren die Kanuten 5 verschiedene Wildbäche, wie Durance, Guil, Guisane, Ubaye und Var. Sind die Teilstrecken auf dem "Hausfluß" vom jüngsten Kind (9) bis zum ältesten Teilnehmer (63) geeignet, so waren speziell die Schluchtfahrten auf Guisane und Ubay eine größere Herausforderung für die älteren Jugendlichen und erfahrenen Kanuten des Vereins.
Ein besonderer Leckerbissen ist ca. 11 km oberhalb des Campingplatzes eine Stelle, die in französischer Literatur "Rabioux" in deutsch erfurchtsvoll "das Loch" bezeichnet wird. Hier fließt die Durance durch eine Engstelle, die noch durch künstliche Verbauung zu einer Trainings- und Spielstelle eingerichtet wurde. Überschläge und Kenterungen an dieser Stelle sind an der Tagesordnung.
Eine weitere Besonderheit war die Schlucht auf dem Var. Für die lediglich 5 km lange Durchfahrt mußte die Gruppe geteilt werden, damit nach einer 3 1/2-stündigen Anreise auch jeder in den Genuß einer Befahrung kam. In dieser Schlucht gibt es Felsen, die links und rechts des Var bis zu 300 m hoch aufragen, so daß es dort am helllichten Tage richtig dämmerig wird. Und ausgerechnet hier lag mitten im Bach ein abgerutschter Felsen mit vielen Quadern von mehreren qm, deren scharfe Kanten zu zwei kleinen Kratzern führten. (Einmal kurz pusten und dann ging es schon wieder weiter).
Auf dem kulturellem Programm standen Ortsbesichtigungen von Embrun und Briancon. Eine Ergänzung dazu war ein Fest am Ufer des Sees mit Kostproben von Speisen und Getränken aus der Region. Am Eingang erhielt jeder Besucher einen Strohhut und einige konnten sogar ein T-Shirt ergattern.
Nach ca. 2 Wochen bei schönstem Wetter hieß es wieder nach Hause zu fahren. Auch dieser Urlaub war viel zu kurz. Aber, eine Wiederholung wird es bestimmt geben.


31 Juli
2007

Amsterdamned

Tier ist echt lecker

Da Mark den kürzesten Heimweg hatte, hat er auch unschlagbar schnell einen Bericht geschrieben, den ich hier aus dem Canoeweb zitiere:


Auf Wolfi's Anregung hin hatte ich beim Kanuverein Sloterplas angefragt, ob es da Übernachtungsmöglichkeiten gäbe, und wir sind mit offenen Armen empfangen worden! Andreas und das Team aus Unna konnten am Samstagnachmittag aufs Gelände und als ich am Sonntagmorgen kam, fand ich trotz des eher mäßigen Wetters eine gutgelaunte Gruppe Paddler vor.

Nach einer kurzen Lagebesprechung mit der Wasserkarte und Versorgung von Kais verletztem Daumen mit einem medizinischen Kondom (!) haben wir dann abgelegt Richtung Innenstadt. Wir waren vier Kanus, ein Jensen und ein Minnesota II mit Tandembesatzung, ein Indian Canoe Solo 13 und ein Advantage. Es war ziemlich schell klar, daß Andreas im Solo 13 einen schweren Tag vor sich haben würde, denn sein Boot war mit Abstand das langsamste. Gegen Ende haben wir ihn dann abgelöst, aber erst als ich selbst die letzen paar Kilometer in seinem Boot saß, ist mir klar geworden, was für eine gewaltige Leistung er an diesem Tag gebracht hat. Hut ab!

Vom Kanuverein ging es erst durch ein kleines Naturgebiet und dann über einige schnurgerade Kanäle Richtung Zentrum. Wider Erwarten gab es dann doch eine geschlossene Schleuse, die wir aber problemlos umtragen konnten. Dann kamen wir zum eigentlichen Grachtengürtel der Stadt, und Regen setzte ein. Erste Pause unter einer Brücke zum Regenjacken und Südwester anziehen. Als wir wieder weiterfuhren, nahm der Regen natürlich wieder ab...

Dann ging's kreuz und quer durch die Prinsengracht (vorbei am Anne-Frank-Haus), aus Versehen durch die Leliegracht, Keizersgracht, Brouwersgracht, Herengracht, Leidsegracht, Keizersgracht, Reguliersgracht, Herengracht, zur Amstel. An der Stopera vorbei zum Rokin und - zum Rotlichtviertel. Dort am Achterburgwal waren rund ein Uhr mittags nur wenige Damen aktiv, und es schien als wären die gar nicht so erbaut von unserem Auftauchen, den die Aufmerksamkeit des männlichen Publikums wandte sich zeitweise mehr unseren Booten als ihren körperlichen Rundungen zu.

Der Bootsverkehr war dem Wetter entsprechend relativ gering, vor allem Rundfahrtboote und kaum private Fahrzeuge. Die Rundfahrtboote nehmen beim Manövrieren allerdings nur wenig Rücksicht auf Kanus, so bin ich ein paar mal in den Schwall geraten, der mich ganz ordentlich zur Seite gedrückt hat.

Vom Achterburgwal ging's über die große Wasserfläche des Oosterdoks, wo wir am Technikmuseum 'Nemo' und direkt neben der 'Amsterdam', einem originalgetreuen Nachbau eines VOC-Schiffs aus dem 18. Jahrhundert, festmachten. Leider gab es keinen schönen und windgeschützten Platz von wo aus wir die Kanus im Auge behalten konnten, darum standen wir letztendlich in einer Ecke vor den Fenstern des Museumscafes, um unsere Brotzeit zu verzehren. Aber wir hatten auf der Herfahrt schon einen Steg mit Kneipe daneben entdeckt, und trösteten uns mit der Aussicht, dort dann noch mal auf ein Bierchen anhalten zu können.

Inzwischen hatten wir schon ca. 3/4 der geplanten Runde hinter uns, und weil uns noch nicht nach Rückweg war, haben wir spontan noch eine Schleife um den Zoo Artis eingebaut. Es zeigte sich aber, daß der Zoo doch vor allem von innen interessant ist, von außen deutlich weniger. Wieder zurück auf der Amstel, ging es vorbei an der 'Magere Brug' und rechts ab in die Singelgracht, Richtung Rijksmuseum und Leidseplein. Beim Holland Casino gab es sogar einige verlockende Kneipen mit Steg direkt am Wasser, die aber mehrheitlich mit Parkverbot belegt waren. Und die Wasserschutzpolizei war auch gerade da, um die Besatzung eines widerrechtlich geparkten Bootes zurechtzuweisen. So kamen wir wieder an unserem Anfangspunkt der Grachtenrundfahrt, dem Eingang zum Jacob van Lennepkanaal, von dort ging es wieder zurück durch die Außenbezirke zum Sloterplas.

Unterwegs machten wir noch Halt für das geplante Bier und tauschten Boote für die Weiterfahrt, um Andreas zu entlasten. An der Schleuse haben wir dann noch mal getauscht. So sind wir gegen fünf wieder am Gelände des Kanuvereins angekommen.

Im Innenstadtgebiet trafen wir nur zwei Seekajaks, und von der Kneipe aus sahen wir noch ein paar vorbeifahren, aber ansonsten sind in Amsterdam erstaunlich wenig Paddler unterwegs. Bei diesen Möglichkeiten eigentlich unbegreiflich. Auch die Ausstiegsmöglichkeiten sind für Kanadier nicht so begrenzt wie zuerst erwartet, die Kademauern sind nicht überall so hoch, und es gibt in regelmäßigen Abständen Stege der Wassertaxis. Ich fand die Amsterdamtour absolut lohnend, der Anblick der Stadt vom Wasser aus ist wirklich toll. Man hat eine bessere Perspektive als von der Straße aus, und es ist auf dem Wasser sehr viel ruhiger mit mehr Platz. Eine sehr schöne Art, die Stadt zu erkunden. Laut GPS sind wir übrigens ungefähr 29,1 Kilometer gefahren.

Am Kanuverein haben wir unter den Augen der niederländischen Gastgeber (Sonntag ist Vereinsnachmittag) dann noch ein bißchen Boote getestet und Kai und ich haben versucht, den Geschwindigkeitsrekord des Jensen zu brechen, aber das haben wir nicht geschafft. Kai hat eine Mordskraft und legt eine Paddelfrequenz hin, die sich gewaschen hat. Da komm' ich einfach nicht mit (hechel, keuch...). Danach ging's ans Abbrechen der Zelte und Einpacken. Nach einem kurzen aber herzlichen Abschied und Dankeschön an die Leute vom Kanuverein Sloterplas sind alle ins Auto gestiegen und gen Heimat gefahren. Ich hoffe, alle sind gut angekommen.


Für "Nachfahrer" (das kann ich nur empfehlen) ist auch ein GPS-Track bei mir erhältlich. Damit geht die Orientierung in den Grachten nicht verloren und die Kneipen mit Parkmöglichkeiten sind ebenfalls verzeichnet.
Ein paar Bilder gibts auch schon online:
adam01.jpgadam02.jpgadam03.jpg


Autor kstrieder um 00:05 | Kommentare (3) | TrackBacks (0)
08 Dezember
2007

Frauenbezirksfahrt 2007 Höxter

...da war'n mer dabei...

lange wurde fieberhaft geplant, abgestimmt, besprochen, Wetterprognosen studiert und mit viel Vorfreude erwartet. Zu Beginn letzter Woche dann die zerschmetternde Vorhersage fürs Wochenende und beim Treffen am Bootshaus, am Freitag Nachmittag der beängstigende Wasserstand der Ruhr, sowie eine Meldung in den Nachrichten, ein Campingplatz nahe Höxter habe evakuiert werden müssen - am liebsten wären wir wieder nach Hause gefahren und Schwamm drüber. Dann ein Telefonat mit den anderen Mädels vom Bezirk: Plan B sollte greifen, für den Fall, dass der Wasserstand der Weser zu bedrohlich werden würde: ein wenig Kultur und viel schoppen statt paddeln aber auf jeden Fall finde die Veranstaltung statt... Gesagt getan, durch dichte Regenwände schlugen wir uns nach Höxter - Nussecken von Malli haben uns aufrecht erhalten! Nachdem nach und nach alle 20 Teilnehmerinnern aus Hagen, Wickede, Fröndenberg, Menden und Holzwickede eingetroffen waren ging's nach einem Begrüßungssektchen erst mal ans Zelte aufbauen und anschließend zu Ali's Pizza-5-Sterne-Restaurant. Der Tag wurde traditionsgemäß im abendlichen Stuhlkreis besiegelt. Samstag früh dann zunächst einmal Aufregung: Sylke und Steffi hatten mit ihrem Zelt einer Mäusegroßfamilie nicht nur den Hauptausgang, sonder auch sämtliche Notausgänge versperrt und wurden daher von den panischen Tierchen die ganze Nacht unter gequältem Gepiepse untergraben. Die zwei waren dadurch echt nicht tageslichttauglich anzusehen und mussten ihr Zelt erst einmal umsetzen! Dann das Wunder von Höxter: Die Sonne kam heraus, es sollte ein wunderschöner Tag werden! So sind wir dann mit atemberaubendem Tempo von Höxter nach Polle gepaddelt, der Wasserstand war zwar recht hoch, aber wir sind ja keine Weicheier. Sicherlich hätte man bei diesem Pegelstand auch locker viel viel weiter paddeln können, aber wir hatten ja schließlich Programm. Eine Stadtführung wartete auf uns und danach ein reichhaltiges Büffet im Corveyer Hof. Gut, dass wir unter uns waren, so konnte Frau auch schon mal Gürtel und Hosenknopf offen tragen! Im abendlichen Stuhlkreis gab es daher auch sehr viele verdauungsfördernde Getränke und Nele verteidigte verbittert und erfolgreich unsere intime Frauenrunde gegen aufdringliche Eindringliche vom, an diesem Wochenende verpönten Geschlecht! Auch am Sonntag strahlte die Sonne und die Strecke von Bad Karlshafen zum Bootshaus von Höxter wurde viel zu schnell zurück gelegt. Beim abschließenden Kaffee und Kuchen - Danke noch mal für den leckeren Kuchen!!! - haben wir dann beschlossen: wir kommen 100%ig alle wieder zur Frauenbezirksfahrt 2008. Es war wieder eine suuuuper Veranstaltung....











Autor Frauke um 00:00 | Kommentare (10) | TrackBacks (0)
21 August
2007

Kanotmaraton DKM+ 2007



Dieses Jahr habe ich leider den KVH allein in Dalsland vertreten. Wie immer in Schweden war die Organisation perfekt und herzlich. Zum Marathon 2006 kam mir in den Sinn, die Strecke 2007 mit meinem Freund Andreas aus Niesky zu paddeln. Wir beide hatten gemeinsam mit unseren Familien schöne Ferien in Dalsland verbracht. Allerdings lag das schon 12 Jahre zurück, Grund genug eine gemeinsame Aktion wieder zu aktivieren. Nach dem Einchecken am Sonnabend in den Mittagsstunden öffnete der Himmel über Dalsland seine Schleusen und es begann stark zu regnen, keine guten Aussichten auf einen freudbetonten Marathon.
Pünktlich um 18.30 traf Andreas mit seiner Familie ein und die Detailplanung begann(Welches Getränk an welcher Stelle?; Zeitkorriodor erarbeiten für 7 bis 8 Stunden).
Nach einem Schlafgetränk legten wir uns pünktlich in die Zelte, do so ein richtiger Tiefschlaf sollte nicht aufkommen, denn es regnete immer zu.
Am Sonnabend morgens hatte Petrus ein Einsehen und es konnte froh gelaunt los gehen.



Nach 12 Jahren das erste mal wieder in einem Boot, da waren die ersten Meter schon kippelig, doch mit dem Startschuss gab es nur noch eine Richtung. Es klappte super, an der ersten Portage sparten wir Zeit und Kraft durch einen Bootswagen, Portage 2 und drei wurde getragen. Durch Trinksysteme hatten wir permanent zu trinken ohne das Paddel aus der Hand zu nehmen.
Ab Kilometer 30 schmerzten die Arme und Schultern, so das wir etwas Tempo rausnehmen mußten. Nach genau 7 h sahen wir die Fontäne von Bengtsfors. Bedrohlich kam von hinten der nächste K2 auf, Motivation genug noch einmal alles zu geben.
7:18h das Ziel war erreicht und wir hatten wieder gut 20 sec zu unseren Verfolgern.



Nach einer heißen Dusche, einer kräftigen Lasagne und einer schönen Flasche Rotwein schliefen wir bedeutend besser als in der Nacht zuvor. Am nächsten Tag zogen wir es vor zu Fuß zu wandern, doch gesprochen wurde schon wieder vom Marathon!


Autor rdoering um 10:13 | Kommentare (5) | TrackBacks (0)
16 September
2007

Bezirksfahrt auf der Diemel

Wie in den letzten Jahren fuhr auch in diesem Jahr unser Verein zur Bezirksabschlussfahrt zur oberen Diemel. Da ich Pfingsten das letzte Mal an einer Vereinsfahrt teilnahm, war ich erstaunt, dass so viele Schüler und Jugendliche diese Fahrt auf heimischem Wildwasser mitmachen wollten. Die erwachsenen Teilnehmer hinzugerechnet waren wir 21 Paddler! Unter der Regie von Maike waren dann alle erforderlichen Boote und Paddel auf dem Bootsanhänger verladen und die Anfahrt zur Diemel konnte superpünktlich beginnen. Aus gesundheitlichen Gründen konnten Frauke, Rainer, Udo und Heiko nicht paddeln, aber zu unserem Glück Auto fahren, so dass wir ausreichend Nebenherfahrer hatten. An der Einsatzstelle in Helminghausen angekommen, war für mich die bange Frage "lassen die auch an der Talsperre nicht zu viel Wasser ab?". Nach den Regenfällen der letzten Wochen war es auf keinen Fall zu wenig; denn das Wasser reichte bis in die Wiesen. Nachdem wir unsere Ausrüstung angelegt hatten, ging es in die Boote. Ein Kanu nach dem anderen rutschte ins Wasser und die Fahrt konnte beginnen. Von meinen jungen Vereinsmitgliedern wurde ich aufmunternd angelächelt als wollten sie sagen "Ach, du schaffst das schon!" Ich sagte mir, bleib in der Nähe von geübten und kräftigen Leuten, die dir nach einer Kenterung helfen können. So fuhr ich hinter Claudia, Uwe, Martin und Thomas her. Zu unserer großen Freude hatten wir ein Traumwetter und einen idealen Wasserstand erwischt. Die ersten Schwälle, das erste Wehr, der erste umgestürzte Baum über dem Fluss - alles gut gegangen. So langsam legte sich bei mir die Anspannung. Doch dann zwei umgestürzte Bäume in ca. 40 cm Höhe quer über der Diemel! Den ersten ganz rechts fahren und ganz klein machen, dann das Boot bei starker Strömung auf kurzer Distanz nach links versetzen und klein machen und unter dem Baum herfahren. Dann passierte es: Als ich mich aufrichtete, blieb mein Paddel an einem Ast hängen und ehe ich mich versah, kenterte ich. Als ich mein Boot verlassen hatte und meinen Kopf aus dem Wasser hielt, hörte ich einen unserer Jugendlichen sagen: "Der Altmeister schwimmt!" Dank der Hilfe von Thomas saß ich schnell wieder in meinem Boot und die Fahrt ging weiter. Die nun folgenden schwierigen Stellen habe ich dann ohne Kenterung befahren. Dann näherten wir uns dem Wehr in Bredelar, wo wir an der Straßenbrücke Pause machten. Hier standen dann auch unserer Nebenherfahrer, die uns zuriefen, das Wehr quer zu fahren. Jetzt galt es für mich, mein Ansehen nach der Kenterung wieder aufzubessern. Mit all meinem Mut ließ ich mich quer auf die Wehrkante zutreiben und 2 m hinunterfallen. Mit einem komischen Gefühl im Magen kam ich unten an und fuhr ohne Kenterung weiter. Die anerkennenden Blicke der Jugendlichen haben meinen Mut belohnt. Nachdem wir uns gestärkt hatten ging die Fahrt weiter. der nächste Höhepunkt war dann die neu angelegte, ca. 100 m lange Wildwasserstrecke. Diese entstand dadurch, dass das alte hohe Steilwehr geschliffen wurde und den Höhenunterschied mit Felsen abgeflacht hat. Am Rande sei noch erwähnt, dass mein alter Sportsfreund Wolfgang an dem letzten Steilwehr vor Marsberg gekentert ist und sein Boot verlassen musste. In Marsberg angekommen, beendeten wir nach 21 km diese sportliche Fahrt. Es war bestimmt nicht meine letzte Diemelfahrt! Der Sonntagspaddler


Autor Willi um 00:00 | Kommentare (3) | TrackBacks (0)
21 Oktober
2007

Schöne Ferien in Lüneburg

Meine Eltern hatten mir versprochen, in den Herbstferien mit Oma und Opa nach Lüneburg zu fahren. Unser Campingplatz "Rote Schleuse" liegt ganz nah an der Ilmenau und ich finde ihn ganz toll.
Als Papa und Opa die Wohnwagen und Vorzelte aufgebaut hatten, gingen wir erst einmal zur Ilmenau. "Die hat viel Wasser", sagte mein Opa, "da brauchen wir uns morgen beim Paddeln nicht anstrengen."
Nach dem Frühstück fuhren wir alle zusammen - Opa, Papa und ich - im Paddelzeug zur Einsatzstelle nach Wiechmannsburg. Schnell hatte ich meine Schwimmweste angelegt, die Spritzdecke angezogen und schon ging es am Anlegesteg in die Boote. Mein Papa und ich fuhren im Zweier und mein Opa im Einer. durch die flotte Strömung und unser Paddeln ging es schnell vorwärts. Durch die vielen Büsche am Flussufer mussten wir sehr aufpassen und das Boot daran vorbei steuern. In Bienenbüttel stand Oma, Mama und Lukas auf der Brücke und winkten uns fröhlich zu. Nachdem wir einige Zeit gepaddelt hatten, bekam ich Hunger und wir machten am Campingplatz in Melbeck Pause. Danach, auf der kurvenreichen Strecke, durfte ich das Boot durch die Kurven lenken. Nach 18 km kamen wir bei schönem Herbstwetter an unserem Campingplatz an. Am Dienstag machten wir eine Wanderung und Pferdekutschenfahrt im Naturpark "Lüneburger Heide" in Undeloh.
Am Mittwoch sahen wir uns die Stadt Lüneburg an und anschließend tobten wir uns im SALÜ im Wellenbad aus. am Donnerstag fuhren wir mit dem Zug nach Hamburg. Ab den Landungsbrücken fuhren wir mit einer Barkasse durch den Hamburger Hafen, an großen Schiffen und Lagerhäusern vorbei. Anschließend machten wir noch eine Stadtbesichtigung mit dem Bus. Der Erklärbär war sehr lustig! Am Freitag ging es dann zu unserer Elbepaddelfahrt. An der Einsatzstelle in Bleckede waren wir erstaunt, wie breit die Elbe war. Das Hochwasser reichte bis fast an die Deichkrone! Bei schönstem Sonnenschein ging es immer an der linken Uferseite der Elbe abwärts. Zur Abwechslung überholte uns der Passagierdampfer "Dresden" und sorgte für Wellen. In Lauenburg war nach 19 km unsere Fahrt zu Ende. Das Paddeln hatte mir soviel Spaß gemacht und ich überredete Papa und Opa, am anderen Tag noch einmal die Ilmenau zu paddeln. So fuhren wir bei Sonnenschein zum zweiten mal die Strecke von Wiechmannsburg bis zur Roten Schleuse. Ich freue micht jetzt schon auf die Paddelfahrten im nächsten Jahr!
Hannah



Autor Hannah um 00:00 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)

Sternfahrt um Zwolle

Apeldoorn Kanal, Ijssel, Ijssel-Zwolle Kanal, Ijssel, Kettelmeer

Eigentlich starten Sternfahrten ja an vielen Punkten und treffen sich in der Mitte. Eine Paddeltour ins niederländische Zwolle ist jedoch eine Ausnahme - wie das Luftbild der alten Hansestadt mit historischem Stadtkern zeigt.
Zwolle ist von einem sternförmig angelegten Kanal umgeben und nochmal durch einen Kanal geteilt. Die Anbindung an die Ijssel und das Zwartemeer sind Grund für den Hafenstadt-Charakter.


Unsere Tour startet in Apeldoorn, bei schönstem Spätherbstwetter mit einem wunderschönen Sonnenaufgang und einem feinen Nebel, der schnell von der strahlenden Sonne vertrieben wird.
Durch den Apeldoorn-Kanal, der seit den 70er Jahren nicht mehr beschifft wird, geht es direkt in Richtung Zwolle, vorbei an vielen historischen Schleusen, Wasser- und Windmühlen.
Der Kanal wird nur durch wenige, alte und nicht mehr betriebene Schleusen unterbrochen. Diese wechseln sich mit alten Hubbrücken ab, die ebenfalls nicht mehr betrieben werden, aber ihren Charakter komplett gewahrt haben. Kein Wind, Sonne und herbstliche Stimmung machen den Tag perfekt.


Nach Ankunft in Zwolle, wird die Stadt natürlich auch noch auf dem Wasserweg umrundet. Feudale Villen, Museen, Altbauten und moderne Architektur geben sich hier das teilweise noch naturbelassene Ufer in die Hand.
Auch hier ist der Trend zum Wohnen auf dem Wasser deutlich: viele alte Frachtschiffe sind zu permanent bewohnten Hausbooten umgebaut. Das hat Charme.


Bevor es nun in die Altstadt von Zwolle geht, parken wir zunächst das Boot im einem Hotelflur zu den gerade ungenutzten Konferenzräumen. Auch das geht: eine Kanutour mit Hotelübernachtung, Altstadtbummel und Frühstücksbuffet. Vielen Dank an das freundliche Team des Campanile-Hotel in Zwolle für die unkomplizierte Unterstützung.


Aber bevor es in die Altstadt geht, wird schnell noch der PKW ans Ziel der Tour umgesetzt: Urk, wo wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang und das Panorama der alten Fischereistadt geniessen können.


Am nächsten Tag, frisch gestärkt am Frühstücksbuffet, geht's dann weiter in Richtung Urk. Zunächst noch gut 3h die Ijssel flussabwärts. Hier begegnen uns am Sonntag nur genau 2 Grosschiffe - kein Vergleich mit dem Rhein. Leider verschlechtert sich das Wetter zunehmend, Wind kommt auf, Regen nieselt vor sich hin und die Strecke nimmt kein Ende.
Im Kettelmeer nehmen wir Kurs Nordost, um zunächst unter Landabdeckung auf die Nordseite zu gelangen. Dummerweise gibt es ausserhalb der ausgewiesenen Fahrrinnen zwar keinen Verkehr und malerische kleine Vogelinseln, aber eben auch mal kein Wasser. Da heisst es dann: aussteigen und schieben um die Handbreit Wasser wieder unters Boot zu kriegen.


Das Wetter bessert sich leider nicht mehr und so brechen wir die Tour am Übergang zwischen Kettelmeer und Ijsselmeer ab. Ein kleiner Fussmarsch nach Urk ist schnell erledigt: der Grenzpunkt zwischen Ijssel- und Kettelmeer, Nordufer, ist ein auch ein idealer Startpunkt für Kanutouren, da hier - je nach Wind - einfach der richtige Kurs ausgewählt werden kann. Alle Richtungen stehen offen.
Am Ende sind gut 82km in zwei Tagen geschafft und der Muskelkater am nächsten Tag ist wohlverdient.


Weitere Bilder...


Autor kstrieder um 00:00 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)
27 Juli
2008

Amsterdamned 2008

Amstel, Amsterdam Grachtenfahrt

Amsterdam hat uns dieses Jahr für die Amsterdamned Tour mit Sonne verwöhnt, obwohl der Anreise- und Amsterdam-Schnuppertag eine ganz schön nasse und unsichere Sache war.
Während in Dortmund und Teilen des Kreises Unna Land-Unter gemeldet wurde und einige Strassenzüge auf ihre Erstbefahrung warteten, hatten wir auf der Zeltwiese des Amsterdamer Kanuclubs "Sloterplas" (dag Louis! dank u well Marianne!) nur leichten Nieselregen und anständiges Donnergrummeln.
Also haben wir auf Nummer Sicher erstmal die Innenstadt mit der Strassenbahn erkundet (3 Streifen bzw. 2,40 EUR einfache Fahrt, ca. 15 Minuten zu Fuss zur Haltestelle vom Kanuclub).
Wir, das sind Steffi, Uwe und ich sowie Julia und Detlef aus dem Canadierforum.
Amsterdam ist auch bei Nieselregen nett anzusehen und zwischen Bitterballen, Frites, Biertjes und Strassenmusik immer wieder schön.
Den Abend haben wir im Clubhaus noch mit Unterstützung der exzellenten Produkte eines Winzers sowie einer Süsswarenfirma aus Bonn beendet.
Am Sonntag morgen hat uns strahlende Sonne begrüsst und während des Frühstücks kamen noch Winni - ebenfalls aus dem Canadierforum und Mark, der die Fahrt auch dieses Jahr organisiert hat, dazu. Auf der Keizersgracht haben wir dann noch Attila nebst Gallionshund aufgegabelt.
Das Bombenwetter hat uns den ganzen Tag begleitet und so war auch auf dem Wasser richtig Rummel. Einfach klasse.
Und wo so viel Boote aller Arten unterwegs sind, gibts natürlich auch Einbahnstrassenregelungen im Rotlichtviertel und klassische Grachtenstaus mit Stop and Go. Ich wünschte auf dem Autobahnstau gäb's ebenfalls so viel zu gucken...
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Nach gut 30km waren wir wieder bei den Sloterplas'lern, haben neben dem Abbau der knochentrockenen Zelte noch etwas geklönt und uns dann kurz vor neun auf die unterschiedlichen Heimwege gemacht. Eigentlich sollte die Fahrtroute etwas verkürzt werden, da wir uns die Runde um den Zoo Artis schenken wollten. Nun sind also am Ende zwei km mehr geworden, aber auch wenn's dann am Ende ein wenig in den Armen gezwickt hat, war jeder einzelne km spassig, jede besuchte Kneipe schön und der Sonnenbrand auf Armen und Nacken zu spüren.
Achja: Berufsschiffer bremsen auch für Faltkanus - man muss sich nur mal quer in die Fahrtrichtung stellen.
Und es ist ganz schön schwierig, vom Wasser aus mal ne einfache Pommesbude für die obligatorische Frites en Frikandel Speciaal zu finden. Wir haben's diesmal leider nicht geschafft.


Autor kstrieder um 00:00 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)
02 Oktober
2008

Dolce Vita am Ticino, Chillen an der Cote d'Azur

Ticino/Po

Um nochmal richtig Sonne für den Wintern zu tanken, habe ich die Herbstferien genutzt um südlich der Alpen an einer Gepäcktour teilzunehmen. Leon und ich haben uns dieses Jahr Raff & Taff aus Lörrach angeschlossen, die diese Tour seit mehreren Jahre mit Schönwetter Garantie im Herbst veranstalten. Der Ticino, im Schweizer Teil auch Tessin, entspringt den Alpen, durchfliesst den Lago Maggiore und mündet bei Pavia in den Po.

Die Tour beginnt an der Strassenbrücke von Ponte Ollegio, ganz in der Nähe vom Flughafen Malpensa, nahe Mailand. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kleinen Abstecher über Basel gemacht um dort noch Marianne und Peter aus Berlin abzuholen, die uns schon 2006 an den Allier begleitet haben. In einer gemütlichen Gruppe von insgesamt 10 Personen (Lydia, Petra, Marianne, Peter, Raphael, Marcus, Andreas, Luca, Leon und mir) geht es also auf Gepäckfahrt den Ticino herunter. Insgesamt 87 km mit guter Fliessgeschwindigkeit und deutlichem Gefälle (fast 100 Höhenmeter für die gesamte Strecke) stehen uns bevor, auf die wir drei Übernachtungen irgendwo auf Kiesbänken verteilen werden.

Bei wilden Übernachtungen kann es schonmal passieren, dass merkwürdige Lichterscheinungen auftreten, die nur das geübte Auge bemerkt. Experten sind sich nicht sicher, ob es sich dabei um nächtliches Alpenglühen, wilde Glühwürmchen oder Jungs, die entscheidende Kampfszenen aus Star Wars nachspielen handelt.

Auch wenn das Thermometer tagsüber bis zu 28 Grad anzeigt und die Haut ordentlich von der Sonne gerötet wird, so kann es nachts empfindlich kalt werden. Eines morgens hat uns eine ansehnliche Eisschicht morgens auf der Ausrüstung überrascht. Mit der richtigen Ausrüstung ist das natürlich kein Problem. Marcus hat jede Nacht ganz im Freien verbracht - Niederschläge gabs keine und die Luftfeuchte durch den warmen Ticino war sowohl im als auch ausserhalb des Zeltes gleich hoch.

Die recht ordentliche Fliessgeschwindigkeit lässt die 4 Tandemkanadier, Leon in seinem Kurzkajak und mich in einem 16er Explorer Solo mit einer Reisegeschwindigkeit jenseits der 10km/h voran kommen. So können auch die Mittagspausen gut ausgedehnt werden. Die perfekte Organisation durch Raff & Taff hält ausreichend und abwechslungsreiche italienische Spezialitäten aus der Region bereit und natürlich macht auch italienische Luft hungrig.



Auf den zahlreichen Kiesbänken gibt es immer ausreichend trockenes Feuerholz, atemberaubende aber auch durch die herbstliche Jahreszeit kurze Sonnenuntergänge und leider starke Mückenattacken. Glücklicherweise nutzen die Mücken nur morgens und abends kurze Zeitfenster für ihre Attacken und Anti Brumm leistet guten Schutz.



Nach Abschluss der Tour haben wir zu viert noch eine Nacht bei einem Bekannten in Pavia verbracht, bevor die Berliner über Malpensa wieder zurück reisen. Den Tag nutzen wir noch für einen kurzen Abstecher nach Mailand und etwas schnödes Sightseeing. Der Mailänder Dom ist auf jeden Fall eine Reise wert. Klasse: Parken im P&R Parkhaus in Famagosa (SW von Mailand Centro): 1 EUR für einen Tag; Tagesticket für den Mailänder Nahverkehr: 3 EUR.

Der Sonne nicht genug getankt, nutzen wir die restlichen Herbstferien für einfaches Strandchillen an der Cote d'Azur. 21 Grad Wassertemperatur im Mittelmeer, sowie auch hier wieder Sonne satt sind einfach zu verlocken. Empfehlenswert für diese Jahreszeit: Camping Le Dramont nahe St. Raphael/Frejus, geöffnet bis Mitte Oktober.


Autor kstrieder um 00:00 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)
19 Dezember
2008

Eis Eis Baby!

Eine Foto-Love-Story von der Rintelner Eisfahrt

"Also ich könnte mir jetzt auch vorstellen, den ganzen Tag hier im Wohnwagen im Schlafsack liegen zu bleiben." Eine Idee, die Andi und Frank mir sofort auszureden versuchten. Ein Blick aus dem Wohnwagenfenster konnte mich auch nicht auf Anhieb überzeugen: Draußen schien es kalt zu sein, sehr kalt. Und windig. Und dann noch der Kopf... Wie lange war es gestern? Es nutzte alles nichts, wir waren dort um zu paddeln, und irgendwie wollte ich es doch auch. Also doch aufgestanden... Doch jetzt mal der Reihe nach:

Am Freitag sind wir (Steffi, Andi, Frank, Sandra, Thomas, Frauke, Martin, Jonas, Andi (Menden) und ich) nach und nach auf dem Wohnmobilstellplatz in Rinteln angekommen, Uwe hatte schon vorher sein Lager dort aufgeschlagen. Nach dem ersten Jagerteekonzentrat haben wir uns am frühen Abend dann doch noch in die Stadt aufgemacht, um am letzten geöffneten Glühweinstand des Weihnachtsmarktes etwas zu verweilen. Später haben wir die Gastfreundschaft einer netten Kneipenbesatzung genossen, wirklich nett dort.

Der Samstag begann zumindest bei mir etwas zäh (siehe oben), doch nach einem leckeren Frühstück, dem Angebot von Uwe, seinen Seayak zu fahren und der Aussicht auf Neopren-Anziehen im warmen Wohnwagen kam dann die Lust auf die Weser. In Hameln angekommen hatten wir die Pole-Position erwischt, mussten aber zum Glühwein- und Bockwurst-Stand von Udo (der morgens mit Louise, Willi und Brigitte angereist war) einmal über den gesamten Platz. Da kam er wieder, dieser kalte Wind, und die Gedanken: "Was machst Du eigentlich hier? Am 3. Advent-Samstag? In Paddelsachen morgens um 10? Soll ich doch wieder in den Schlafsack zurück? Martin sucht noch einen Autozurückfahrer..."



Zum Glück waren ja viele nette und lustige Mitpaddler dabei und die bösen Gedanken wichen der Vorfreude auf's Wasser zu kommen. Und dort auf dem Wasser war es deutlich wärmer als an Land.


Einige von uns fuhren dann auch ohne Handschuhe und ehe wir uns versahen waren wir schon an der Pausenstelle. Nach ein paar Aufwärmgetränken starteten wir zur 2. Hälfte. Mit mehr oder von manchen auch weniger Tempo erreichten wir wieder den Wohnmobilplatz und konnten dort abseits allen Trubels anlanden und uns im Warmen umziehen. Kurzer Fussmarsch zum Bootshaus der Rintelner und dort gab es dann die leckere Erbsensuppe, Bewirtung durch eifrige Kanujugend, nette Menschen, ... Abends haben wir dann doch noch den Weihnachtsmarkt in voller Pracht erlebt: Glühweinstand, Feuerstelle, gar-nicht-gehende-Kinderanimateuse, Bratwurst, Bierstand, später dann noch die Freitagskneipe. Diesmal mit zahnlosem Wirt aber wieder vollem Spaß.



Der Sonntag: Nur ein kleiner Trupp (Steffi, Andi, Frank & Andi) sind Richtung Vlotho gepaddelt, somit sind wir zum Teil dann schon vor dem Mittag abgereist. Nicht froh, dem Winterpaddeln für dieses Jahr entkommen zu sein, sondern mit der Freude, dieses schöne und lustige Wochenende erlebt zu haben.

Bis zum nächsten Jahr, Rinteln. An alle: ES LOHNT SICH!

Matthias

Ach ja, die Bilder... Paddelbilder habe ich keine (Batterie wollte lieber im Wohnwagen bleiben), die Foto-Love-Story ohne Flussbilder kommt noch, ich arbeite dran.



Autor Matthias Kulik um 20:51 | Kommentare (2) | TrackBacks (0)
29 März
2009

Wir waren auf der Alme!

Die zweite Bezirksfahrt in 2009 fand heute auf der Alme statt. Eigentlich hatten wir uns auch drauf gefreut und der Wasserstand sah verdammt gut aus, doch: 9 Uhr treffen - eigentlich ja 8 Uhr (nach Winterzeit) - gefühlte 7 Uhr - das war schon hart... Aber wir hatten uns ja nunmal verabredet. So fanden sich dann am Bootshaus 9 Paddler und Shuttle-Driver Udo ein, bei fies-ekligem Regen und flauschigen 7 Grad im Schatten! Unser Vereinsbus brachte uns fix nach Büren, wo wir erstmal alle anderen Kanuten des Bezirkes 2 begrüßten. Die Alme hatte einen sportlichen Wasserstand, die Strömung versprach eine aufregende Tour! So galt es bei rasantem Tempo zahlreichen Büschen, Bäumen und niedrigen Brücken auszuweichen... Leider ist das nicht zu 100% gelungen, es gab auch die ein oder andere Tiefstütze und auch Aquajogger wurden gesichtet - aber Spaß hat's dann trotzdem gemacht! So waren wir dann drei Stunden später am Ziel in Niederntudorf.
Am Bootshaus hatten wir noch Kuchen vom Frühjahrsputz gebunkert und so konnten wir nach unserer Rückkehr noch einen hübschen Kaffee-Kuchen-Sitzkreis vor'm Bootshaus machen und die einzigen 5 Sonnen-Minuten des 29.03.09 intensiv nutzen!






Autor Frauke um 19:47 | Kommentare (2) | TrackBacks (0)
18 April
2009

Moldau-Elbe-Gepäckfahrt

Normaler Weise bietet eine Gepäckfahrt zur Osterzeit ein gewisses Wetterrisiko, in diesem Jahr nicht. Fast ausschließlich Sonnenschein, teils sommerliche Temperaturen waren unsere Begleiter auf dem Weg von Prag nach Meissen.

Sechs Paddeltage waren wir unterwegs, wobei wir 10 Staustufen zu passieren hatten. Nach Jahren der Abstinenz war es sehr schön, wieder mal böhmische Gastfreundschaft, Gemütlichkeit und Essen zu genießen.

Nach einem Pragbummel durch die Altstadt übernachteten wir im Bootshaus des Wassersportzentrums in Trosky. Hier befindet sich der Slalomkanal von Prag. Am 6.4. wurden wir unterhalb der Schleuse von Sylke auf die Reise geschickt, sie fuhr das Auto zurück nach Dresden. Nach anfänglich bewegtem Wasser läuft die Moldau dann platt von Staustufe zu Staustufe. Die beiden Schleusen auf der ersten Etappe lassen sich leicht umtragen(jeweils kurzes Überseten von der Scheuseneinfahrt in das parallele Unterwasser). Nach 24km sichten wir das Gelände des Wassersportclubs Kralupy. Hier werden wir als erste Fahrtenpaddler des Jahres als Gäste begrüßt, was sich in einer kostenlosen Zeltübernachtung und einem kräftigen Begrüßungsschluck ausdrückt.
Am nächsten Tag fahren wir der Elbe entgegen. An der Schleuse Mireijovic sieht es schlecht mit dem Umtragen aus. Weit und breit kein Personal zu sehen aber eine Rufnummer!
Allerdings braucht man für das Handy, die Vorwahl?? Bevor wir zu Hause anrufen um Erkundungen einzuholen, kommt Hilfe in Form eines großen Schubschiffes. Nach der Schleuse paddeln wir 7km bis zum Wehr, an dem der Moldaukanal beginnt. Das Umtragen in die alte Moldau lohnt sich, flotte Strömung bringt uns der Elbe entgegen.





Nach kurzem Bummel durch Melnik fahren wir unserem Tagesziel in Libechov entgegen. Unser Zelt schlagen wir auf der Wiese unterhalb der Schleuse auf. Auch hier werden wir von den ortsansässigen Anglern freundlich begrüßt. Trinkwasser gibt es von der nahen Tankstelle.

Nach dem Einrichten des Lagers machen wir uns auf, um im Ort noch etwas zu Essen. Das erste Haus stellt sich als eine reine "Pivnice" herraus, also nur flüssige Nahrung. Auf die Frage nach einem Hostinec werden wir die Strasse weiter verwiesen. Wir landen am Residence-Hotel, einer feinen Adresse mit gestylten Ambiniente. Der Hunger läßt uns alle Hemmungen fallen und uns über die Schwelle treten. Auf die Frage nach einem Abendessen werden wir freundlich begrüßt und der Tisch auf der Terasse eingedeckt. Bei Rynsky Riesling und Laternenschein lassen wir es uns richtig gut gehen(Gänsekeule).
Am Morgen starten wir noch vor dem Frühstück zu einer kleinen Wanderung. In früheren Jahren habe ich in dieser Gegend mal eigenwillige Sandsteingebilde gefunden, die "Teufelsköpfe". Nach 3,5km Marsch finden wir den entscheidenden Wegweiser "Chertovy Hlavy". Nach einem kurzen Anstieg haben wir unser Ziel gefunden. Vor 150 Jahren hat sich in der Umgebung von Libechov ein Bildhauer an verschiedenen Objekten verewigt.

Wer den Rundwanderweg(blaue Markierung) vom Schloss aus läuft kann alle Sehenswürdigkeiten bewundern. Gegen Mittag paddeln wir Litomerice entgegen, wobei uns kurz vor der Schleuse in Kopisty eine schwarze Wand überrascht. Bei äußerst heftigem Sturm und Regenschauern kommen wir beim Ruderverein Litomerice an. Für 360 kcs. bekommen wir ein Zimmer. So bleibt uns das Trocknen des Zeltes am Morgen erspart, für uns wichtig, denn der Abschnitt nach Decin ist 50km lang. Bis Usti zieht sich der Weg noch hin, den die Fliesgeschwindigkeit ist auf Grund der 6m hohen Staustufe sehr gering. Zu unser ersten Pause am Gelände des Yachtclubs in Cirkowice wurden wir nicht nur von zahmen Bisamratten, sondern auch von freundlichen Wassersportlern überrascht. Bei Kaffee und Osterbrot haben wir uns gestärkt und über Gott und die Welt geklönt.
Nach der Schleuse Usti läuft das Wasser bedeutend besser, so dass wir gegen 17 Uhr in Decin sind. Schlecht sieht es mit einer Übernachtung aus, der erste Verein ist noch geschlossen, der zweite zeigt auf eine nahe Pension, die Gegend lädt auf Grund seiner Stadtnähe nicht gerade zum Zelten ein, die Uferwiesen sind bevölkert von Spaziergängern. Wir beschließen uns mit Vorrat einzudecken und unser Glück zwischen Decin und der Grenze zu versuchen. Da in diesem Abschnitt af der linken Seite ein Radweg angelegt wurde, sank unsere Zeltchanche auf 0.
Also weiter in Richtung Sachsen, vorbei an meinen geliebten Felsen. "Seid gegrüßt ihr stolzen Türme, ihr habt mir manchmal das letzte abgefordert!" Frohgelaunt geht es am Belvedere vorbei nach Schmilka, der ehemalige Campingplatz ist übersät von Treibgut, als weiter zu Ziegelscheune nach Krippen oder wollen wir gleich nach Königstein durchziehen? Nach einem kurzen Blick, sind wir uns einig und der Turbo wird gezündet. Wir fahren mit der Dunkelheit um die Wette. Vorbei an der Fähre in Schandau dem Lilienstein entgegen. In der Finsternis erkennen wir links das alte Fabrikgelände. Nach 76km haben wir unser Ziel erreicht. Unsere Bergfreunde Stephan und Golo staunen nicht schlecht, als wir aus der Dunkelheit auftauchen. Belohnung ist ein Ruhetag, den wir zu einem Ausflug zu den Weitzdorfer Aussichten nutzen, einem Punkt wo man den besten Panoramablick über die Sächs. Schweiz hat.
Am Ostersonnabend haben wir Verstärkung erhalten. Sylke und Horst paddeln mit uns gemeinsam nach Dresden, vorbei an der Festung, der Bastei, Pirna und dem Schloss Pillnitz. Auf dieser letzten Strecke muß man sehr vorsichtig sein, denn man überschreitet den "Äquator", was ja immer mit einer Taufe verbunden ist.
In Wachwitz deponieren wir die Boote für einen Tag. Am Ostermontag steigen wir wieder ein und fahren gemeinsam mit meinem "Dalslandpartner" Andreas und seinem Sohn Michael nach Meissen. Dieser Tag steht unter dem Motto "Dresden aus der Wasserperspektive". Vor dem Blauen Wunder nehme ich Haltung an, denn es geht vorbei an der Schillerschule, deren Bänke ich vor 55 Jahren gedrückt habe. Nach den Elbschlössern tangieren wir den berühmtesten Brückenbauplatz Deutschlands, bevor sich uns das klassische Panorama der dresdner Innenstadt eröffnet. Bald grüßen schon die Weinberge von Radebeul, Zeichen dafür, daß das Ende unser Gepäckfahrt naht. Am Kilometer 82, zwischen den beiden Brücken in Meissen steigen wir aus.
46km Moldau, 105,8km tschechische Elbe und 82km Elbestrom in Sachsen = eine Superwoche!





Fotostrecke, siehe"Bilder"


Autor rdoering um 17:38 | Kommentare (1) | TrackBacks (0)